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Nach Ostwand-Aufstieg mit Verhauern: Bergwacht Ramsau & „Christoph 14“ retten erschöpften Bergsteiger von der Watzmann-Mittelspitze

Mittelfranke war allein am Berchtesgadener Weg unterwegs und folgte anderen Bergsteigern auf die Südspitze. Vier weitere Rettungseinsätze.

Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Sonntagabend einen erschöpften 42-jährigen Bergsteiger per Rettungstau von der Watzmann-Mittelspitze ausgeflogen. Der Mann aus Mittelfranken war bereits am frühen Morgen gegen 4.30 Uhr über den Berchtesgadener Weg durch die Watzmann-Ostwand aufgebrochen und hatte sich wegen fehlender Ortskenntnisse mehrfach verstiegen, folgte dann aber anderen Bergsteigern und schaffte es schließlich auf die Südspitze, wobei er trotz des bereits fordernden und zeitintensiven Aufstiegs nicht ins Wimbachgries abstieg, sondern über die Mittelspitze und das Hocheck zum Watzmannhaus weiter wollte. Gegen 18.25 Uhr setzte er dann an der Mittelspitze einen Notruf ab, da er keine Kraft mehr hatte. Die Besatzung von „Christoph 14“ und ein ortskundiger Ramsauer Bergretter konnten den Mann bei einem Suchflug finden und dann vom Hirschwieskopf aus am kurzen Sieben-Meter-Rettungstau ins Tal fliegen, wo ihn der Hubschrauber-Notarzt untersuchte.

Am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr holte „Christoph 14“ einen Bergsteiger vom Kärlingerhaus am Funtensee ab, der bereits einen Tag lang wegen des zuvor schlechten Flugwetters auf seinen Abtransport gewartet hatte.

Am Samstagabend kurz nach 20.30 Uhr musste die Reichenhaller Bergwacht zum Paul-Gruber-Haus auf der Nordwestseite des Müllnerhorns ausrücken, wo ein verletzter 29-jähriger Münchner Hilfe brauchte. Die Einsatzkräfte versorgten den Mann und brachten ihn ins Tal; dort gings mit dem Rettungswagen des Roten Kreuzes weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Sonntag gegen 9.45 Uhr musste die Bergwacht Ramsau zur Grieshütte fahren und einen 56-jährigen Wanderer mit schweren Rückenschmerzen versorgen und ins Tal bringen. Eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm den Urlauber aus Baden-Württemberg an der Wimbachbrücke und lieferte ihn in die Kreisklinik Berchtesgaden ein.

Gegen 19.20 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden dann noch wegen einer 64-jährigen Frau mit einer schweren Daumenverletzung mit Kreislaufbeschwerden zur Gotzenalm ausrücken. Die Einsatzkräfte versorgten die Steirerin und brachten sie ins Tal; per Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes gings weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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