Der Patient hat die Höhle um 11:44 Uhr verlassen.
Nachtrag: Ausführlicher Bericht.
Nachtrag 20.6. Höhlensperrung
Es ist geschafft: Die Höhlenretter in der „Riesending“-Schachthöhle am Untersberg haben den Verunglückten am Donnerstag um 11.44 Uhr aus der Höhle gerettet.
Sofort nach seiner Ankunft an der Erdoberfläche wurde der Verletzte vor Ort untersucht und mit dem Helikopter in eine Klinik geflogen. Sein Zustand ist weiterhin stabil. Der größte und schwierigste Rettungseinsatz in der Geschichte der Bergwacht Bayern nimmt damit ein erfolgreiches Ende. „Es hat am Ende etwas länger gedauert als am Mittwoch angekündigt. Nicht wegen Komplikationen, sondern weil wir den Einsatz mit Ruhe und Konzentration zu Ende bringen wollten“, sagt Einsatzleiter Klemens Reindl.
Der Einsatz wird solange fortgesetzt, bis alle Höhlen- und Bergretter den Einsatzort sicher verlassen haben. Das Flugverbot über dem Untersberg-Massiv bleibt vorerst bestehen.
„In den vergangenen Tagen wurde hier ein Kapitel alpine Rettungsgeschichte geschrieben, das vergleichbar ist mit der ersten erfolgreichen Rettung um den Bergsteiger Claudio Corti aus der Eiger-Nordwand im Jahr 1957“, sagt Norbert Heiland, der Vorsitzende der Bergwacht Bayern.
Insgesamt waren während der zwölftägigen Rettung 728 Rettungskräfte im Einsatz, davon 202 in der Höhle. Die Rettung war eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den besten Höhlenrettern aus ganz Europa. Die Bergwacht Bayern dankt allen Helfern aus der Schweiz, Österreich, Italien, Kroatien und Südtirol und allen beteiligten Rettungsdiensten und Behörden für ihre Hilfe.
Die Gemeinde Bischofswiesen und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann wollen den Höhleneingang im Bischofswiesener Forst für die Öffentlichkeit sperren.
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