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25-jähriger Soldat wird am Hochkalter von Stein getroffen und schwer verletzt

Einsatzreicher Mittwoch: Verstiegenes Trio in der Watzmann-Ostwand – schwerer Radunfall bei der Abfahrt von Kühroint – Sturz am Hochbahnweg – akut Erkrankte an der Gotzenalm.

Am Mittwoch waren die Bergwachten im Landkreis fünf zum Teil sehr schweren Einsätzen gefordert, darunter ein schwer Verletzter nach Steinschlag am Hochkalter, eine akut intern erkrankte Frau an der Gotzenalm, eine gestürzte Frau mit Kopfverletzung am Hochbahnweg, ein schwer verletzter Radfahrer auf der Abfahrt von Kühroint und ein verstiegenes Trio in der Watzmann-Ostwand.

Akut erkrankte Frau an der Gotzenalm


Gegen 13 Uhr musste die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ zur Gotzenalm fliegen und dort eine akut intern erkrankte Frau notärztlich versorgen, die dann zum Salzburger Landeskrankenhaus gebracht wurde.

Junger Bundeswehrsoldat durch Steinschlag am Hochkalter schwer verletzt


Wenige Minuten nach 14 Uhr ging ein Notruf vom Hochkalter-Gipfel zunächst bei der Leitstelle Salzburg ein, wo ein 25-jähriger Bundeswehrsoldat von einem mehrere hundert Kilo schweren herabstürzenden Stein schwer am Rücken und an den Beinen verletzt worden war. Seine Kameraden des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall, darunter auch ein Heeresbergführer, leisteten Erste Hilfe. Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ fand die Einsatzstelle sehr rasch, setzte dann den Notarzt beim Patienten ab und flog den jungen Mann nach medizinischer Erstversorgung liegend per Tau zur Blaueishütte und danach zum Salzburger Unfallkrankenhaus.

Kopfverletzung am Hochbahnweg


Gegen 15.50 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden mit ihrem Rettungsfahrzeug zum Schönauer Hochbahnweg am Jenner ausrücken, wo sich eine gestürzte 77-jährige Urlauberin aus Sachsen am Kopf verletzt hatte. Die Bergretter, darunter auch der Bergwacht-Arzt, versorgten die Frau, brachten sie ins Tal und übergaben sie an den Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes, der sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Schwerer Radsturz bei der Abfahrt von Kühroint


Gegen 17 Uhr musste die Bergwacht Ramsau zum Fuß des Kleinen Watzmanns ausrücken, wo ein 64-jähriger Radfahrer aus Niederbayern nach einer Bergtour auf der Abfahrt von Kühroint an der Abzweigung nach Herrenroint gestürzt war und sich unter anderem schwer am Kopf verletzt hatte. Sein Begleiter, die Bergretter, darunter auch der Ramsauer Bergwacht-Notarzt, versorgten den Mann und übergaben ihn an die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“, die den Patienten dann zum Klinikum Traunstein flog.

Drei Verstiegene in der Watzmann-Ostwand


Kurz nach 18 Uhr schlugen dann drei unverletzte Bergsteiger aus Norddeutschland per Notruf Alarm, die in der Watzmann-Ostwand den Berchtesgadener Weg verloren hatten, da sie am Beginn der Gipfelschlucht zu weit südlich gegangen waren und schließlich auf einem Felsband fest saßen. „Christoph 14“ nahm in Schneewinkel zwei Berchtesgadener Bergretter auf, konnte das Trio rasch ausfindig machen und brachte dann vom Hirschwieskopf aus die beiden Retter am 50-Meter-Tau in die Ostwand unterhalb der Verstiegenen. Die Bergwacht stieg zu den Männern auf, baute einen Standplatz auf und sicherte die Bergsteiger in Rettungssitzen. „Christoph 14“ flog sie dann im letzten Tageslicht in drei Aufzügen nach Kühroint aus, von wo aus sie per Fahrzeug ins Tal gebracht wurden. Die Bergwacht musste den Heli zwischenzeitlich mit dem Kerosinanhänger wieder nachtanken.

Australier mit Fußverletzung am Stahlhaus


Am Donnerstagmorgen kurz nach 7.30 Uhr gings mit dem nächsten Einsatz weiter: Ein Australier hatte die Nacht am Stahlhaus auf dem Torrener Joch (Hoher Göll) verbracht und konnte am nächsten Morgen wegen einer Fußverletzung selbst nicht mehr absteigen. Die Bergwacht versorgte ihn und brachte ihn dann per Fahrzeug ins Tal, wo er sich selbst in ärztliche Behandlung begab.

Gestürzte Chinesin auf der Hirschau


Bereits am Dienstagnachmittag (11. September) musste die BRK-Wasserwacht gegen 15.20 Uhr mit ihrem Rettungsboot zur Halbinsel Hirschau im Königssee ausrücken, wo sich eine Chinesin bei einem Sturz verletzt hatte. Die Wasserretter und der Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes versorgten die 82-Jährige notärztlich, fuhren sie von Sankt Bartholomä aus per Boot zur Seelände und von dort aus im Rettungswagen zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Tochter der Patientin begleitete den Transport und übersetzte für ihre Mutter.

red/Pressemitteilung BRK BGL

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