Ein Rumäne besorgte sich eine ausländische Fahrerlaubnis, obwohl er in Deutschland nicht mehr Fahren durfte. Die Schleierfahnder konnten einen Internationalen Wohnungseinbrecher festnehmen. Außerdem deckten sie einen Ausweismissbrauch auf, stellten Drogen sicher und erwischten einen Schwarzfahrer sowie einen Fahrer unter Drogeneinfluss. Die Geschwindigkeit wurde in Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Bischofswiesen und Schneizlreuth gemessen.
Am Dienstag, den 02.01.2018 gegen 22:00 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing einen 48-jährigen Mann aus Ainring, welcher mit seinem Kleintransporter im Stadtgebiet unterwegs war. Bei der Kontrolle nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrer wahr. Ein Alkoholvortest bestätigte den Verdacht. Der Atemalkoholwert lag deutlich jenseits der 1,1 Promille Grenze. Der Mann musste sein Fahrzeug stehen lassen und im Krankenhaus Freilassing eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Außerdem wurde der Führerschein des Ainringers sichergestellt und er wurde wegen Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt.
Am 04.01.2018 gegen 12.40 Uhr wurde ein Pkw Ford mit Siegburger Zulassung (Nordrhein-Westfalen) durch Beamte der Bundespolizei kontrolliert. Der Lenker des Pkw, ein 33 Jahre alter rumänischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Coburg, zeigte den Beamten einen moldauischen Führerschein vor. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass dem Rumänen unanfechtbar das Recht aberkannt wurde, von einer ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen. Die weitere Sachbearbeitung wurde in diesem Fall von der zuständigen Polizeiinspektion Freilassing übernommen. Bei weiteren Ermittlungen wurde bekannt, das dem rumänischen Staatsbürger im Jahr 2015 die Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit im Verkehr entzogen wurde. Der Fahrer hatte sich jedoch daraufhin eine moldauische Fahrerlaubnis „organisiert“, welche jedoch in Deutschland keine Gültigkeit besitzt.
Der Rumäne wurde deshalb wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt und der moldauische Führerschein wurde sichergestellt. Die Weiterfahrt musste ein Mitfahrer übernehmen, der eine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte.
Am Mittwoch, den 03.01.2018 gegen 00:30 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing eine 53-Jährige, die mit ihrem Fiat im Gemeindegebiet Surheim unterwegs war. Dabei nahmen die Polizisten Alkoholgeruch bei der Fahrerin wahr. Ein Alkoholvortest bestätigte den Verdacht. Die 53-jährige Laufenerin pustete einen Wert jenseits der 0,5 Promille Grenze. Sie musste ihren Pkw stehen lassen, der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Der gerichtsverwertbare Alkoholtest auf der Dienststelle bestätigte den Verdacht der Verkehrsordnungswidrigkeit. Da die Fahrzeugführerin bereits einmal wegen der gleichen Ordnungswidrigkeit angezeigt wurde, muss sie jetzt mit einem Bußgeld von 1000,- Euro, 2 Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen.
Mit rechtskräftigen Urteil aus dem Jahr 2016 wurde ein 28-jähriger Albaner per internationalen Haftbefehl von den italienischen Behörden gesucht. Dem Mann konnten seit 2010 mehrere Wohnungseinbrüche in Italien nachgewiesen werden. Bei den Diebestouren hatte er es in erster Linien auf Schmuck und andere Wertgegenstände abgesehen. Der Albaner hatte sich zwischenzeitlich eine neue Identität zugelegt, um die Fahndung zu unterlaufen. Durch umfangreiche Recherchen anlässlich seiner Kontrolle am Dienstagnachmittag auf der A8 kamen ihm die Beamten der PI Fahndung Traunstein auf die Schliche. Er wurde letztendlich mit seinen Fingerabdrücken überführt und mit dem Auslieferungshaftbefehl aus Italien konfrontiert. Der Ermittlungsrichter am AG Laufen wird nun auf Antrag des Generalstaatsanwaltes über seine Auslieferung entscheiden.
Sein Begleiter musste zunächst die Heimreise nach Albanien alleine antreten. Gegen diesen wird zudem wegen unerlaubter Durchreise ermittelt, da er ebenfalls in Italien straffällig wurde und gegen ihn ein Einreiseverbot in den Schengenraum erlassen wurde. Die Beiden hatten in Frankreich einen Pkw gekauft und befanden sich auf der Rückreise.
Ausweismissbrauch aufgedeckt, Drogen konfisziert und „Schwarzfahrer“ gestoppt, so lautet eine Zwischenbilanz der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein allein für den Mittwochvormittag.
Zunächst misslang der Versuch eines 34-jährigen Ghanaer mit einem „ausgeliehenen“ deutschen Aufenthaltstitel nach Deutschland einzureisen. Er und sein Helfer landeten daraufhin in der Haftzelle. Wenige Stunden später musste ein Österreicher im Alter von 30 Jahren seine mitgeführte Drogenration - rund 9 Gramm Marihuana in Gläsern - an die Schleierfahnder übergeben. Kurz zuvor stoppte eine Streifenbesatzung einen im Landkreis Berchtesgadener Land wohnhaften 47-jährigen Österreicher, dessen österreichische Fahrerlaubnis, aufgrund von zurückliegenden Verkehrsdelikten, auf deutschen Straßen keine Gültigkeit hatte.
Gegen 07.30 Uhr fiel einer Zivilstreife der PI Fahndung Traunstein ein an der Frontpartie etwas lädierter Renault Espace mit italienischer Zulassung auf. Nach Anhaltung an der Autobahnausfahrt Piding-Nord stellte sich zwar der Unfallschaden als gering heraus, dafür ergaben sich aber bei den Fahrzeuginsassen einige Ungereimtheiten. Den Fahndungsprofis war bei der Durchsicht der ausgehändigten „Papiere“ aufgefallen, dass der vom Beifahrer vorgelegte deutsche Aufenthaltstitel nicht ihm gehörte. Beim obligatorischen Personen-Lichtbildvergleich ergaben sich bereits so gravierende Abweichungen, dass die Beamten den „Unbekannten“ und seinen Chauffeur zum Fingerabdruckabgleich zur Dienststelle mitnahmen. Innerhalb von wenigen Minuten stand dann eindeutig fest, dass es sich bei dem Beifahrer nicht um den rechtmäßigen Ausweisinhaber - einem 57-jährigen Mann aus Ghana - handelte. Nicht zuletzt aufgrund der erdrückenden Beweislage und einer längeren persönlichen Bedenkzeit gestand der Mann schließlich den Ausweismissbrauch.
Da der aus dem westafrikanischen Ghana stammende Migrant weder einen erforderlichen Reisepass noch ein Visum vorweisen konnte, wurde er zudem wegen illegaler Einreise angezeigt. Gegen den Fahrer - ein in Dortmund wohnhafter Deutscher mit ghanaischer Abstammung - leiteten die Ermittler ein Strafverfahren wegen Beihilfe ein. Zudem bestand der Verdacht, dass er die missbräuchlich verwendete Aufenthaltsgenehmigung für seinen Mitreisenden „organisiert“ hatte. Nach Abschluss der Anzeigenaufnahme durfte der 51-Jährige die Weiterreise nach NRW fortsetzen. Der Migrant wurde an die nächste Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.
An der Autobahnausfahrt Anger - ebenfalls in Fahrtrichtung München - rückte der Beifahrer eines österreichischen Mazda - in Anbetracht der drohenden Durchsuchung - sein für den Eigenbedarf mitgeführtes „Gras“ an die Schleierfahnder heraus. Den Kärntner erwartet nun eine Anzeige wegen Drogenschmuggels. Das Cannabis-Kraut wanderte in die Asservatenkammer. Nach einer kurzen „Bearbeitungszeit“ bei den Fahndern durfte er die Weiterreise mit seinen zwei Begleitern in Richtung Vorarlberg fortsetzten.
Bei einem 47-jährigen Österreicher wurde die Weiterfahrt hingegen ausdrücklich untersagt. Trotz einer wirksamen „Fahrerlaubnissperre“ befuhr der Kraftfahrer mit seinem BMW die Bundesstraße 20 auf Höhe von Piding in Richtung Bad Reichenhall. Obwohl die kontrollierenden Fahnder einen österreichischen Führerschein ausgehändigt bekamen, ergab die anschließende Recherche im Polizeicomputer einen entsprechenden Negativ-Eintrag. Da nicht weit entfernt, wurde die Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gleich auf der Dienststelle in Urwies durchgeführt. Die anwesende Mitfahrerin musste dafür das Lenkrad übernehmen.
Am Freitag wurde gegen Mitternacht auf der A8 bei Piding ein 47-jähriger Slowene durch eine Streife der PI Fahndung Traunstein kontrolliert. Dem Mann reiste am Steuer des Pkw seiner Ehefrau über den Grenzübergang Bad Reichenhall ein und fiel bereits bei seiner Anhaltung durch sein unsicheres Fahrverhalten auf. Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht auf Fahruntüchtigkeit. Ein Alkotest verlief zwar negativ, jedoch lag der Verdacht auf Fahren unter Drogeneinfluss nahe, da im Fahrzeug diverse Rauschgiftutensilien vorgefunden wurden. Da der Mann auch keinen Führerschein vorlegen konnte wurde er zunächst auf die Dienststelle in Piding gebeten. Hier erlitt er, offensichtlich aufgrund seines unmittelbar vorhergehenden Drogenkonsums, einen Kreislaufkollaps. Der herbeigerufene Notarzt veranlasste die Einlieferung und Versorgung im Krankenhaus Freilassing. Nachdem sich sein Zustand wieder stabilisierte wurde eine Blutentnahme wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angeordnet. Am nächsten Tag konnte der Mann das Krankenhaus auch wieder verlassen und wurde von seiner Ehefrau aus Slowenien abgeholt.
Im Fahrzeug wurden zwischenzeitlich 3 Gramm Heroin und diverse Medikamente aufgefunden. Da auch für die Medikamente keine ärztliche Verordnung vorgelegt werden konnte und offensichtlich als Drogenersatzstoffe dienten, wurden sie sichergestellt.
Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und unerlaubten Besitzes von Betäubungsmittel. Wie sich zwischenzeitlich noch herausstellte, war ihm auch bereits vor Jahren in Slowenien sein Führerschein entzogen worden.
Geschwindigkeitskontrolle am 02.01.2018
In der Zeit von 11.15 Uhr - 15.15 Uhr wurde in Bad Reichenhall, B 21 in Richtung Lofer kontrolliert.
Bei einem Durchlauf von 2.625 Fahrzeugen wurden 38 Lenker verwarnt und 2 Lenker angezeigt.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 93 km/h unterwegs.
In der Zeit von 15.40 Uhr bis 17.10 Uhr wurde in Schneizlreuth - B21 in Richtung Bad Reichenhall kontrolliert.
Bei einem Durchlauf von 412 Fahrzeugen wurden 74 verwarnt und 9 angezeigt.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 50 km/h mit 83 km/h unterwegs.
Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden führten am Samstag, den 06.01.2018, zwischen 22:00 Uhr bis 23:00 Uhr, in Berchtesgaden eine Verkehrskontrolle durch. In dieser Zeit mussten bei sehr geringen Verkehrsaufkommen vier Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld von 25 bzw. 35 Euro verwarnt werden. Sie waren anstatt den erlaubten 30 Km/h mit 44 bis 49 km/h unterwegs. Erfreulicherweise mussten keine weiteren Verstöße beanstandet werden.
In den Vormittagsstunden des 07.01.18 führten Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall eine Geschwindigkeitskontrolle in Weißbach an der Alpenstraße (B305) durch. Es mussten insgesamt drei Fahrzeugführer beanstandet werden. Tagesschnellster war ein Urlaubsgast aus Hessen. Dieser wurde bei erlaubten 50 km/h mit einer Geschwindigkeit von 77 km/h gemessen. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 80 Euro und einen Punkt in Flensburg.
Am Donnerstag, 04.01.2018, wurden in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Kontrollort: Bischofswiesen, Ramsauer Straße (B305), zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h (von 11.30 - 13.50 Uhr)
Von 250 gemessenen Fahrzeugen mussten 39 Pkw-Lenker verwarnt werden, der schnellste war mit einer Geschwindigkeit von 73 km/h unterwegs.
Kontrollort: Berchtesgaden, Von-Hindenburg-Allee, zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h (von 14.10 - 17.00 Uhr)
Bei einem Durchlauf von 644 Fahrzeugen mussten 98 Fahrzeugführer verwarnt werden, 9 Lenker waren so schnell unterwegs, dass sie mit einer Anzeige rechnen müssen.
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