Ein bekiffter Lkw-Fahrer verursachte einen Stau auf der A8. Bei Piding wurde ein Haftbefehl wegen Urkundenfälschung vollzogen und ein flüchtiger alkoholisierter Österreicher gestoppt. Ebenfalls in Piding wurde ein 69-Jähriger mit 1 Promille gestoppt, der erst kurz zuvor an einer Trunkenheitsfahrt gehindert wurde. Weitere alkoholisierte Fahrer gab es in Bad Reichenhall und Freilassing. In Schneizlreuth missachtete ein Sattelzug das Nachtfahrverbot.
Die Verkehrspolizei Traunstein wurde am 14.12.15, gegen 21.00 Uhr zu einem Pannen-Lkw gerufen. Dieser stand auf der rechten Fahrspur kurz vor der Grenzkontrolle.
Als die Beamten zu dem Pannen-Lkw kamen, kam ihnen der Fahrer, ein 34-jähriger Slowene, ein wenig langsam vor. Als dieser erklärte, dass der Motor des Lkw ausgefallen ist, fiel ihm ein „Long-Paper“, das er zum Konsum von Marihuana benötigt, auf den Boden.
Als das Fahrerhaus durchsucht wurde, wurde in der Kühlbox ein kleines Glas mit Deckel gefunden, in dem 7,9 Gramm Marihuana waren. Der Fahrer räumte dann sofort ein, dass es sich um Marihuana handle und er am Sonntag drei Joints geraucht habe. Des Weiteren habe er heute noch einen Joint geraucht. Er fühle sich jedoch gut und er könne ohne Probleme noch fahren.
Dies wurde jedoch unterbunden. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet und er musste eine vierstellige Sicherheit hinterlegen. Zusätzlich muss er mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Der Lkw wurde zu von einem hiesigen Abschleppunternehmen zur nächsten Werkstatt geschleppt.
Am Dienstag, 15.12.15, in den frühen Nachmittagsstunden wurde durch eine Streife der PI Fahndung Traunstein, schwedischer Pkw an der Tank- und Rastanlage Piding-Süd angehalten.
Der Fahrer, ein schwedischer Kosovare, händigte den Beamten die erforderlichen Papiere für seine Familie, das Fahrzeug und sich selbst aus.
Eine Überprüfung der Personen im Fahndungsbestand der Bayerischen Polizei erbrachte auch einen Treffer. Der Mann wurde per Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft in Traunstein gesucht.
Hintergrund für den Haftbefehl war eine Kontrolle der Person im Februar 2011 im Rosenheimer Bereich. Damals zeigte er bei der Kontrolle einen gefälschten Führerschein vor.
Hier konnte er nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung seine Fahrt nach Schweden fortsetzten. Es wurde ein Strafbefehl erlassen und an seine schwedische Adresse geschickt. Der Mann, der nach eigenen Angaben in Schweden eine Freiheitsstrafe zu verbüßen hatte, kümmerte sich nicht um die Post. Dadurch wurde der Kosovare in Deutschland per Haftbefehl gesucht.
Nun standen zwei Optionen zur Verfügung:
-entweder er bezahlt noch die Strafe im mittleren vierstelligen Bereich oder
-er verbringt das nächste viertel Jahr hinter „schwedischen Gardinen“
Zum Zeitpunkt der Kontrolle konnte er die geforderte Summe nicht beibringen und wurde zur Dienststelle verbracht.
Die Ehefrau kümmerte sich in der Zwischenzeit um das Geld, dass sie kurz darauf ihren Mann einzahlte.
Wiederholt zeichnet sich die Zusammenarbeit der österreichischen Polizei mit heimischen Einsatzkräften aus, da durch den Informationsaustausch Straftaten aufgedeckt und weitere verhindert werden konnten.
Am 19.12.2015, gegen 04:45 Uhr wurde ein österreichischer Pkw-Lenker durch Kräfte der Bundespolizei an der Grenzkontrollstelle auf der A8 in Piding gestoppt, nachdem er durch die österreichische Landesleitzentrale der Polizei aufgrund begangener Verkehrsunfallflucht auf österreichischen Staatsgebiet gesucht wurde.
Der Grund für die Flucht war bei der Kontrolle sofort zu erkennen, da den eingesetzten Beamten eine gehörige Alkoholfahne bei dem 23-jährigen Kärntner entgegen wehte. Der durchgeführte Atemalkoholtest zeigte einen Wert knapp über 1,5 Promille an.
Eine hinzugerufene Streife der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein übernahm den Österreicher und begleitete diesen zur Blutentnahme ins nächste Krankenhaus, wo er eine Blutentnahme, sowie nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, ebenso die Sicherstellung seines Führerscheines über sich ergehen lassen musste.
Der junge Mann muss sich in naher Zukunft vor einem deutschen Gericht wegen eines Vergehens der Trunkenheit im Verkehr verantworten. Die österreichischen Behörden werden zudem über den Vorfall informiert, so dass er auch in seinem Heimatland einem Richter Frage und Antwort wird stehen müssen.
Am Sonntag, gegen 21.10 Uhr, wurde der Lenker eines Geländewagens mit einheimischer Zulassung zur Kontrolle angehalten, als er auf der Berchtesgadener Straße unterwegs war. Der 69-jährige Pkw-Lenker wurde vor nicht geraumer Zeit von Beamten der Polizeiinspektion Bad Reichenhall vor einer Trunkenheitsfahrt verhindert. Umso erschreckender war nun, dass der Pidinger nach Alkohol roch und der Alkotest einen Wert von knapp 1 Promille anzeigte.
Auf der Dienststelle wurde dem Mann Gelegenheit gegeben, einen weiteren - gerichtsverwertbaren - Alkotest durchzuführen. Da auch dieser noch einen Wert von knapp 0,9 Promille anzeigte, erwartet ihn nun ein Fahrverbot von 1 Monat, 500,- Euro Geldbuße, sowie 4 Punkte.
Am Montag, gegen 13.30 Uhr, wurde die Lenkerin eines grünen Minivan angehalten, als sie von der Innsbrucker Straße in die Bahnhofstraße einfuhr. Da bei der 41-jährigen Dame aus Piding leichter Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, bot der Sachbearbeiter einen Alkotest an. Dieser zeigte zum Erstaunen der Dame - da sie nur zwei Weißbier zu den Weißwürsten gegessen hatte - einen Wert von über 0,9 Promille an. Da sich dieser Wert im Bereich einer Ordnungswidrigkeit befand, wurde ihr auf der Dienststelle nochmals Gelegenheit gegeben einen gerichtsverwertbaren Atemalkoholtest zu machen. Auch hier lag der Wert noch über 0,8 Promille. Sie wird nun für einen Monat auf ihren Führerschein verzichten müssen. Ferner sind 500,- Euro Bußgeld zu entrichten.
Am Dienstag, gegen 22.45 Uhr, wurde durch die Streife der Polizeiinspektion Bad Reichenhall ein Sattelzug mit österreichischer Zulassung angehalten, als er auf der B 21 von Lofer kommend in Richtung Bad Reichenhall unterwegs war. Der Lenker des Sattelzuges, ein 40-jähriger in Österreich wohnhafter Rumäne erkannte beim Abbiegevorgang von der B 21 auf die B 305 Richtung Weinkaser den Streifenwagen und versuchte in Richtung Inzell weiterzufahren. In Weißbach an der Alpenstraße wurde er zur Kontrolle angehalten. Da er keine Genehmigung zum Befahren der B 21 zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr hatte, wurde er zur Anzeige gebracht.
Am 17.12.2015, am späten Abend, wurde ein 53-jähriger Surheimer, einer allgemeinen Verkehrskontrolle, durch eine Streife der PI Freilassing, in der Wasserburger Straße (St2104) unterzogen. Da aus dem Fahrzeug ein leichter Alkoholgeruch kam, wurde dem Fahrer ein freiwilliger Atemalkoholtest angeboten. Der durchgeführte Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von fast einem Promille. Der Fahrer des Pkws, wurde daraufhin, mit auf die Polizeiinspektion Freilassing genommen, zur Durchführung eines gerichtsverwertbaren Atemalkoholtests. Der Test ergab einen Wert von 0,8 Promille. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz da. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Den Betroffenen erwartet ein Fahrverbot sowie eine Geldbuße.
Am Samstag, den 19.12.2015 gegen 18:30 Uhr fiel den Beamten der Polizeiinspektion Freilassing ein Pkw-Lenker im Stadtgebiet auf. Der 60-Jährige Ainringer wurde in der Laufener Straße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Im Laufe der Kontrolle konnte bei dem Mann Alkoholgeruch festgestellt werden. Der daraufhin freiwillig durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille, der ein einmonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld nach sich zieht.
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