Bei Felden verlor ein Gespann einen Reifen, dem ein nachfolgendes Fahrzeug nicht mehr ausweichen konnte. Wenig später musste ein Pkw-Fahrer so dringend auf die Toilette, dass er bereits unter der Fahrt seine Schutzmaske suchte und dadurch einen Pkw in der Rastanlage Hochfelln übersah. Knapp zwei Stunden später kam es im Urlauberverkehr am Angerer Berg zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen.
Am zweiten beginnenden bayerischen Ferienreisewochenende kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu zahlreichen Einsätzen und Unfällen auf der BAB in beiden Fahrtrichtungen.
Zunächst verlor kurz vor Mitternacht ein württembergisches Bootsgespann an der AS Felden in Richtung Salzburg einen kompletten Reifen samt Felge. Eine dahinter fahrende Familie aus dem Landkreis München mit ihrem Audi Q5 konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen und fuhr darüber. Glücklicherweise wurde hier niemand verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Um 01.00 Uhr fuhr ein Pkw-Fahrer aus Rheinland-Pfalz in der Zufahrt zur Rastanlage Hochfelln/Nord einer Familie aus Leipzig in den Pkw. Der Toilettengang des Pfälzers war so groß, dass er während der Zufahrt zur Rastanlage gleich noch seine notwendige Schutzmaske suchte und hierbei den stehenden Pkw vor ihm übersah. Bei der Leipziger Familie erlitten Vater und Mutter leichte Verletzungen. Auch hier musste ein Fahrzeug abgeschleppt werden.
Gegen 02.45 Uhr krachte es dann spektakulärer. Am Angerer Berg herrschte starker Reiseverkehr Richtung Süden und es kam immer wieder zu Stauungen. Eine 4-köpfige Familie aus Kronach konnte mit ihrem Audi noch rechtzeitig vor dem Stauende anhalten. Der Fahrer einer 5-köpfigen Familie aus Gifhorn übersah dies mit seinem VW-Bus und rammte den Audi hinten links, ehe er an der Mittelschutzplanke zum Stehen kam. Ein hinter dem Gifhorner ebenfalls mit einem VW-Bus fahrender Vater einer 7-köpfigen Familie aus dem nördlichen Landkreis Traunstein erkannte dies ebenfalls zu spät und versuchte nach rechts auszuweichen. Hierbei rammte er den Audi des Kronachers massiv hinten rechts und kam letztlich an der rechten Schutzplanke zum Stehen.
Da die Unfallsituation hier zunächst unklar war und einige Kinder in den Fahrzeugen waren, wurde vorsorglich auch das BRK alarmiert, welches glücklicherweise ohne Eingreifen abrücken konnte. Aufgrund des Trümmerfeldes und zur Bergung der total beschädigten Fahrzeuge musste allerdings die Richtungsfahrbahn Salzburg für knapp eineinhalb Stunden total gesperrt werden. Es kam zu einem ca. 10 km langen Rückstau. Auch hier war für alle Unfallbeteiligten die Urlaubsfahrt abrupt beendet.
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