Die Berchtesgadener Polizei kontrollierte das Fahrverbot am Maximiliansreitweg, da zahlreiche Fahrer die Forststraße als Ausweichroute zum Eisenrichterberg nutzten. Im Bereich der Polizei Laufen gab es bereits in der Vorwoche eine Schwerpunktkontrolle. Ein gesuchter Mörder wurde von den Schleierfahndern gestoppt.
Am Montagfrüh wurde in Laufen ein 37-jähriger Freilassinger gegen 00.15 Uhr durch eine Streife der PI Laufen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Nachdem bei der Kontrolle Alkoholgeruch festgestellt wurde, musste sich der Fahrer einem Alkoholtest unterziehen. Die Überprüfung ergab einen Alkoholwert von mehr als 0,5 Promille. Der 37-Jährige erhält in den nächsten Wochen einen Bußgeldbescheid über 500.- sowie ein Fahrverbot von mindestens einen Monat.
Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden führten am Montag, den 13.06.2016, zwischen 21:30 Uhr bis 23:00 Uhr, in der Von-Hindenburg-Allee in Berchtesgaden eine Geschwindigkeitskontrolle mittels eines Laser-Handmessgerätes durch. In dieser Zeit mussten bei geringen Verkehrsaufkommen vier Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld von 25 bis 35 Euro verwarnt werden.
Am Montag, 13.06.2016 wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Kontrollort: (von 16:15 Uhr bis 19:25 Uhr)
Ramsau, B 305, zulässige Geschwindigkeit 70 km/h
Von 235 gemessenen Fahrzeugen musste erfreulicher Weise nur 7 Autofahrer beanstandet werden.
Dabei wurden 6 Fahrzeuglenker verwarnt, Einer musste zur Anzeige gebracht werden.
Am Dienstag, 14.06.2016, wurde von Beamten der Polizeiinspektion Berchtesgaden der Maximiliansreitweg gegenüber dem sogenannten Eisenrichterberg, der für Fahrzeuge und Motorräder gesperrt ist, kontrolliert. In diesem Bereich besteht für die B 20 von 14.06.2016 bis 16.06.2016 eine Totalsperre und der Forst- und Radweg wird von Ortskundigen unerlaubter Weise gerne als kürzeste Umfahrung der Baustelle benutzt. Bei der Kontrolle musste eine größere Anzahl an Fahrzeuglenkern gebührenpflichtig verwarnt werden. Die Polizei weist darauf hin, dass es während der Sperre weitere Kontrollen dahingehend geben wird.
Verkehrskontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Mit Sicherheit ans Ziel“
Letzte Woche, vom 06.06.2016 bis zum 12.06.2016, fanden im Bereich der Polizeiinspektion Laufen Verkehrsschwerpunktkontrollen statt. Unter anderem wurden Handyverstöße und Gurtverstöße geahndet. Erschreckend hierbei war die Vielzahl der Handynutzer während der Fahrt. So wurden insgesamt 69 Fahrzeuglenker angezeigt. Sie erwartet ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro. Mehr als 2/3 der Fahrer wurde dabei erwischt, wie sie auf ihrem Mobiltelefon tippten. Die Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt ist verboten und erhöht das Unfallrisiko um das 23-Fache. Den Betroffenen wurde diese Gefahr mittels eines überreichten Flyers näher gebracht.
Weiter mussten auch insgesamt 51 Gurtverstöße verwarnt werden, da die Insassen den vorgeschriebenen Gurt nicht angelegt hatten.
Ein weiterer Schwerpunkt waren Drogen- und Alkoholkontrollen. Insgesamt wurden sieben Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen. Vier hatten Alkohol getrunken und drei von ihnen standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Alle erwartet nun ein einmonatiges Fahrverbot und eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro.
Entlang der nun gesperrten B20 und in Waging a. See wurde mittels Lasermessgerät die Geschwindigkeit gemessen. Spitzenreiter war ein Lkw-Fahrer der bei erlaubten 60 km/h mit 87 km/h unterwegs war. Er musste, da keine deutsche Zulassung bestand, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 190 Euro hinterlegen, da zudem die Ladungssicherung nicht beachtet wurde.
Zum Abschluss der Woche fanden am Sonntagnachmittag, den 12.06.2016, Motorradkontrollen auf der B20 Höhe Untergeisenfelden und in Waging a. See statt. Von den insgesamt 35 kontrollierten Krafträdern durften zwei aufgrund von erheblichen Sicherheitsmängeln nicht mehr weiterfahren. Ein Motorrad wurde beschlagnahmt. Den Fahrer erwarten nun Kosten im 4-stelligen Euro Bereich, einerseits für das eingeleitete Bußgeldverfahren und andererseits für ein in Auftrag gegebenes technisches Gutachten.
Am gestrigen Donnerstagvormittag kontrollierte eine Streife der Pidinger Schleierfahnder ein französisches Fahrzeug mit zwei Männern, das Richtung München unterwegs war.
Beide Reisenden händigten ihre Dokumente den Beamten aus. Der Beifahrer gab seinen israelischen Flüchtlingsausweis her. Um die Sachlage genauer abzuklären wurden die Männer gebeten mit ihrem Fahrzeug zur Dienststelle zu folgen.
Auf der Dienststelle angekommen wurde das Fahrzeug genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde in der Handtasche des Beifahrers ein, in Deutschland verbotenes, Pfefferspray aufgefunden.
Auch wurden die Fahnder bei der Überprüfung der Personen im Fahndungsbestand fündig.
Unter abweichenden Personalien wurde der Beifahrer von dem Amtsgericht Dortmund wegen versuchten Mord gesucht. Um sich Klarheit über die Personengleichheit zu verschaffen, wurden von den Kollegen in Dortmund Lichtbilder angefordert. Dadurch konnte die Person eindeutig identifiziert werden.
Der Gesuchte hatte Mitte 2010 versucht in Dortmund drei Personen mit gezielten Schüssen zu töten. Hierbei verfehlte er jedoch zwei nur die dritte erlitt einen Steckschuss im Oberschenkel der operativ entfernt werden musst. Die Tat verübte er aus seinem Fahrzeug bei der Vorbeifahrt an der Gruppe. Anschließend setzte er sich ins Ausland ab.
Damals konnten er zweifelsfrei durch die Geschädigten identifiziert werden.
Dem Mann wurde der Haftbefehl vom zuständigen Ermittlungsrichter eröffnet und anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht. Von dort aus wird er nach Dortmund überstellt.
Im Rahmen einer Verkehrsunfallaufnahme auf der B 20 - Höhe Piding - wurde von aufmerksamen Verkehrsteilnehmern ein Kolonnenspringer über Notruf der Polizei mitgeteilt. Kurz danach gelang einer Streife der PI Freilassing die Anhaltung und Kontrolle des mitgeteilten Verkehrsteilnehmers. Die ebenfalls am Kontrollort eingetroffenen Zeugen konnten den Beamten ein selbst gedrehtes Video des mitgeteilten Sachverhalts vorweisen. Obwohl sich der Verkehrsteilnehmer, ein 21-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger, nicht verkehrskonform verhalten hatte, konnten jedoch keine Verkehrsstraftaten erkannt werden. Eine Abfrage des Bulgaren ergab jedoch, dass gegen ihn ein Verbot vorlag, von einer ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen. Er wurde wegen eines Vergehens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Zusätzlich musste er einen höheren Geldbetrag als Sicherheitsleistung hinterlegen.
Am Freitag, gegen 23.35 Uhr, wurde ein 66-jähriger Mann von einer Streife der Polizeiinspektion Bad Reichenhall kontrolliert, als er mit seinem Pkw von einer Gaststätte in Piding wegfahren wollte. Da leichter Alkoholgeruch wahrgenommen und der Konsum von einem Viertel Wein angegeben wurde, boten die Beamten einen Alkotest an. Dieser zeigte einen Wert von 0,26 Promille an, so dass die Fahrt unterbunden wurde. Der 66jährige Mann aus Piding sparte sich somit 500,- Euro, einen Monat Fahrverbot, sowie 2 Punkte in der Verkehrssünderdatei.
Die Verkehrspolizei Traunstein führte am 18.06.16 im Zuständigkeitsbereich der PI Bad Reichenhall Geschwindigkeitsmessungen durch.
Auf der Staatsstraße 2103 im Bereich Anger wurden 17 Fahrzeugführer verwarnt. Bei erlaubten 50 km/h war der Schnellste mit 70 km/h unterwegs.
Auf der B 20 am Hallthurmer Berg fuhren bei erlaubten 50 km/h insgesamt 43 Fahrzeugführer zu schnell. 35 Fahrzeugführer kommen mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung davon, 8 Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeld rechnen. Hier war der Schnellste mit 88 km/h unterwegs.
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