untersberger.info - Logo


Anhaltend viel Arbeit für die Bergwachten

Auch am Wochenende hatten die heimischen Bergwachten anhaltend viel zu tun. Am Freitagabend gegen 19.45 Uhr musste die Bergwacht Teisendorf-Anger zu einem schweren Radsturz eines 36-jährigen Wagingers am Teisenberg ausrücken.

Am Samstag gegen 10.15 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden wegen eines internistisch erkrankten und erschöpften 68-jährigen Großgmainers zur Kneifelspitze ausrücken. Die Bergretter versorgten den Mann und brachten ihn ins Tal; eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm den weiteren Transport zur Kreisklinik Berchtesgaden. Gegen 15.20 Uhr ging ein weiterer Notruf wegen eines gestürzten 60-jährigen Radfahrers aus Bayerisch Gmain von der Forststraße zwischen Loipl und Fernwasser-Diensthütte ein, den die Bergwacht Berchtesgaden versorgte und in Loipl an den Landrettungsdienst übergab. Am Samstagabend gegen 19.40 Uhr war bei einbrechender Dunkelheit höchste Eile geboten, da eine Bergsteigerin in rund 1.700 Metern Höhe an der Watzmann-Südspitze wegen Krämpfen in den Beinen Hilfe brauchte. Der Pilot des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ schaffte es mit einem Raumsauer Bergwachtmann, die Einsatzstelle rasch zu finden und flog dann Retter von der Grieshütte aus zur Bergsteigerin. Die Frau wurde am Tau zum ausgeleuchteten Ramsauer Sportplatz geflogen. Die Bergwacht Berchtesgaden tankte „Christophorus 6“ für den Rückflug zum Salzburger Flughafen mit ihrem Kerosinanhänger wieder auf.

Am Sonntag gegen 12 Uhr musste die Reichenhaller Bergwacht zu einem Radsturz bei Kibling ausrücken. Kurz nach 18 Uhr ging ein Alarm für die Bergwacht Berchtesgaden ein, da rund 300 Meter oberhalb des Stahlhauses ein 66-jähriger Wanderer Sachsen auf dem Weg zum Schneibstein nicht mehr weiterkam. Die Bergwacht versorgte den Mann und brachte ihn nach Hinterbrand; von dort aus gings per Rettungswagen zur Kreisklinik Berchtesgaden.

Am Montag gegen 13 Uhr mussten die Bergwacht Ramsau und der Landrettungsdienst mit Notarzt zum Toten Mann im Lattengebirge ausrücken, wo eine 74-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen mit gebrochenem Bein ärztliche Hilfe brauchte. Die Einsatzkräfte versorgten die Frau, brachten sie bis zur befestigten Straße und lieferten sie dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein. Gleichzeitig waren die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger am Ristfeuchthorn gefordert, wo sich eine 60-jährige Inzellerin an den Serpentinen im Wald knapp unterhalb des Gipfels ebenfalls das Sprunggelenk gebrochen hatte. Die Frau war zusammen mit ihrem Ehemann von Weißbach an der Alpenstraße aus auf dem Weg zum Ristfeuchthorn unglücklich ausgerutscht und hatte sich dabei verletzt. Der Einsatzleiter der Bergwacht Bad Reichenhall ließ den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nachalarmieren, der am Tallandeplatz in Schneizlreuth einen ortskundigen Reichenhall Bergretter zum Suchflug aufnahm. Kurz unterhalb des Gipfels konnte die Patientin vom Hubschrauber aus rasch geortet werden. Vom Zwischenlandeplatz an der Sellarnalm, wo sich die Bergrettungskräfte sammelten, wurde der Notarzt am kurzen Tau zur Patientin geflogen. Aufgrund der schwülwarmen Witterung konnte der Pilot den Notarzt zusammen mit der Patientin im Rettungssitz gerade so zum Tallandeplatz nach Schneizlreuth ausfliegen, wo sie eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Sieben Männer und Frauen der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger waren rund zwei Stunden lang gefordert.

Gegen 16.30 Uhr ging ein Alarm für die Bergwacht Berchtesgaden ein, da zwei 16-Jährige am Obersalzberg auf dem Forstweg zwischen der Scharitzkehlstraße und dem Rennweg bei einem Unfall mit einem so genannten Moutaincart verletzt wurden.

red/Pressemitteilung BRK BGL

0 Kommentare

Noch keine Kommentare.
Kommentar schreiben
maximal 1000 Zeichen
Erweiterte Suche
Terminkalender
April 2026
MoDiMiDoFrSaSo
303112345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930123
Bglwiki