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Die Kinder-Sicherheitsolympiade war wieder „on SAFETY-tour“

BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing und Bergwacht Freilassing präsentierten sich auf dem Badylon-Sportplatz

2.800 Kinder und Betreuer aus dem ganzen Bundesland Salzburg und dem benachbarten Bayern wetteiferten im Mai um den Titel „sicherste Volks‐ und Grundschulklasse“. Eine der Veranstaltungen fand auch auf dem Badylon-Sportplatz in Freilassing statt, wobei unter anderem die BRK-Bereitschaft und die Bergwacht im BRK ihre Arbeit vorstellten. Mit 335 Punkten gewann die Volksschule Weildorf das Bezirksfinale in Freilassing.

Bereits zum zwölften Mal veranstaltete der Salzburger Zivilschutzverband in Kooperation mit dem Land Salzburg und der EuRegio die SAFETY‐Tour durch das Bundesland Salzburg und die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein. In spielerischer Form wurde den Schülern der 4. Klassen das Thema Sicherheit näher gebracht und ihnen der richtige Umgang in Notsituationen erklärt und vorgeführt. Welche Notrufnummern muss man wählen um rasch Hilfe zu holen? Was bedeuten die vielen Hinweise im Straßenverkehr? Wie bedient man einen Feuerlöscher? Welche Gefahrstoffzeichen muss ich wie beachten? Diese, sowie viele andere lebensrettende Tipps, Ratschläge, Maßnahmen und Sicherheitsinhalte wurden mit den Volksschulkindern in den insgesamt 92 Volks‐ und Grundschulen und 106 Klassen erarbeitet.

Mit viel Begeisterung stellten die Bereitschaftsjugend und die BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing den insgesamt 16 Schulklassen der vierten Jahrgangstufen aus Österreich und Bayern mit einem Infostand und Vorführungen ihre Arbeit vor. „Zusätzlich haben wir uns um den Sanitätsdienst gekümmert. Wir mussten aber nur fünfmal ein Pflaster kleben, wobei auch der Moderator der Veranstaltung versorgt wurde“, berichtet Kreisbereitschaftsjugendwart und SEG-Leiter Christian Koller.

Bei einem inszenierten Radunfall demonstrierten die Nachwuchssanitäter der Bereitschaftsjugend, wie Erste Hilfe ablaufen sollte und ein Notruf abgesetzt wird. Danach übernahm die BRK-Bereitschaft die weitere Versorgung und zeigte, wie der Rettungsdienst eine Unterarmfraktur schient und den Patienten mit der Schaufeltrage und Fahrtrage abtransportiert. Bereitschaftsleiter Stefan Fuchs erklärte den jungen Zuschauern als Moderator alle Abläufe. Am Infostand konnten die Schulklassen einen Rettungswagen, ein Einsatz-ATV und die Maschine der BRK-Motorradstreife unter die Lupe nehmen. Bei einer Vorführung an der Kletterwand zeigte die Bergwacht Freilassing, wie ein verunfallter Bergsteiger gerettet wird.
Ihr Wissen können die rund 3.000 Kinder bei den regionalen Wettbewerben der Regional‐ und Bezirksveranstaltungen unter Beweis stellen. Manfred Rothschädl, Präsident des Salzburger Zivilschutzverbandes, erklärt: „Es sind zwei wichtige Bereiche, die wir mit der SAFETY‐tour ansprechen. Zum einem das gezielte „Helfen können“ in einer Notsituation und zum anderen sich für die ehrenamtliche Mitwirkung bei den Hilfs‐ und Rettungsorganisationen zu interessieren. Wenn es uns gelingt, jährlich nur drei bis fünf Prozent der teilnehmenden Kinder auch für ein soziales Engagement beim Zivilschutzverband, Roten Kreuz, bei der Feuerwehr oder einer anderen befreundeten Hilfs‐ und Rettungsorganisation zu motivieren, sich verstärkt für eine gemeinsame Sicherheit persönlich einzubringen, dann haben sich bereits alle Anstrengungen der SAFETY‐tour – speziell auch heuer im Jahr der ehrenamtlichen Tätigkeit ‐ mehr als nur bezahlt gemacht.“

Mit 2009 in der Gemeinde Ainring beginnend, fanden 2010 in Bayerisch Gmain und Fridolfing diese länderübergreifenden Wettkämpfe auf bayerischen Boden statt und fanden ihre Fortsetzung in diesem Jahr in Freilassing und in Trostberg. „Bei vielen Themen des Zivil‐ Katastrophen‐ und Selbstschutz spielen Ländergrenzen keine oder kaum eine Rolle. Als benachbarte Länder, mit regen wechselseitigen Beziehungen, ist es wichtig, zum Beispiel die Notrufnummern oder Sirenensignale des jeweiligen anderen Landes zu kennen. Diese Unterschiede werden den Schülern ausführlich erklärt und durch die Veranstaltungsbewerbe der SAFETY‐tour näher gebracht.“, erklärt Steffen Rubach, Geschäftsführer der EuRegio und Unterstützer der Kindersicherheitsolympiade seitder ersten Stunde.

Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © BRK BGL
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