In Bad Reichenhall stoppte die Polizei betrunkene Pkw-Fahrer und Radfahrer. Auch die Freilassinger Polizei erwischte einen alkoholisierten Fahrer. In Berchtesgaden verhinderte die Polizei eine Alkoholfahrt. Zwei kurdischstämmige Türken versuchten ihre Brüder einzuschleusen, jedoch fuhren sie direkt am Dienstgebäude der Schleierfahnder vorbei. Ein 25-Jähriger war mit einem gefälschten Führerschein unterwegs. Bei einem Mann fanden die Schleierfahnder eine ganze Reihe an Verstößen. In Schneizlreuth missachtete ein Lkw-Fahrer das Feiertagsfahrverbot.
Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall führten in der Nacht vom 28.03.2018 auf 29.03.2018 Alkoholkontrollen im Stadtgebiet von Bad Reichenhall durch. Gegen 22.30 Uhr kontrollierten sie dabei einen 55-jährigen Pkw-Lenker aus dem Gemeindebereich Piding. Bei einem vor Ort durchgeführten Atemalkoholtest lag der dabei ermittelte Wert über dem erlaubten Mindestwert. Auf den Fahrer kommt nun ein Bußgeld und ein Fahrverbot von einem Monat zu.
Gegen 01.10 Uhr hielten die Beamten wiederum im Stadtgebiet einen 36-jährigen Fahrzeuglenker auf. Da auch bei ihm Alkoholgeruch festgestellt wurde, erfolgte obligatorisch wieder ein Atemalkoholtest, welcher einen deutlich zu hohen Wert ergab. Da sich dieser nahe der Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit zeigte, wurde eine Blutentnahme im Klinikum Bad Reichenhall angeordnet und durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde in beiden Fällen unterbunden.
Weil er ohne Licht fuhr, wurde in der Samstagnacht um 02.20 Uhr ein Radfahrer in der Bahnhofstraße von der Polizei kontrolliert. Dabei wurde bei dem 27-jährigen Mann deutlicher Alkoholkonsum festgestellt. Der Test ergab einen Wert über dem Grenzwert von 1,6 Promille für Radfahrer. Eine Blutentnahme und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr waren die Folge.
Mit weit über der 1,1 Promillegrenze setzte sich am Karfreitagmorgen, um 00:30 Uhr, ein 49-Jähriger an das Steuer seines PKW und wollte noch fahren. Der Polizeistreife fiel der Mann auf, als dieser noch in Arbeitskleidung zum Parkplatz am Franziskanerplatz wankte. Kurz vor Fahrtantritt konnte die Verkehrskontrolle durchgeführt, und somit auch die Fahrt verhindert werden. Die Fahrt hätte weitreichende Konsequenzen, Fahrerlaubnisverlust und eine empfindliche Geldstrafe, für den Alkoholisierten nach sich gezogen. Nachdem die Polizeibeamten den Fahrzeugschlüssel des Verkehrsteilnehmers sicherheitshalber in Verwahrung nahmen, ließ sich dieser von einem befreundeten Gastwirt nach Hause fahren.
Am Samstag, den 31.03.2018, gegen 23:45 Uhr, wurde ein 23-jähriger Teisendorfer mit seinem Audi S3 im Stadtgebiet Freilassing einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei nahmen die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch wahr, weshalb dem Teisendorfer ein freiwilliger Atemalkoholtest angeboten wurde. Dieser ergab einen Wert jenseits der 0,5-Promille-Grenze. Da der gerichtsverwertbare Test auf der Dienststelle den Wert bestätigte, wurde der 23-Jährige angezeigt. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 500,-€, 2 Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
Vor der Haustüre der PI Fahndung Traunstein in Piding / Urwies auf der Staatsstraße 2103 versuchten zwei in Frankreich lebende türkische Staatsangehörige, am Gründonnerstag gegen 16 Uhr, ihre beiden Brüder ohne die erforderlichen Einreisepapiere an den Schleierfahndern vorbei ins Bundesgebiet einzuschleusen.
Pech für die Insassen in einem mit französischen Kennzeichen ausgestatteten Mercedes Pkw war nur, dass just in dem Moment als sie am Dienstgebäude vorbeifuhren, eine Zivilstreife der Fahnder das Polizeigelände in Piding / Urwies verließ. Den erfahrenen Beamte fiel das Fahrzeug mit den vier Insassen sofort auf, sodass sie die Verfolgung des Pkw aufnahmen und in der Ortsmitte von Aufham einer Kontrolle unterzogen.
Ihr Gefühl hatte die Beamten nicht getäuscht; während sich die beiden 24- und 25-jährigen Männer auf den Vordersitzen ordnungsgemäß ausweisen konnten, hatten die beiden 19 und 21 Jahre alten Männer auf der Rücksitzbank nach eigenem bekunden keine Ausweisdokumente dabei. Erst eine Durchsuchung auf der Dienststelle brachte jeweils eine türkische Identitätskarte zum Vorschein, die jedoch zum legalen Grenzübertritt nicht ausreicht.
Weitere Ermittlungen und Vernehmungen durch die Ermittlungsgruppe der PI Fahndung ,sowie des Kriminaldauerdienstes Traunstein ergaben, dass es sich bei den beiden Geschleusten, um die jeweils jüngeren Brüder der in Frankreich lebenden Türken mit kurdischer Abstammung handelt.
Während die beiden unerlaubt eingereisten Brüder in die Erstaufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet wurden, konnten die beiden Schleuser nach der polizeilichen Behandlung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Eine nicht unerhebliche Geldstrafe wird den Beiden dennoch nicht erspart bleiben.
Am Freitag wurde von Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein, auf der Autobahn Höhe Freidling, ein VW Golf, besetzt mit zwei Männern, einer Kontrolle unterzogen.
Der 25-jährige Fahrer händigte an die Beamten seinen Reisepass und Führerschein aus. Der Führerschein wurde von den Schleierfahndern unschwer als Fälschung erkannt. Für die Anzeigenaufnahme gegen den Fahrer wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis, wurde der Mann zur Dienststelle nach Urwies verbracht.
Nachdem auch der Beifahrer über keinen Führerschein verfügte, mussten beide die Reise auf den Balkan mit einem Ersatzfahrer fortsetzen. Zuvor war jedoch, auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft, eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich zu hinterlegen.
Am Karfreitagnachmittag überprüfte eine Streifenbesatzung der Pidinger Schleierfahnder einen VW Lupo auf der Autobahn bei Teisendorf. Obwohl das Fahrzeug augenscheinlich über Zulassungsplaketten verfügte, zeigte der Fahndungscomputer an, dass der VW nicht mehr zugelassen war. Der Grund war schnell gefunden - auf den deutschen Kennzeichen waren selbst hergestellte Zulassungsplaketten aufgeklebt.
Die weitere Kontrolle ergab, dass weder der Fahrer, noch einer der beiden Mitinsassen über einen Führerschein verfügte. Auch bestand für den Pkw aktuell kein Versicherungsschutz.
Doch dem nicht genug, wurde bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges auch noch eine Kleinmenge Marihuana durch die Fahnder aufgefunden. Da nicht geklärt werden konnte, wem das Rauschgift gehört, wurden alle drei gemeinschaftlich wegen Besitz von Betäubungsmitteln angezeigt.
Der Fahrer wurde zudem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und diversen Verstößen gegen Verkehrsgesetze zur Anzeige gebracht. Das Fahrzeug mussten die drei nach beendeter Anzeigenaufnahme stehen lassen und ihre geplante Weiterreise in einen osteuropäischen Nachbarstaat somit unterbrechen.
Am späten Freitagvormittag hielten Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall eine Sattelzugmaschine im Gemeindegebiet Schneizlreuth an. Der Lkw befuhr gerade die B21 von Salzburg kommend über das kleine deutsche Eck in Richtung Lofer und missachtete das am Karfreitag geltende Feiertagsfahrverbot. Gegen den Fahrer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet sowie eine Sicherheitsleistung einbehalten.
In der Zeit von 12.15 Uhr - 14.50 Uhr wurde in Piding - B20 in Richtung Freilassing kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 1332 Fahrzeugen wurden 55 Lenker verwarnt und 11 angezeigt. Der Schnellste war hier bei erlaubten 70 km/h mit 125 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.
In der Zeit von 15.40 Uhr bis 18.00 Uhr wurde in Bad Reichenhall - B21 in Richtung Salzburg kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 2076 Fahrzeugen wurden 15 Lenker verwarnt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 83 km/h unterwegs.
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