Die Schienenfahnder nahmen zwei Personen in Zügen fest. In Piding und Freilassing waren Fahrer mit falschen Kennzeichen unterwegs. Im südlichen Landkreis führte die Polizei umfangreiche Faschingskontrollen durch. Ein betrunkener Mopedfahrer fuhr in Freilassing über die Grenze und kehrte um, weil er die Polizisten nach Feuer fragen wollte. Es gab mehrere Geschwindigkeitskontrollen und betrunkene Fahrer.
Am Montagabend wurde ein grenzüberschreitender Linienbus der Strecke Dortmund - Belgrad an der Rastanlage Piding-Süd von Beamten der PI Fahndung Traunstein kontolliert.
Bei der Überprüfung der Insassen im Fahndungssystem brachte der Computer bei einer 29-jährigen Serbin ein interessantes Ergebnis: Die Frau war von den deutschen Justizbehörden aufgrund eines offenen Haftbefehls zur Fahndung ausgeschrieben.
Da sie die noch ausstehende Geldstrafe im vierstelligen Bereich nicht aufbringen konnte, wird sie die nächste Zeit in der JVA verbringen.
In der Nacht zum Dienstag fiel einer Streifenbesatzung der PI Fahndung Traunstein auf der A 8 ein Kastenwagen auf, an dem vorne und hinten unterschiedliche Kennzeichenschilder angebracht waren.
Das Fahrzeug wurde kurz vor der Ausreise nach Österreich gestoppt. Die Überprüfung des Kastenwagens mit der vorgelegten Zulassungsbescheinigung ergab, dass keines der angebrachten Kennzeichenschilder für dieses Fahrzeug ausgegeben war.
Das Fahrzeug sollte von Italien nach Tschechien gebracht werden, wo es in einen Kleinbus umgebaut werden soll.
Der Fahrer, ein 40-jähriger tscheschicher Staatsangehöriger, wurde wegen eines Vergehens der Urkundenfälschung, sowie Verstößen nach dem Pflichtversicherungsgesetz, dem Kraftfahrzeugsteuergesetz und der Zulassungsverordnung angezeigt. Bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte, musste er sein Fahrzeug ordnungsgemäß zulassen.
Am Donnerstagnachmittag machten sich zwei türkische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Vorarlberg mit ihrem Mazda auf dem Weg nach Villach, um dort die Berufsschule zu besuchen.
Bis an ihr Ziel kamen die beiden Auszubildenden jedoch nicht. Auf der A8 wurde der Mazda von einer Streife der PI Fahndung Traunstein angehalten und schon bei der Kontrolle konnte durch die Fahnder Marihuana-Geruch festgestellt werden. In der Mittelkonsole wurde anschließend eine kleine Menge „Gras“ aufgefunden, was den Beiden gemeinsam gehörte. Außerdem entspannten sich die beiden Insassen offenbar schon während der Fahrt mit einem Joint, denn der Fahrer stand unter Drogeneinfluss. Dem noch nicht genug, er war auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, denn diese wurde ihm bereits in Österreich wegen derselben Tat vor einem Jahr entzogen, was er später selbst „beichtete.“ Der 22-jährige Beifahrer konnte zudem seinen legalen Aufenthaltsstatus im Bundesgebiet nicht nachweisen, was eine weitere Anzeige nach sich zieht.
Somit endete die Autofahrt schließlich für beide in Piding, da auch der Beifahrer keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte.
Am Freitagvormittag kontrollierten Pidinger Schleierfahnder auf der Autobahn bei Anger zwei Ungarn, die gemeinsam in zwei Autos mit französischen Kennzeichen unterwegs in die Heimat waren. Die Fahrzeuge hatten sie in der Schweiz gekauft. Bei den vorgelegten Fahrzeugdokumenten kam schnell der Verdacht auf, dass damit etwas nicht stimmte. Wie die Überprüfung in Frankreich ergab, waren sowohl die Versicherungsbestätigungen als auch die Zulassungen für beide Fahrzeuge gefälscht. Die Kennzeichen waren zwar echt, aber bereits seit Jahren nicht mehrausgegeben. Mit den Ergebnissen der Überprüfungen konfrontiert, gaben die 34 und 36 Jahre alten Ungarn zu, sämtliche Dokumente in Ungarn gekauft zu haben, um sich die Zulassungsformalitäten in der Schweiz zu ersparen.
Die Weiterreise wurde nach Anzeigenaufnahme erst gestattet, nachdem die Pkw auf einen Anhänger verladen wurden.
Am Dienstag, 7. Februar 2017, befuhr gegen 15:00 Uhr ein Kleintransporter einer heimischen Firma die B21 in Richtung Bad Reichenhall. Bei einer durchgeführten Kontrolle wurde festgestellt, dass das Fahrzeug mit Papier beladen war. Es erhärtete sich der Verdacht, dass das Fahrzeug überladen war. Aufgrund dessen wurde eine Wiegung des Kleintransporters vorgenommen. Hierbei stellte sich heraus, dass das Fahrzeug um mehr als 15% überladen war. Die Weiterfahrt wurde bis zur Behebung der Überladung unterbunden.
Am 07.02.2017, gegen 23.00 Uhr wurde von einer Streife der PI Bad Reichenhall im Stadtgebiet ein 68-jähriger Pkw-Lenker einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da bei dem Fahrzeugführer Alkoholkonsum nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde noch an der Kontrollstelle eine Atemalkoholmessung durchgeführt. Da der dabei ermittelte Promillewert etwas über dem erlaubten Maximalwert lag, wurde auf der Polizeidienststelle ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest angeordnet. Dieser bestätigte die Überschreitung des erlaubten Maximalwertes von 0,5 Promille. Auf den Pkw-Lenker kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 500.- € und ein Monat Fahrverbot zu.
=== Massiv überladener Pkw-Anhänger ==
Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochmorgen in Bad Reichenhall fielen einer uniformierten Streife der Polizeiinspektion Bad Reichenhall ein völlig überladener offener Pkw-Anhänger mit noch dazu nicht gesicherter Ladung auf. Der verantwortliche Kraftfahrzeugführer wurde mit seinem Pkw-Gespann unter entsprechender Absicherung durch das Polizeifahrzeug zur nächstmöglichen Wiegestation begleitet. Dort ergab eine entsprechende Überprüfung des zulässigen Gesamtgewichtes eine Überladung von mehr als 50 Prozent. Der Pkw-Anhänger musste vor Ort abgestellt und umgeladen werden. Weiterhin musste die lose Ladung entsprechend gesichert werden, bevor der verantwortliche Kraftfahrzeugführer seine Fahrt weiter fortsetzen konnte. Nach Abzug der gesetzlichen Messtoleranz erwartet den Bayerisch Gmainer eine Anzeige nach der StVZO mit einem Bußgeld in Höhe von 235,- EUR und 1 Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei.
In der Nacht von Mittwoch, den 08.02.2017 auf Donnerstag, den 09.02.2017 wurden durch Beamte der PI Bad Reichenhall mehrere Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durchgeführt. Die meisten Fahrzeuglenker waren hierbei nicht zu beanstanden.
Bei einem 45-jährigen Fahrer aus Bad Reichenhall wurde jedoch starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein daraufhin durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Des Weiteren wurde ein 26-jähriger Fahrer aus Bad Reichenhall kontrolliert. Dieser zeigte drogentypische Anzeichen. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf Cannabis. Daraufhin wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt. Weiter wurde festgestellt, dass das Fahrzeug, mit dem der junge Reichenhaller fuhr, aktuell keinen Versicherungsschutz mehr hatte. Aufgrund dessen musste das Fahrzeug entstempelt werden. Den Mann erwarten nun Anzeigen wegen mehrerer Delikte.
Am 10.02.17, gegen 23.00 Uhr, kam ein 47-jähriger Österreicher zur Grenzkontrolle und war ganz verdutzt, als er die Polizeibeamten sah.
Laut seinen Ausführungen wollte er nicht nach Deutschland, sondern ins Bordell an der Grenze. Da der Fahrer stark nach Alkohol roch, wurde ein freiwilliger Alko-Test durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von weit über 1,1 Promille. Hierauf wurde die Verkehrspolizei Traunstein mit der Sachbearbeitung betraut und der Fahrer wurde zur Blutentnahme ins Klinikum Bad Reichenhall gebracht. Der Führerschein wurde sichergestellt und der Fahrer muss mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.
Am Freitag, den 10.02.2017, kontrollierten die Pidinger Schleierfahnder einen 44-jährigen Kroaten auf der Fahrt ins Heimatland kurz vor der Ausreise nach Österreich. Da er sich sehr nervös verhielt blieb eine genauere Kontrolle nicht aus und brachte einen Joint mit Tabak-Marihuana-Gemisch hinter dem Fahrersitz zum Vorschein. Aus Angst erwischt zu werden, wollte er diesen Joint „verschwinden“ lassen. Doch dies blieb den aufmerksamen Beamten nicht verborgen. Nach Anzeigenaufnahme konnte der Kroate die Fahrt ohne „Beruhigungsmittel“ fortsetzen.
Auch die Bundespolizei kontrollierte am 10.02.2017 bei der Einreise an der Kontrollstelle einen Pkw aus dem Raum Zell am See. Ein 26-jähriger Österreicher befand sich mit seinem jüngeren Bruder auf dem Heimweg. Die Kontrollbeamten stellten jedoch auffallenden Geruch von Marihuana aus dem Wageninneren fest. Die Ursache war rasch gefunden. 12 junge Hanfpflanzen hatten diesen „Duft“ erzeugt. Diese Pflänzchen hatte der ältere Bruder zuvor in Eugendorf bei Salzburg in einem Shop samt speziellem Gärtnerbedarf erworben. Die Sachbearbeitung wurde zuständigkeitshalber von der PI Fahndung Traunstein übernommen. Hier wurde zusätzlich noch die Fahrt unter Drogeneinfluss angezeigt und die Weiterfahrt unterbunden.
Auch am 11.02.2017 wurden die Schleierfahnder durch die Bundespolizei über den Fund von Kleinmengen an Marihuana bei drei jungen Österreichern aus dem Raum Innsbruck im Rahmen der Grenzkontrolle auf der BAB A8 am Walserberg informiert.
Ein 19-jähriger Innsbrucker hatte vergessen, dass er noch knapp 2 Gramm Marihuana in seiner Jackentasche hatte. Sein 26-jähriger Freund wollte einen angerauchten Joint nicht einfach wegwerfen und hatte diesen in seiner Jackentasche aufbewahrt. Doch dies wurde ihm zum Verhängnis. Beide wurden bei der PI Fahndung Traunstein wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Danach durften sie mit ihrer Freundin nach Hause fahren, da diese glücklicherweise nicht unter Drogeneinfluss stand.
Durch die Bundespolizei wurde am 11.02.2017 auch ein Linienbus auf der Fahrt von Wien nach Innsbruck an der Kontrollstelle am Walserberg aufgehalten. Ein 24-jähriger Bulgare war in diesem Bus durch sein Verhalten aufgefallen. Eine genauere Überprüfung seiner Person und seines Gepäcks brachte an unterschiedlichen Verstecken Kleinmengen von Marihuana und einige unbekannte Tabletten zum Vorschein. Auch hier wurden die Pidinger Schleierfahndung zur Sachbearbeitung informiert. Insgesamt wurden bei dem Bulgaren etwa 2 Gramm Marihuana sichergestellt. Die vermeintlichen XTC-Tabletten wurden nach negativem Drogentest als tschechische Schmerztabletten identifiziert. Der junge Bulgare wurde nach Anzeigenaufnahme und Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten für das Strafverfahren nach Österreich entlassen.
Ein moldauischer Autotransporter mit Anhänger wurde am Montagnachmittag durch Beamte der PI Fahndung Traunstein auf der A8 am Teisenberg auf dem Weg in die Heimat einer Kontrolle unterzogen. Der Fahrer, ein 36-jähriger Rumäne, von Beruf Kraftfahrer, konnte für das Gespann mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,8 Tonnen jedoch nicht die notwendige Fahrerlaubnis vorlegen.
Die Weiterfahrt wurde deshalb vorerst durch die Fahnder unterbunden, der Mann wurde wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Nach der Anzeigenaufnahme durfte er dann aber doch weiterreisen, allerdings nur als Mitfahrer, denn zwischenzeitlich wurde ein Ersatzfahrer organisiert, der mit seinem Führerschein das Gespann fahren durfte.
Beamte der Polizei Laufen führten am Mittwochnachmittag umfangreiche Verkehrskontrollen durch. In Tittmoning wurden drei Fahrer beanstandet, da sie innerorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten. Schnellster war mit 70 km/h ein 51-jähriger Fahrer eines Sprinter. Zwei weitere Fahrzeugführer trugen während der Fahrt nicht den Gurt. Der Fahrer eines Dacia wurde angezeigt, da er auf der Bundesstraße 20 trotz Überholverbot einen Sattelauflieger überholte. In Laufen wurde ein 21-jähriger Fahrer eines BMW bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit angezeigt, da er offenbar unter dem Einfluss von Drogen stand. Nach Auswertung der Blutprobe hat er wohl mit einem Bußgeld von 1000.- Euro und einem Fahrverbot von drei Monaten zu rechnen.
Einen von der Staatsanwaltschaft per Haftbefehl gesuchten Mann konnten die Schienenfahnder der PI Fahndung Traunstein am Mittwochnachmittag im EuroCity dingfest machen. Der 38-jährige Rumäne steht unter dem dringenden Verdacht, im Dezember letzten Jahres in München durch eine Messerattacke eine gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Damals wollte er einem obdachlosen Landsmann Geld für Zigaretten abnötigen und als dieser sich weigerte, verlieh der ebenfalls wohnsitzlose Rumäne seiner Forderung Nachdruck, indem er seinem Kontrahenten ein Messer an den Hals hielt und ihn mit dem Tode bedrohte. Bei der sich anschließenden Rangelei, erlitt der Angegriffene Schnittverletzungen an der Hand.
Noch im fahrenden Zug klickten die Handschellen und der Gesuchte wurde dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Im Anschluss wurde er in die Justizvollzugsanstalt zur Untersuchungshaft eingeliefert.
Am Freitagabend führte die Polizeiinspektion Freilassing mit Hilfe des Einsatzzuges Traunstein Verkehrskontrollen im Stadtgebiet Freilassing durch. Ein 31-Jähriger Österreicher wurde einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten bei dem Fahrzeugführer Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Den Fahrzeugführer erwartet nun ein Bußgeldverfahren, sowie ein Monat Fahrverbot.
Am späten Freitagabend fuhr ein 45-jähriger Österreicher mit seinem Moped von Freilassing kommend in Richtung Liefering. Nachdem er die Grenzkontrolle passierte, wendete er auf österreichischer Seite und fuhr wieder in Richtung Deutschland. An der Grenzkontrolle blieb er nun stehen und fragte die Kollegen der Bundespolizei, ob jemand ein Feuer für ihn hat. Den Kollegen fiel sofort auf, dass der Mopedfahrer keinen Helm trug und in seiner Hand eine Flasche Schnaps hielt, welche er dann in Richtung Saalach schmiss. Zudem machte der Fahrer einen stark alkoholisierten Eindruck. Daraufhin wurden die Kollegen der Polizeiinspektion Freilassing informiert. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1 Promille. Dem 45-jährigen Österreicher erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, sowie ein Entzug seiner Fahrerlaubnis.
Am Freitagnachmittag führte die Polizeiinspektion Freilassing von 14 bis 15:30 Uhr Geschwindigkeitsmessungen in der Wasserburger Straße durch. Bei erlaubten 50km/h musste nur ein Fahrzeuglenker beanstandet werden, der zu schnell unterwegs war. Er fuhr mit 65 km/h stadtauswärts und wurde vor Ort von den Polizeibeamten verwarnt. Alle anderen Fahrzeuglenker fuhren vorschriftsmäßig.
Samstagnacht führte die Polizeiinspektion Freilassing eine weitere Geschwindigkeitsmessung in der Zeit von 00 - 01:30 Uhr durch. Ins Visier wurden hierbei die einreisenden Fahrzeuge vom Grenzübergang Salzburg Richtung Stadtmitte genommen. Nur ein Fahrzeuglenker hielt sich nicht an die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Den 20-jährigen Ruhpoldinger, der mit 94 km/h in die Geschwindigkeitskontrolle fuhr, erwartet neben einem Bußgeld auch ein Eintrag im Fahreignungsregister in Flensburg.
Am 12.12.2017 wurde am frühen Nachmittag in der Pommernstraße in Freilassing durch die Bundespolizei ein schwarzer Pkw BMW kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass an dem Fahrzeug Kennzeichen angebracht waren, die nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Der Fahrer, ein 54-jähriger Mann aus Freilassing gab zu, die Kennzeichen an seinem anderen Pkw abmontiert und an dem BMW ohne gültige Zulassung, angebracht zu haben. Den Freilassinger erwarten nun Anzeigen wegen Urkundenfälschung, nach dem Pflichtversicherungsgesetz sowie nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz.
Die Vorzüge eines EU-Bürgers in Sachen Reisefreiheit wollte ein 23-jähriger Albaner nutzen, als er am Sonntag von Berlin nach Rom im Nachtzug unterwegs war. Dabei hatte er aber nicht mit den Schienenfahndern der PI Fahndung Traunstein gerechnet, die die von ihm vorgezeigte rumänische Identitätskarte sofort als Totalfälschung erkannten. Da half auch das hartnäckigste Leugnen nichts, zumal obendrein bei der anschließenden Durchsuchung noch ein gefälschter rumänischer Führerschein aufgefunden wurde. Der junge Mann wurde vorläufig festgenommen. Eine erkennungsdienstliche Behandlung auf der Dienststelle ergab seine richtige Identität. Nach Rücksprüche mit der Staatsanwaltschaft wurde der albanische Staatsbürger dem zuständigen Ermittlungsrichter wegen Urkundenfälschung und illegalem Aufenthalt im Bundesgebiet vorgeführt. Nach Erlass eines Haftbefehls durch den zuständigen Richter wurde der Albaner in die nächste JVA eingeliefert.
Verkehrssonderkontrollen am 10.02.17
Die Polizeiinspektion Berchtesgaden führte von Freitag 18.00 Uhr bis Samstag 02.00 Uhr an mehreren Stellen Standkontrollen mit dem Schwerpunkt Fahrten unter Alkoholeinfluss durch. Erfreulicherweise zeigten sich hier die Fahrzeugführer sehr verantwortungsvoll und so mussten trotz einer nicht geringen Zahl an kontrollierten Fahrzeugen dahingehend keine polizeilichen Maßnahmen getroffen werden. Nur einige wenige Fahrzeugführer mussten wegen kleinerer Verkehrsordnungswidrigkeiten verwarnt werden, insgesamt kann hier ein positives Fazit gezogen werden.
In der Nacht auf Samstag kontrollierten Beamte der Polizei Laufen eine 48-jährige Lenkerin eines VW Golf. Während der Kontrolle wurde bei der Lehrerin aus Gifhorn Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Alkoholtest erbrachte einen Wert von über 1,5 Promille. Der Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt und im Anschluss wurde der Dame Blut im Krankenhaus entnommen. Sie muss nun mit einer Geldstrafe und einem mehrmonatigen Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.
Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden führten in der Nacht zum Sonntag erneut Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol im Straßenverkehr durch.
Gegen 22:00 Uhr konnte in Berchtesgaden ein 34-jähriger Mann daran gehindert werden, unter Alkoholeinfluss mit seinem Pkw zu fahren. Etwa eine Stunde später wurde am Großparkplatz Königssee eine 25-jährige Frau einer Verkehrskontrolle unterzogen. Auch sie wies eine Atemalkoholkonzentration auf, die bei Fahrtantritt zu einem Fahrverbot und einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro geführt hätte.
Beiden Personen wurde die Fahrt untersagt. Sie bekommen ein Schreiben zugestellt, in dem sie eindringlich auf die Folgen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss hingewiesen werden.
Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd führen insbesondere während der Faschingszeit weiterhin verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr durch, um die Hauptunfallursachen für schwere Verkehrsunfälle zu bekämpfen.
Im Rahmen dieser sog. „Faschingskontrollen“ konnte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Berchtesgaden auch einen jungen Mann beobachten, der bei der Tourist-Informationsstelle am Parkplatz Königssee offensichtlich gerade dabei war, sich einen Joint zu bauen. Bei Annäherung ergriff der als „Mexikaner“ verkleidete junge Mann plötzlich die Flucht und konnte nicht mehr eingeholt werden. Seine zurückgelassenen Rauchutensilien und ein Sombrero wurden sichergestellt.
Ein Drogentest bestätigte den Verdacht, dass es sich bei der Tabakmischung um Cannabis handelt.
Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden führten am Sonntag, den 12.02.2017, zwischen 21:45 Uhr bis 23:15 Uhr, am Ortsausgang von Berchtesgaden eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. In dieser Zeit mussten, bei sehr geringen Verkehrsaufkommen, drei Fahrzeugführer aufgrund ihrer überhöhten Geschwindigkeit mit 25 Euro verwarnt werden. Erfreulicherweise verliefen die Alkoholkontrollen ohne Beanstandung. Der höchste Wert betrug 0,12 Promille.
Am Vormittag des 12.02.2017 führten führten Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall eine Geschwindigkeitskontrolle im Ortsgebiet von Weißbach an der Alpenstraße durch. Bei lebhaften Urlauberverkehr in die Skigebiete mussten insgesamt 7 Fahrzeuglenker beanstandet werden. Tagesschnellster war ein 50- jähriger aus Solingen. Dieser wurde mit 76 km/h bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h gemessen. Diesen erwartet nun ein Bußgeld von 108,50 Euro und eine Punkt.
Geschwindigkeitskontrolle am 12.02.2017
In der Zeit von 08.00 Uhr bis 11.15 Uhr wurde in Piding - B20 in Richtung Freilassing kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 975 Fahrzeugen wurden 7 Lenker verwarnt und 2 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 101 km/h unterwegs.
In der Zeit von 11.45 Uhr bis 14.40 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 in Richtung Inzell kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 628 Fahrzeugen wurden 5 verwarnt und 2 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 93 km/h unterwegs.
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