Die Ermittlungen zu dem Hubschrauberabsturz vom 09.06.2012 mit vier getöteten Personen sind weitestgehend abgeschlossen. Im Ergebnis steht fest, dass es keine technischen Probleme gegeben hat und im Wesentlichen die Witterung und der Umgang des Piloten mit der Situation zu dem Unfall geführt haben. Die Maschine flog nur wenige Meter über ein Haus.
Der Hubschrauber, eine kleinere, viersitzige Maschine, sollte am Absturztag, am 09.06.2012, von Worms mit Zwischenlandung Augsburg nach Salzburg überführt werden. Diesen Auftrag hatte der 26-jährige Pilot übernommen und zu dem Flug noch drei Bekannte im Alter von 22 bis 29 Jahren eingeladen. Gegen 17.15 Uhr war der Helikopter im Bereich Teisenberg in ein Waldstück gestürzt, wobei alle Insassen ums Leben gekommen sind.
Über die Ermittlungen und Gutachten konnte nun festgestellt werden, dass keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen des Piloten oder technische Probleme dem Unglück zu Grunde lagen. Vielmehr führten die Witterungsbedingungen und der Umgang des Piloten mit dieser Situation zum Absturz.
Die Sicht war weitgehend gut, jedoch örtlich, insbesondere im Voralpenbereich, durch vorangegangene lokale Gewitter eingeschränkt. Die Maschine geriet, insbesondere auch durch die Unerfahrenheit des Piloten, in einen entsprechenden Schlechtwetterausläufer mit stark eingeschränkten Sichtbedingungen. Ein in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle wohnender Zeuge konnte beschreiben, wie der Helikopter unter diesen schlechten Verhältnissen in nur wenigen Metern Abstand über sein Haus geflogen war. Nur etwa 300 Meter entfernt und Sekunden später, stürzte das Fluggerät gegen 17.15 Uhr mit großem Lärm in das Waldstück am Fuße des Teisenbergs.
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