Junger Fahrer wird nach erster Einschätzung leicht verletzt – Staatsstraße bei Urwies für Bergung mehrstündig gesperrt. Nachtrag: Polizeibericht
Am Dienstagmittag hat sich gegen 12.20 Uhr auf der Staatsstraße 2103 (Teisendorfer Straße) zwischen dem Ortsteil Urwies und der Einmündung in die B20 ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Der junge Fahrer eines Sattelzugs war von Urwies kommend in Richtung B20 unterwegs, als er nach rechts aufs Bankett geriet, einen Baum streifte und daraufhin frontal gegen einen weiteren Baum prallte. Nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes kam der Mann mit leichteren Verletzungen davon; sein Fahrzeug wurde schwer beschädigt und musste aufwendig geborgen werden.
Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwilligen Feuerwehren Piding und Bad Reichenhall, die Kreisbrandinspektion und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, dem Reichenhaller Notarzt und dem Einsatzleiter zum Unfallort. Der junge Mann konnte das Führerhaus mit Hilfe selbst verlassen. Notarzt und Sanitäter des Roten Kreuzes versorgten ihn vor Ort und brachten ihn dann zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, pumpte Kraftstoff in Fässer um und regelte den Verkehr. Die Staatsstraße wurde zur Bergung mehrere Stunden komplett gesperrt, wobei der restliche Verkehr über die Autobahn ausweichen musste. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf.
Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich am Dienstag um 12.15 Uhr auf der Staatsstraße 2103 zwischen Urwies und Piding.
Ein 20-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Landkreis Mühldorf a.Inn fuhr mit seinem Sattelzug von Anger in Richtung Piding. Kurz nach der Ortsausfahrt von Urwies geriet der junge Mann auf der geraden Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Der nicht mehr schwer beladene Sattelzug schlitterte dann mit den rechten Rädern über 50 Meter durch das Erdreich neben der Straße, streifte zunächst einen Baum, der den Auflieger auf der halben Länge des Fahrzeuges aufriss und prallte dann mit dem Führerhaus gegen einen zweiten Baum.
Der Fahrer blieb fast unverletzt und konnte über die herbeigebrachte Leiter eines Anwohners und Ersthelfers die völlig deformierte Fahrerkabine verlassen. Er kam mit leichten Verletzungen mit einem BRK-Rettungswagen ins Krankenhaus Bad Reichenhall. Am Sattelzug entstand Schaden von ca. 100.000 Euro.
Die Feuerwehr Piding war mit vier Fahrzeugen und 34 Mann an der Unfallstelle um technische Hilfe zu leisten sowie die Erstmaßnahmen der Verkehrssperrung durchzuführen. Die Straßenmeisterei Bischofswiesen errichtete später eine Ampelanlage um den Verkehr wieder halbseitig an dem verunglückten Lkw vorbeizuleiten. Zugfahrzeug und Auflieger wurden schließlich durch einen Lkw-Abschleppdienst geborgen und abtransportiert. Die Straße musste hierzu erneut komplett gesperrt werden. Die beiden angefahrenen Bäume mussten von der Straßenmeisterei gefällt werden um ein mögliches Umstürzen zu vermeiden. Die Bergungsmaßnahmen, Reinigungsarbeiten und Verkehrsbehinderungen dauerten bis 16.45 Uhr. Die Polizei Bad Reichenhall übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache.
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