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Verkehrskontrollen von 11. bis 17. März 2019

Bei Freilassing wurde in einem Regionalzug ein europaweit gesuchter 46-Jähriger festgenommen. Ein Pakistani zeigte bei einer Verkehrskontrolle in Bischofswiesen einen total gefälschten Führerschein vor. Auf der Autobahn erwischte die Grenzpolizei zwei Serben ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Ebenfalls auf der Autobahn hatte zwei Personen Drogen dabei. Die Geschwindigkeit wurde in Bad Reichenhall am Antoniberg gemessen.

Bad Reichenhall


Geschwindigkeitskontrollen am 12.03.2019

In der Zeit von 08.00Uhr bis 12.30 Uhr wurde in Bad Reichenhall – St 2101, Antoniberg, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. „Geblitzt“ wurde an dieser Örtlichkeit in beiden Richtungen.

In Richtung Inzell wurden bei einem Durchlauf von 784 Fahrzeugen 19 Lenker angezeigt und 39 Lenker verwarnt. Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 100 km/h unterwegs.

In der Gegenrichtung - Richtung Bad Reichenhall - fuhren 780 Fahrzeuge durch die Kontrollstelle. Hier wurden 29 Lenker angezeigt und 50 Lenker verwarnt. Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 106 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.

Freilassing


Um einer mehrjährigen Haftstrafe in Rumänien zu entgehen, tauchte ein 46-Jähriger nach seiner Verurteilung im Ausland unter. Den Schienenfahndern der Grenzpolizeiinspektion Piding gelang nun die Verhaftung des europaweit gesuchten Rumänen.

Bereits am vergangenen Wochenende unterzogen Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding die Fahrgäste eines Regionalzuges zwischen Salzburg und Landshut einer Personenkontrolle.

Darunter befand sich auch ein 46-jähriger Rumäne, der sich ordnungsgemäß den Polizisten gegenüber ausweisen konnte. Ein Fahndungsabgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Datenbestand jedoch, beendete abrupt seine Weiterreise.

Wie sich herausstellte war der Rumäne in seinem Heimatland aufgrund diverser Verkehrsvergehen zu einer Freiheitsstrafe von annähernd drei Jahren verurteilt worden. Da der Mann seitdem untergetaucht und somit für die rumänischen Behörden nicht mehr greifbar war, wurde er von diesen mit einem Haftbefehl europaweit zur Fahndung ausgeschrieben.

Nachdem den Schleierfahndern nun die Verhaftung glückte, verbrachten sie ihn in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt. Dort wartet der 46-Jährige nun auf die Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft in München, wann die Auslieferung in sein Heimatland erfolgen wird.

Bischofswiesen


In der Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden einen pakistanischen Fahrzeugführer, der mit einem in Deutschland zugelassenen Pkw, auf der B 20 in Richtung Berchtesgaden unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle händigte der Mann neben seinem Ausweisdokument einen internationalen pakistanischen Führerschein aus. Dieser wies jedoch mehrere Mängel auf, sodass er genauer überprüft werden musste. Dabei bestätigte sich der Verdacht einer sogenannten „Totalfälschung“. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde wegen einem Vergehens der Urkundenfälschung sowie dem Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Sicherheitsleistung erhoben. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.

Gegen den Fahrzeughalter wurde Anzeige wegen Ermächtigung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis erstattet.

Piding


Ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis unterwegs


Am Freitagnachmittag kontrollierten Beamte der GPI Piding auf der BAB 8 einen Firmenwagen einer serbischen Baufirma, der in Richtung Salzburg unterwegs war.

Bei den Insassen wurde bei 2 Personen festgestellt, dass sie, für eine Erwerbstätigkeit in Deutschland keinen erforderlichen Aufenthaltstitel und somit auch keine Arbeitserlaubnis besitzen. Die beiden Männer bestritten zunächst die Erwerbstätigkeit und wollten sich lediglich als Touristen in Deutschland aufgehalten haben. Jedoch war auch das Touristenprivileg, das einen Aufenthalt von 90 Tagen gestattet schon weit überschritten.

Die beiden 24- und 29-jährigen serbischen Staatsangehörigen wurden vorläufig festgenommen. Nach der Sachbearbeitung mussten beide einen höheren Geldbetrag als Sicherheit hinterlegen, bevor sie die Heimreise fortsetzen konnten.

Zwei Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz


Nahezu zeitgleich kontrollierten 2 Streifen der GPI Piding auf der BAB 8 zwei Fahrzeuge, die in Richtung Salzburg unterwegs waren und stellten jeweils Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz fest.

Im ersten Fall handelte es sich um einen 19-jährigen Österreicher, der vom Berufsschulbesuch in Tirol in Richtung Salzburg unterwegs war. Seine Nervosität, sowie seine Gesamterscheinung veranlassten die Beamten zu einer Rauschgiftkontrolle, wobei im Gepäck des jungen Mannes ein Tütchen mit Marihuana aufgefunden wurde. Er musste daraufhin seine Heimfahrt für die Zeit der Sachbearbeitung unterbrechen. Da er keine drogentypischen Ausfallerscheinungen zeigte und ein entsprechender Test negativ verlief, konnte er anschließend die Fahrt fortsetzen.

Im zweiten Fall war es ein 26-jähriger Slowene, der die Aufmerksamkeit einer Streifenbesatzung auf sich zog. Bei seiner Kontrolle konnte eine Kleinmenge Amphetamin aufgefunden werden. Auch der Slowene konnte nach der Sachbearbeitung seine Heimreise fortsetzen.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, GPI Piding

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