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Verkehrskontrollen vom 8. bis 14. Mai 2017

Mehrere Personen wurden mit Drogen oder Alkohol gestoppt. In Saaldorf-Surheim hatte ein Mann sein Moped manipuliert. Ein österreichischer L17-Fahrschüler fuhr versehentlich über die Grenze. Zwei Haftbefehle wurden in Fernzügen vollstreckt. Ein Georgier hatte eine präparierte Tasche für Diebstähle und ein selbstgemachtes Kennzeichen. In einigen Orten gab es Geschwindigkeitsmessungen.

Laufen


Betrunken zur Einreisekontrolle


Die Bundespolizei führte in der Nacht auf Montag am ehemaligen Grenzübergang Laufen (St2103) Kontrollen durch. Dabei kam gegen 01.50 Uhr ein 50-jähriger österreichischer Staatsbürger mit einem BMW zur Einreise aus Richtung Oberndorf. Bei der Kontrolle wurde durch die Beamten eine deutliche Alkoholisierung des Pkw-Lenkers festgestellt. Dieser wurde zur weiteren Bearbeitung einer Streifenbesatzung der Polizei Laufen übergeben. Bei dem Österreicher, welcher sich gegenüber der Beamten sehr unkooperativ zeigte und einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutentnahme veranlasst. Außerdem wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet.

Gurtkontrollen im Stadtgebiet


Beamte der Polizeiinspektion Laufen führten am Donnerstagvormittag im Stadtgebiet Laufen Verkehrskontrollen durch. Insbesondere wurde bei den kontrollierten Fahrzeuginsassen auf das vorschriftsmäßige Anlegen des Sicherheitsgurtes geachtet. In kurzer Zeit mussten neun Fahrzeugführer beanstandet werden, weil sie nicht angegurtet waren. Dies zeigt, dass das Bewusstsein bezüglich der Gefahren im Straßenverkehr bei einigen Verkehrsteilnehmern immer noch zu wünschen übrig lässt. Weitere Kontrollen werden folgen, weil das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes bei Unfällen erfahrungsgemäß zu schwersten Verletzungen führen kann.

Geschwindigkeitskontrolle auf der B20


Die Polizei Laufen führte am Samstagnachmittag an der B 20, Höhe Straß, eine Geschwindigkeitskontrolle mit dem Lasermessgerät durch. Der Schnellste, ein 51-jähriger BMW-Lenker aus dem Gemeindegebiet von Saaldorf-Surheim war bei erlaubten 100 km/h mit 138 km/h unterwegs. Insgesamt wurden zwei Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht.

Bad Reichenhall


Georgier mit „Diebestasche“ und selbstgemachten Kennzeichen


Pidinger Schleierfahnder kontrollierten auf der A8 einen Georgier ohne Visum. Sein Pkw war mit selbstgemachten österreichischen Kennzeichen ausgestattet. Im Gepäck befand sich zudem eine „Diebestasche“ (siehe Bild).

Eine Streife der Pidinger Schleierfahnder kontrollierten Montagmittag einen österreichischen Renault Clio. Schnell stellte sich heraus, dass die angebrachten Kennzeichen selbstgemacht waren. Der Renault war nicht zugelassen und versichert, dies ergab eine sofortige Überprüfung in Österreich. Fahrer war ein Georgier, der sich nur mit einem österreichischen Asylbewerberausweis ausweisen konnte. Für den legalen Aufenthalt in Deutschland, hätte er einen Aufenthaltstitel, bzw ein gültiges Visum benötigt.

Bei der anschließenden intensiven Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Fahnder eine „Diebestasche“. Diese Tasche ist mit eingearbeiteten Metall so präpariert, dass die in den Großmärkten aufgestellten Ausgangssicherungen keinen Alarm auslösen.

Der wegen Eigentumsdelikten, einschlägig vorbestrafte Georgier wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Dienststelle nach Urwies verbracht. Dort übernahm die Ermittlungsgruppe die weitere Sachbearbeitung und anschließende Vorführung zum Amtsgericht.

Ohne gültigen Führerschein und unter Drogeneinfluss auf der Autobahn


Ein 30-jähriger rumänischer Fahrzeuglenker wurde am Dienstag gegen 21:20 Uhr an der Kontrollstelle der Bundespolizei am Walserberg einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass dem Mann das Recht aberkannt wurde, von seiner niederländischen Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen. Des Weiteren stellten die Beamten eine offensichtliche Beeinflussung durch Rauschmittel fest, welche durch einen Drogenschnelltest belegt werden konnte. Aus diesem Grund wurde bei dem Mann eine Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus Bad Reichenhall durchgeführt. Neben einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss musste der Mann zur Sicherstellung des Verfahrens eine hohe Sicherheitsleistung hinterlegen.

Betrunkener Pkw-Fahrer in der Luitpoldstraße


Am Mittwochabend gegen 21.10 Uhr wurde ein 59-jähriger Bad Reichenhaller mit seinem Pkw in der Luitpoldstraße von einer Bad Reichenhaller Polizeistreife kontrolliert. Ein im Rahmen dieser Kontrolle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1 Promille. Den Pkw-Lenker wurde angezeigt. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 500.- Euro, 2 Punkten in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Geschwindigkeitskontrolle am 11.05.2017


In der Zeit von 07.45 Uhr bis 12.55 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 - kontrolliert.
Bei einem Durchlauf von 1.476 Fahrzeugen mussten 21 Fahrzeuglenker verwarnt und 2 angezeigt werden.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 90 km/h unterwegs.

Geschwindigkeitskontrolle auf B 21


Am Sonntag, den 14.05.2017 führten Beamte der PI Bad Reichenhall in der Zeit von 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr Geschwindigkeitskontrollen auf der B 21 bei Bad Reichenhall durch. Bei schwachem Verkehrsaufkommen mussten insgesamt 5 Fahrzeuglenker beanstandet werden. Die beiden Schnellsten fuhren bei erlaubten 60 km/h mit 88 km/h durch die Kontrollstelle. Sie erwartet nun neben einem Bußgeld von 70.- Euro auch ein Punkt in Flensburg.

Geschwindigkeitskontrollen am 12.05.2017 und 13.05.2017


Am 12.05.2017,19.45 Uhr bis 13.05.2017, 01.00 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 -, Antoniberg - kontrolliert.
Bei einem Durchlauf von 186 Fahrzeugen mussten 40 Fahrzeuglenker verwarnt und 30 angezeigt werden.
Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 107 km/h unterwegs.

Diesen erwarten nun Punkte in „Flensburg“, eine empfindliche Geldbuße und ein Fahrverbot.

Freilassing


Betrunken mit Pkw unterwegs


Am 09.05.2017, gegen 21:15 Uhr, führten Beamten der Polizeiinspektion Freilassing im Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. Schon nach wenigen Minuten konnte bei einem Fahrzeugführer Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen deutlichen Wert über 1,1 Promille an. Die Weiterfahrt wurde dem 46-jährigen Österreicher untersagt und er musste mit zur Blutentnahme ins Krankenhaus Freilassing. Den Pkw-Fahrer erwartet nun eine Geldstrafe sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot in Deutschland. Die österreichische Fahrerlaubnisbehörde wird ebenfalls über den Vorfall informiert.

Amfetamin und Drogenfahrt


In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hielten die Polizeibeamten von Freilassing einen 30-jährigen Freilassinger mit seinem Pkw auf, welcher zu schnell durch die Ortschaft fuhr. Bei einer anschließenden vollumfänglichen Kontrolle konnte eine geringe Menge an Amphetamin sichergestellt werden. Diese „Aufputschdroge“ fällt unter das Betäubungsmittelrecht und der Besitz stellt eine Straftat da. Erschwerend für den jungen Mann kam hinzu, dass er unter Drogeneinfluss ein Kraftfahrzeug führte. Neben seiner Strafanzeige muss er nun für einige Zeit seinen Führerschein abgeben und mehrere Hundert Euro Bußgeld bezahlen.

Zwei Haftbefehle in Fernzügen vollstreckt


Am Freitagvormittag haben Beamte der Fahndungsgruppe Schiene in zwei internationalen Zügen zwei Haftbefehle vollzogen. Zuerst kontrollierte eine Streife zwei Bulgaren in einem Railjet auf der Fahrt von Salzburg nach München. Eine Überprüfung der Personalien im Fahndungscomputer ergab, dass einer davon, von der Staatsanwaltschaft München mit Haftbefehl gesucht wird, da dieser mehrmals Züge benutzte, ohne im Besitz von Fahrkarten zu sein. Der Deutschen Bahn entstand dadurch ein Schaden im unteren dreistelligen Bereich. Der Bulgare wurde festgenommen und an das Polizeipräsidium München zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Sein Begleiter hatte mehr Glück. Dieser wurde zwar auch von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken und Frankfurt wegen Fahrgeldhinterziehung und Sachbeschädigung gesucht. Diese wollten aber nur seine derzeitige Wohnadresse wissen. Als diese feststand konnte er weiterfahren.

Ein „dicker Fisch“ ging den Beamten bei der Kontrolle eines Eurocity kurze Zeit später ins Netz. Ein deutscher Staatsangehöriger der seit sechs Jahren in Österreich wohnt, zeigte bei der Kontrolle seinen abgelaufenen Personalausweis vor. Der Grund für seine „Auswanderung“ nach Österreich war auch schnell gefunden, da gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz vorlag aus dem hervorging, dass er eine Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 2 Monaten wegen mehreren Betäubungsmitteldelikten unter anderem Handel und Abgabe an Jugendliche zu verbüßen hat. In diesem Zusammenhang wurde auch ein europäischer Haftbefehl erlassen. Dieser wurde jedoch in Österreich aus rechtlichen Gründen nicht vollstreckt. Als der Leiharbeiter jetzt nach Deutschland zurückfuhr um persönliche Angelegenheiten zu regeln, wurde er zu seiner Überraschung festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Anger


Industriekletterer unter Drogeneinfluss


Am 12.05.17, gegen 16.50 Uhr wurde auf der Autobahn A 8, auf Höhe der Anschlussstelle Anger ein britisches Fahrzeug von Beamten der Verkehrspolizei Traunstein kontrolliert. Der Fahrer, ein 31-jähriger Brite, war bei der Kontrolle sehr nervös. Der Grund konnte aber nach kurzer Zeit festgestellt werden. Er hat eine geringe Menge an Marihuana in seinem mitgeführten Schlafsack versteckt. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest ergab dann auch noch, dass er sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss geführt hat. Hierauf wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet. Gegen den 31-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Besitz und Schmuggel von Marihuana, sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Drogeneinfluss eingeleitet. Er muss mindestens mit einem einmonatigem Fahrverbot und einer höheren Geldbuße rechnen.

Österreicher ohne gültige Fahrerlaubnis


Eine offene Bierflasche in der Mittelablage eines Pkw gab der Polizei Anlass, einen Fahrzeuglenker hinsichtlich einer möglichen Alkoholisierung genauer zu überprüfen. Im konkreten Fall hatte ein 53-jähriger Österreicher zwar die zulässige Promillegrenze nicht überschritten, jedoch war es ihm aufgrund einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2012 verboten worden, mit seinem österreichischen Führerschein im Bundesgebiet Kraftfahrzeuge zu führen. Nach Anzeigenaufnahme - wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis - durch die Schleierfahnder, wurde dem Oberösterreicher die Weiterfahrt untersagt.
Am Samstagnachmittag gegen 15.00 Uhr hielten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein einen älteren Opel Astra mit österreichischer Zulassung an der Autobahnausfahrt Anger in Fahrtrichtung Salzburg an. Dabei stach den Fahndern gleich die frische „Halbe“ neben dem Fahrersitz ins Auge. „Bevor es schlecht wird!“, gab der gelernte Schlosser unumwunden seinen Konsum zu. Da der später durchgeführte Alko-Test einen Wert unterhalb der zulässigen Promillegrenze ergab, stellte dies zunächst keinen „Verkehrsverstoß“ dar. Nachdem aber im Polizeicomputer bzw. Verkehrszentralregister ein „Entzug seiner Fahrerlaubnis“ verzeichnet war, musste der Österreicher noch an Ort und Stelle seinen Kombi abstellen.
Auf Vorhalt räumte der Beschuldigte zwar ein, dass er vor ein paar Jahren im Raum Stuttgart mit Alkohol am Steuer erwischt worden war und er dafür auch eine hohe Geldstrafe zahlen musste, jedoch so recht konnte bzw. wollte er sich nicht mehr an den Vorfall erinnern. Durch die erneute Straffälligkeit droht dem bekennenden Biertrinker erneut eine empfindliche Sanktionierung.

Bischofswiesen


Die Polizeiinspektion Berchtesgaden führte am Samstag in der Zeit von 08.00 - 10.00 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle in Bischofswiesen, Hauptstraße (B20), durch. Innerhalb der Kontrollzeit fuhren sechs Pkw-Lenker schneller als die erlaubten 50 km/h. Gegen sie wurde ein Verwarnungsgeld ausgesprochen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 69 km/h.

Hochfelln / Bad Reichenhall


Am Samstag hatte die Verkehrspolizei Traunstein einiges zu tun.

Gegen 10.00 Uhr bemerkten die Beamten der Verkehrspolizei Traunstein einen türkischen Sattelzug auf der Rastanlage Hochfelln-Nord. Dieser stand im Bereich der Feuerwehrzufahrt im absoluten Halteverbot. Als die Beamten den Fahrer darauf aufmerksam machen wollten, bemerkten sie starken Alkoholgeruch. Ein durchgeführter Alkotest beim Fahrer ergab, dass dieser einen Atemalkoholwert von über 0,5 Promille hatte. Hierauf wurde beim Fahrer die Weiterfahrt unterbunden. Ein Auslesen des digitalen Tachos ergab, dass der Fahrer bereits seit dem Vortag an der Rastanlage geparkt hatte. Da der Sattelzug jedoch nicht stehen bleiben konnte, fragte der Fahrer einen anderen Lkw-Fahrer, ob dieser den Sattelzug auf die dafür vorgesehenen Parkplätze fährt. Erst als der Fahrer gegen 14.00 Uhr wieder fahrtüchtig war konnte er die Fahrt fortsetzen.

Gegen 13.00 Uhr fuhr ein österreichischer Pkw freiwillig in die Kontrollstelle der Bundespolizei. Der Pkw hielt ca. 20m vor der Kontrollstelle. Als der Fahrer aufgefordert wurde zur Kontrollstelle zu fahren gab der Beifahrer und Vater des Fahrers an, dass dies nicht ginge, da der Sohn keinen Führerschein habe. Er sei auf einer Probe- bzw. Lehrfahrt (dies ist in Österreich erlaubt). Da der 17-jährige Fahrer bereits auf deutschen Hoheitsgebiet ein Fahrzeug ohne Führerschein lenkte, wurde gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeuges ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Am Abend wurde der Verkehrspolizei Traunstein von der Bundespolizei mitgeteilt, dass bei der Grenzkontrolle ein österreichischer Fahrzeugführer mit Verdacht auf eine Drogenfahrt angehalten wurde.

Auf der Fahrt zur Grenzkontrollstelle fiel den Beamten der Verkehrspolizei ein Fahrzeug mit eingebauten Radarwarner auf. Der Fahrer, ein 69-jähriger Österreicher, war nicht glücklich darüber, dass der Radarwarner sichergestellt und gegen ihn ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde.

Bei der Grenzkontrolle angekommen übernahmen die Beamten der Verkehrspolizei den „Drogenfahrer“ und ordneten eine Blutentnahme an, die durch einen Arzt im Klinikum durchgeführt wurde. Gegen den 36-jährigen Österreicher, wurde ein Bußgeldfahren eingeleitet. Er muss mit einer Geldbuße von mehreren hundert Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen.
Der Beifahrer in diesem Fahrzeug hatte noch ein wenig Marihuana bei sich. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Schmuggel und Besitz von Marihuana eingeleitet. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt.

Gegen 21.30 Uhr wurde dann ein 26-jähriger Deutscher an der Grenzkontrolle angehalten und kontrolliert. Da auch dieser Fahrzeugführer unter Drogen stand, fuhren die Beamten der Verkehrspolizei Traunstein mit ihm zur Blutentnahme ins Klinikum. Bei der Durchsuchung gab der Fahrzeugführer gleich noch eine geringe Menge Marihuana und einen Joint heraus, den er in der Unterhose versteckt hatte. Auch hier wurde ein Strafverfahren wegen Besitz von Marihuana eingeleitet. Das Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung wird auch ihm eine Geldbuße von mehreren hundert Euro sowie ein Monat Fahrverbot einbringen.

Saaldorf-Surheim


Am 13.05.17 gegen 17:30 Uhr kontrollierten Beamte der PI Freilassing einen 38-jahrigen Saaldorfer im Bereich der Raiffeisenstraße mit seinem Moped. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der junggebliebene Mann technische Veränderungen an seiner Zündapp vornahm, wodurch die Endgeschwindigkeit unerlaubt nach oben hin verändert wurde.

Da hierdurch die Fahrzeugart geändert wurde und der Mann hierfür nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse war, wurde die Weiterfahrt unterbunden. Der Mann wird nun u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Piding


Kokain und Marihuana bei zwei Kontrollen entdeckt

Zunächst weckten die Insassen eines in Rumänien zugelassenen Pkw das Interesse der Beamten. Bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw konnte in der Jacke des Fahrers eine sogenannte Plombe Kokain aufgefunden werden. Der Fahrer gab zu verstehen, die Droge in Frankreich in einer Diskothek gekauft zu haben um „richtig Party“ machen zu können.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft musste der Fahrer einen Betrag im dreistelligen Bereich zur Sicherung des Verfahrens leisten und konnte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen seine Fahrt nach Rumänien fortsetzen.

Kurze Zeit später wurde ein britischer Mercedes, besetzt mit drei jungen Männern, einer Kontrolle unterzogen. Sie gaben an, aus Wales/GB kommend auf dem Weg zum Wörthersee „…where the nice cars are…“ zu sein.
Da die Person im Fond des Fahrzeugs drogentypische Ausfallerscheinungen zeigte, wurde den jungen Männern erklärt, dass der Pkw nach verbotenen Betäubungsmittel durchsucht wird. Noch bevor die Beamten mit der Durchsuchung beginnen konnten, händigten der Beifahrer als auch die Person aus dem Fond freiwillig je eine kleinere Menge Marihuana aus. Sie gaben an, einen Zwischenstopp in Amsterdam eingelegt und das Marihuana dort käuflich erworben zu haben. Weitere Betäubungsmittel konnten nicht aufgefunden werden. Die jungen Briten zeigten sich einsichtig und sahen es nach eigener Aussage als „Zeichen“ dafür, künftig die Finger von Drogen zu lassen. Ihrem Besuch des „GTI-Treffens“ am Wörthersee stand nach der Anzeigenaufnahme nichts mehr im Weg.

Marktschellenberg


Am Samstag, 13.05.2017, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.

Kontrollort: Marktschellenberg, B 305, zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h (von 18:30 - 23:30 Uhr)

Von 1.200 gemessenen Fahrzeugen werden 24 verwarnt, 29 Fahrzeuglenker müssen mit einer Anzeige rechnen. Der schnellste Fahrzeugführer war mit einer Geschwindigkeit von 174 km/h unterwegs, gegen ihn wird ein Fahrverbot erlassen werden.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Laufen, Fahndung Traunstein, VPI Traunstein
Bild © Polizei Fahndung Traunstein
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