Die Laufener Polizei führte am Feiertag allgemeine Verkehrskontrollen durch. Zwei Wohnmobilfahrer fuhren unter Drogeneinfluss in die Grenzkontrolle. Auf der Roßfeldstraße kontrollierte die Berchtesgadener Polizei Motorräder. Bei Teisendorf versuchten zwei Personen durch einen Fahrerwechsel auf der Autobahn die Schleierfahnder zu täuschen. In einem Zug versuchte sich ein Syrer als Grieche auszuweisen.
Am 15.08.2017 nachmittags führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Laufen im Feiertagsverkehr verstärkte Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden am Stadttor Laufen (St2103) insgesamt 15 Verkehrsteilnehmer beanstandet. Grund für die Anhaltung der Fahrzeuglenker war der nicht angelegte Sicherheitsgurt und die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt. Das Fehlen des Sicherheitsgurtes stellt eine Verkehrsordnungswidrigkeit dar und wird mit 30,- Euro geahndet. Die Benutzung des Mobiltelefons wird mit 60,- Euro Bußgeld geahndet.
In der Nacht zum 15.08.2017 wurden durch Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein, zwei per Haftbefehl gesuchte Personen auf der A8 festgestellt.
Gegen 22 Uhr wurde auf der Autobahn bei Anger ein bulgarischer Kleintransporter kontrolliert, der mit drei Personen besetzt war. Beim Fahrer, einem 45-jährigen Bulgaren, stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl der Nürnberger Justiz fest, weil dieser im vergangenen Jahr ohne einen gültigen Führerschein unterwegs gewesen ist. Der Mann konnte den geforderten hohen dreistelligen Betrag vor Ort bezahlen und entging somit einem Aufenthalt im Gefängnis.
Einen weiteren Haftbefehl tippte eine zweite Streifenbesatzung um 04.30 Uhr aus dem Polizeicomputer. Bei der Überprüfung eines britischen Pkw auf der Fahrt nach Rumänien mussten die Pidinger Schleierfahnder feststellen, dass der 26-jährige Rumäne von der Justiz wegen einer Unfallflucht gesucht wurde. Auch er hatte einen hohen dreistelligen Betrag deswegen zu bezahlen.
Doch damit nicht genug. Zudem stellten die Beamten fest, dass dem Rumänen sein Führerschein entzogen wurde, was ihn jedoch offensichtlich nicht daran hinderte, sich erneut hinters Steuer zu setzen.
Die geforderte Geldstrafe konnte zu seinem Glück, durch seine drei Begleiter beglichen werden. Nach erfolgter Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen, konnte der Rumäne anschließend die Weiterreise nach Rumänien antreten.
Geschwindigkeitskontrolle 16.08.2017
In der Zeit von 07.55 Uhr - 13.00 Uhr wurde in Bayerisch Gmain - Berchtesgadener Straße (B20) in Richtung Berchtesgaden kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 2.140 Fahrzeugen wurden 193 Lenker verwarnt und 5 angezeigt. Der Schnellste war hier bei erlaubten 50 km/h mit 81 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in „Flensburg“, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.
Innerhalb von 2 Stunden wurden am Donnerstagabend im Zuge der Grenzkontrolle auf der A8 am Walserberg, durch die Bundespolizei gleich zwei Fahrer von Wohnmobilen unter Drogeneinfluss festgestellt. Zudem hatten der 24-jährige spanische sowie der 31-jährige dänische Fahrer jeweils eine Kleinmenge Haschisch in ihrem Reisegepäck. Beide gaben an, das Rauschgift sei für den Eigenkonsum bestimmt gewesen.
Da ein Drogenschnelltest bei beiden positiv ausfiel, bestand zusätzlich der Verdacht einer Verkehrsordnungswidrigkeit, nämlich des Führens eines Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr unter dem Einfluss berauschender Mittel. Deshalb wurde bei beiden eine Blutentnahme im Krankenhaus Bad Reichenhall veranlasst.
Nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen, nächtigten die Personen in ihren Wohnmobilen vor Ort und konnten nach Einhaltung einer sogenannten Karenzzeit, die Weiterfahrt, wohlgemerkt ohne Drogen im Blut und Gepäck, fortsetzten.
Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und der Bußgeldbescheid mit Zahlungsaufforderung wird ihnen an die Heimatadresse nachgeschickt.
Die Verkehrspolizei Traunstein führte am Mittwoch in der Ramsau zwischen 15.45 und 20.35 eine Geschwindigkeitsmessung durch.
Gemessen wurde an der B 305 erlaubte Geschwindigkeit 70 km/h. Knapp 900 Fahrzeuge passierten die Kontrollstelle, es mussten 6 Fahrzeuglenker beanstandet werden. 4 Lenker wurden verwarnt, 2 Lenker müssen mit einer Anzeige rechnen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 108 km/h.
Die Polizeiinspektion Berchtesgaden führte am Donnerstagabend im Bereich der Roßfeldstraße eine Motorradkontrolle durch.
Innerhalb der Kontrollzeit fiel den Beamten ein Kraftrad mit sehr hohem Fahrgeräusch auf. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein 21-jähriger Pidinger, den Geräuschdämpfer aus der Abgasanlage entfernt hatte und für den Fall einer Kontrolle sogar noch mitführte. Dies führt im genannten Fall zu einer Verdopplung des Bußgelds.
Ein 18-jähriger Berchtesgadener fuhr mit der Maschine eines Bekannten in die Kontrollstelle. Dabei stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse war, die für das Motorrad erforderlich ist.
Gegen den Fahrer und Halter des Motorrads wird Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis bzw. Ermächtigung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis erstattet.
Nach vorangegangenen Beschwerden aus der Bevölkerung werden demnächst weitere Kontrollen durchgeführt.
Obwohl er keinen Führerschein hatte, saß am Donnerstagmittag ein 23-jährige Bulgare hinter dem Steuer eines Audi A4. Angesicht der „drohenden“ Kontrolle durch eine Zivilstreife der Schleierfahnder entschlossen sich der Beifahrer und er zu einem spontanen Fahrerwechsel in einer Pannenbucht, kurz vor der Autobahnausfahrt Neukirchen. Obwohl beide recht zügig die Seiten wechselten, hatten sich die routinierten Fahnder bereits beim Überholen des bulgarischen Fahrzeugs den Chauffeur gemerkt. Die Quittung für die missglückte Aktion: Eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und gegen den „hilfsbereiten“ Beifahrer - ein Landsmann im Alter von 21 Jahren - ein Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung.
Nach mehreren gescheiterten Anhalteversuchen gelang es am Donnerstag, gegen 12.00 Uhr, einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein einen mit vier jungen Männern besetzten schwarzen Audi auf Höhe des Teisenbergs in Fahrtrichtung Salzburg zu stoppen. Schon beim ersten Versuch den Pkw aus dem Verkehr zu ziehen, hatte sich der Fahrer verdächtig verhalten, da er den Anweisungen der Fahnder nicht Folge leistete. Es stellte sich schließlich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein besaß. Um einer Strafanzeige zu entgehen, einigte er sich kurz entschlossen mit seinem „Co-Piloten“ - der über einen gültigen bulgarischen Führerschein verfügte - zu dem gefährlichen Fahrerwechsel direkt neben der Autobahnfahrbahn.
Aufgrund der eindeutigen Beweislage, räumte der beschuldigte Fahrer ein, dass er noch nie eine Fahrschule besucht bzw. einen Führerschein besessen habe. Nach anfänglichem Leugnen war dann auch sein „Komplize“ hinsichtlich des Fahrerwechsels geständig. Die strafbare Aktion könnte dem Duo - im Falle einer Verurteilung - noch teuer zu stehen kommen.
Abschließend sei noch positiv zu anzumerken, dass ein aufmerksamer Lkw-Fahrer, der den Fahrerwechsel quasi „live“ beim Vorbeifahren verfolgen konnte, bei den Fahndern stoppte und seine für das Beweisverfahren wichtige Beobachtung mitteilte.
Am Donnerstagvormittag wurden durch die Schienenfahnder der PI Fahndung Traunstein in einem Meridian-Zug in Freilassing zwei Männer kontrolliert, die gerade aus Österreich eingereist waren.
Beide Personen hatten sich vor der Kontrolle arabisch unterhalten und es hatte den Anschein als würden sie sich gut kennen. Nachdem die Fahnder die vorgezeigten Dokumente in den Händen hielten waren sich doch etwas überrascht, dass eine Person ein Syrer war und die andere ein Grieche sein sollte.
Bei einem Vergleich des Lichtbildes im griechischen Personalausweis mit dem Benutzer konnte dann auch keine Übereinstimmung festgestellt werden. Eine weitere Überprüfung des Dokumentes ergab, dass es erst vor wenigen Wochen in Griechenland seinem rechtmäßigen Besitzer gestohlen worden ist und bereits im Fahndungscomputer der Polizei verzeichnet war.
Mit den Fakten konfrontiert gaben die beiden Männer zu, dass sie Brüder sind, aus Syrien kommen und die Familie bereits in Deutschland lebt. Lediglich der zweite Bruder lebte noch in Griechenland und sollte auf diese Weise nach Deutschland gebracht werden.
Die weitere Sachbearbeitung hat die Bundespolizei Freilassing übernommen.
Bereits am Mittwochmorgen wurde ein Österreicher ebenfalls nach seiner Einreise in einem Eurocity-Zug bei Freilassing kontrolliert, als er es sich gerade im Speisewagen gemütlich machen wollte. Eine Überprüfung seiner Personalien im Fahndungscomputer ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen Betrug mit Haftbefehl gesucht wird.
Der Kraftfahrer hatte 2013 eine Fortbildungsmaßnahme besucht, die er für seinen Beruf benötigte, aber die angefallenen Kursgebühren im vierstelligen Bereich nicht bezahlt.
Daher wurde er zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen verurteilt, die er in Raten fast vollständig abbezahlte. Die restliche Geldstrafe musste der Österreicher nun im Zug bezahlen. Es blieb ihm aber noch so viel Geld über, dass es für ein Frühstück reichte.
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