Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung sollen im örtlichen Sportverein gemeinsam mit Altersgenossen ohne Behinderung Sport treiben können. Das wird bezuschusst. Darauf weist das Landratsamt Berchtesgadener Land hin.
Ausgangspunkt ist dabei eine Anschubförderung im Rahmen des Projektes „Erlebte inklusive Sportschule – EISs“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. (BVS Bayern). Schon frühzeitig sollen in einer gemeinsamen Gruppe Barrieren abgebaut werden. Neben den sportlichen Fähigkeiten soll sich auch das Sozialverhalten der Kinder und Jugendlichen verbessern.
Jede gemeinnützige Institution, wie ein Verein oder eine Gruppe kooperierender Vereine, die Mitglied im BVS Bayern ist und inklusive Sportgruppen anbietet, kann das Siegel EISs beantragen. Dabei gelten hohe Qualitätsstandards, nicht nur für die Übungsleiter, die die Gruppen betreuen. Interessierte Vereine können sich auf der Website des BVS Bayern (www.bvs-bayern.com) informieren und die Beratung des BVS in Anspruch nehmen.
Nach dieser Anschubförderung kann sich eine weitere Förderung anschließen. Der Freistaat bezuschusst dabei dann z. B. Sportgeräte oder Mieten, Aus- und Fortbildungen sowie Übungsleiterhonorare. Nachzulesen ist dies in den Sportförderrichtlinien des Freistaates Bayern.
Die Förderanträge für diese Anschlussförderung können beim Landratsamt bis Freitag, 1. März 2019 gestellt werden. Interessierte Vereine erhalten nähere Auskünfte beim BVS Bayern oder beim Landratsamt Berchtesgadener Land (martin.priller@lra-bgl.de, Telefon +49 8651 773-537 oder birgit.tichowitsch@lra-bgl.de, +49 8651 773-363).
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