Der Frau wurde mitgeteilt, dass sie die Erbin eines in Spanien verstorbenen Mannes sei. Für verschiedenste „Gebühren“ schickte sie insgesamt 12x Geld.
Bereits im Oktober 2010 wurde einer Reichenhaller Bürgerin eine Erbschaft in Millionenhöhe offeriert. Die arglose Dame hatte ein Schreiben von einem angeblichen spanischen Rechtsanwalt erhalten, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie die Erbin eines in Spanien verstorbenen Mannes sei. In der weiteren Folge wurde die Geschädigte auch telefonisch und per E-Mail kontaktiert.
Der oder die Betrüger konnten die Reichenhallerin vom Wahrheitsgehalt der Erbschaft überzeugen und so zu insgesamt 12 Finanztransaktionen für verschiedenste Gebühren bewegen. In der Gesamtsumme beliefen sich „Gebühren“ bis heute auf einen Betrag von 27 000.--Euro. Die Sache kam der Reichenhallerin nun doch „spanisch“ vor, und sie wandte sich an einen Rechtsanwalt.
Dieser öffnete ihr die Augen und konnte sie schließlich überzeugen, dass sie einem dreisten Betrüger aufgesessen war. Erst jetzt konnte sich die Betrogene zu einer Anzeigeerstattung bei der Polizei durchringen. Zu einer Auszahlung der „Millionenerbschaft“ wird es wohl nicht kommen.
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