Der Österreicher wollte sich eine zweite Fahr sparen und hatte deswegen „paar Stämme mehr“ aufgeladen. Das Übergewicht betrug über 30%.
Am frühen Mittwochabend fiel einer Streife der Schwerverkehrsgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein ein österreichischer mit Holzstämmen beladener Lkw-Zug auf der A 8 auf, der offensichtlich ein paar Stämme zu viel geladen hatte.
Bei der Kontrolle in Piding wurde daher auch eine Verwiegung durchgeführt, wobei ein Gewicht von knapp 56 t statt der zulässigen 40 t festgestellt wurde.
Der Lkw wurde vom Unternehmer selbst gelenkt, einem 58-jährigen Österreicher aus der Nähe von Leibnitz in der Steiermark. Er hatte seinen Lkw am Schliersee mit Buchenholzstämmen beladen, die er nach Lenzing in Oberösterreich bringen wollte. Um sich eine zweite Fahrt zu sparen, hatte er sowohl auf Lkw und Anhänger ein „paar Stämme mehr“ aufgelegt, die er zudem nicht ausreichend gegen Herabfallen gesichert hatte.
Die Weiterfahrt wurde an Ort und Stelle untersagt. Auf den Unternehmer kommen nun Kosten von weit über 1.000 Euro zu. Neben dem empfindlichen Bußgeld werden auch im Rahmen der Gewinnabschöpfung die Kosten erhoben, die er sich durch das Vermeiden einer zweiten Fahrt gespart hat.
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