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Wieder mehrere Einsätze für die Bergwacht in den letzten Tagen

Am Königssee-Ostufer verstiegen – bei Feier auf der Teisendorfer Hütte in den Unterarm geschnitten – in der Almbachklamm das Sprunggelenk gebrochen.

Mit dem Ende der Schulferien und dem schlechteren Wetter ist das anhaltend hohe Einsatzaufkommen für Berg- und Wasserwacht zurückgegangen. Dennoch mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte noch zu Notfällen ausrücken.

Am Samstagvormittag gegen 11 Uhr ging trotz des Sauwetters ein Notruf vom Königssee-Ostufer ein, wo sich in rund 900 Meter Höhe ein 23-jähriger Mann und eine 24-jährige Frau verstiegen hatten. Die Bergwacht und die Wasserwacht Berchtesgaden machten sich bei strömendem Regen mit dem Rettungsboot und mit dem Rettungsfahrzeug über den See und den Hochbahnweg auf die Suche, wobei schnell klar war, dass die in Bergnot Geratenen so weit oben sind, dass nur eine Rettung vom Hochbahnweg aus in Frage kommt. Die Einsatzkräfte seilten sich rund 80 Meter tief zunächst über eine Felswand mit Windwurf und weiter über den Steilhang zu dem Duo ab, sicherten es und brachten es versetzt nach oben. Die Unverletzten konnten zu Fuß über den Hochbahnweg absteigen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste die Reichenhaller Bergwacht auf den Predigtstuhl ausrücken, wo sich bei einer Feier in der Teisendorfer Hütte ein Mann eine größere Schnittverletzung am linken Unterarm zugezogen hatte. Ersthelfer machten einen Druckverband und brachten den Patienten zu Fuß zur Unteren Schlegelalm ans Ende der befahrbaren Forststraße. Von dort aus brachte ihn die Bergwacht dann mit dem Rettungsfahrzeug zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Dienstagnachmittag kurz nach 13.30 Uhr musste die Bergwacht Ramsau für einen Krankentransport nach Kühroint ausrücken.

Gegen 13.45 Uhr forderte die eine viertel Stunde zuvor alarmierte Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes die Bergwacht Marktschellenberg und den Berchtesgadener Notarzt für eine 33-jährige Urlauberin aus Hessen an, die sich im unteren Bereich der Almbachklamm nur wenige Minuten vom Kassenhäusl entfernt das Sprunggelenk gebrochen hatte. Die Einsatzkräfte versorgten die Frau, brachten sie per Trage zum Rettungswagen und fuhren sie dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Gegen 15.20 Uhr folgte ein weiterer Alarm für die Bergwacht Ramsau, da sich eine 75-jährige Urlauberin aus Brandenburg auf dem Weg zur Halsalm an der Reiter Alpe am Knie verletzt hatte. Die Bergwacht versorgte die Frau und brachte sie zum Parkplatz Seeklause – von dort aus gings mit dem Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes weiter zur Kreisklinik Berchtesgaden.

red/Pressemitteilung BRK BGL

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