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Skitourengeher mit Schulterverletzung vom Teisenberg gerettet

Bergwacht und Wasserwacht waren während der vergangenen Tage bei mehreren Einsätzen gefordert. Der kurioseste Einsatz war wohl eine Drohnenrettung am Hintersee.

Am Sonntagmittag gegen 11.45 Uhr, mussten die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und die Bergwacht einen Skitourengeher per Rettungstau vom Teisenberg holen, der bei der Abfahrt von der Stoißer Alm nach Neukirchen auf dem Weg zur Höhenstraße gestürzt war und sich die Schulter ausgekugelt hatte. „Christoph 14“ brachte, vom Zwischenlandeplatz in der Nähe des Skilifts in Neukirchen, den Notarzt zum Patienten und flog ihn dann per Tau ins Tal; mit dem Heli gings für den Waginger dann weiter zum Klinikum Traunstein. Die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger halfen am Zwischenlandeplatz mit und standen für einen bodengebundenen Abtransport in Bereitschaft.

Am Sonntagvormittag waren zwei Einsatzkräfte der Reichenhaller Bergwacht am Predigtstuhl mit der Bergung eines Gleitschirms beschäftigt. Der Schirm war ohne den Piloten am Vortag bei den Start-Vorbereitungen rund 30 Meter durch die Luft davon geflogen und an Latschen im absturzgefährlichen Gelände des Pemperers hängengeblieben. Die Bergwacht barg den Schirm seilgesichert und gab ihn an den Besitzer zurück.

Ebenfalls am Sonntag gegen 12.20 Uhr mussten die Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ zur Langlaufloipe in der Scharitzkehl ausrücken, wo ein Langläufer gestürzt war und sich schwer am Bein verletzt hatte. Die Einsatzkräfte versorgten den Mann notärztlich und flogen ihn dann nach Salzburg.

Darüber hinaus waren die Bergwachten regelmäßig in den heimischen Skigebieten gefordert, unter anderem am Samstagnachmittag (23. Februar) kurz nach 14 Uhr wegen eines akut internistisch erkrankten 47-Jährigen am Roßfeld. Die Bergwacht Marktschellenberg, der Schellenberger Bergwacht-Notarzt und die Besatzung eines Reichenhaller Rettungswagens versorgten den Mann und brachten ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Donnerstagmittag musste die BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden eine auf dem zugefrorenen Hintersee notgelandete, teure Drohne bergen.

Am Mittwoch (20. Februar) gegen 15.20 Uhr mussten die Bergwacht Ramsau, die Berchtesgadener Notärztin und eine Rettungswagenbesatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes wegen eines kaum mehr ansprechbaren Manns am Gletscherquellen-Wanderweg in der Eckau ausrücken. Die Einsatzkräfte versorgten den 58-jährigen Einheimischen und brachten ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Mittwoch gegen 12.15 Uhr verbrühte sich ein vierjähriger Junge am Götschen mit heißem Tee am Oberkörper. Das Berchtesgadener Rote Kreuz übernahm das Kind von der Skiwacht, versorgte es notärztlich und brachte es dann ins Salzburger Landeskrankenhaus.

Am Dienstag (19. Februar) gegen 16.20 Uhr musste die BRK-Wasserwacht mit ihrem Boot zwei erschöpfte Skitourengeher retten, die nach einer ausgedehnten Tour eigentlich in Sankt Bartholomä mit den Kursboot zurückfahren wollten, aber nicht wussten, dass die Schifffahrt wegen der Eisbildung am Königssee derzeit eingestellt ist.

Am Sonntag (17. Februar) kurz nach 14.30 Uhr verletzte sich eine 33-jährige Frau auf der Rodelbahn am Obersalzberg schwer am Unterschenkel. Die Bergwacht Berchtesgaden und der Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes versorgten sie notärztlich und brachten sie dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Darüber hinaus musste die Bergwacht Berchtesgaden am Sonntag einen Patienten mit Hundebiss am Malerwinkel-Rundweg versorgen und am Montag (18. Februar) wieder einen Hund am Königssee-Malerwinkelrundweg retten, der im Bereich der Rabenwand in unwegsames Gelände geraten war und sich mit seiner Leine im Gebüsch verheddert hatte.

Bereits am 4. Februar gegen 16.45 Uhr wurde die Bergwacht Marktschellenberg wegen eines abgestürzten Hunds im Grenzgebiet auf der Südostseite des Untersbergs zwischen Mittagsscharte und Seilbahn alarmiert. Da sich der Einsatz dann auf österreichischer Seite befand, übernahm die Besatzung des Salzburger Poilizeihubschraubers die Bergung mit dem Tau und übergab das Tier lebend an die glückliche Skitourengeherin.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © BRK BGL
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