Bei einem gemeinsamen Workshop der Biosphärenregion Berchtesgadener Land und dem Nationalpark Berchtesgaden Anfang Oktober wurden mit Vertretern aus 11 Gemeinden rund um das Biosphärenreservat Julische Alpen die Chancen einer UNESCO-Auszeichnung als verbindende Klammer einer heterogenen Region diskutiert.
Der gesamte Landkreis Berchtesgadener Land ist seit 2010 von der UNESCO anerkannte Biosphärenregion, den Nationalpark Berchtesgaden gibt es seit nunmehr 40 Jahren und er stellt innerhalb der Biosphärenregion die Kernzone dar. Der übrige Landkreis ist Entwicklungszone, in der das umweltverträgliche Wirtschaften im Vordergrund steht. In gleicher Weise gestaltet sich die Situation im Biosphärenreservat Julische Alpen, das dem Triglav Nationalpark angegliedert ist. Im Mittelpunkt des Workshops standen daher die sich daraus ergebenden Chancen für die touristische Inwertsetzung der Region und für die Selbstwahrnehmung als nachhaltiger Wirtschaftsraum durch ihre Bewohner.
Der Austausch dieser beiden von der UNESCO anerkannten Biosphärengebiete soll auch künftig fortgeführt werden. Der Impuls für das Treffen ging vom Bergsteigerdorf Ramsau und der Gemeinde Bohinj in Slowenien aus, welche seit dem Jahr 2000 über eine Gemeinde-Partnerschaft einen engen Kontakt pflegen.
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