Am Gablerknoten warfen zwei Jugendliche Drogen aus fahrendem Auto. In Marktschellenberg wurde auf der B305 die Geschwindigkeit gemessen und in Piding auf der B20. Ein 61-Jähriger nutzte eine Zulassung für zwei Export-Fahrzeuge. Durch einen neuen Namen versuchte ein Serbe seinen Haftbefehlen zu entgehen. In Laufen stand ein 25-Jähriger Pkw-Fahrer unter Drogeneinfluss.
Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall führten am Montagabend zielgerichtete Verkehrskontrollen bezüglich Drogen im Straßenverkehr durch. Gegen 20:30 Uhr sollte ein VW am Gablerknoten angehalten und kontrolliert werden. Als die eingesetzten Beamten ein Signal zur Anhaltung gaben, warfen die Insassen während der Fahrt mehrere Gegenstände aus dem Fenster. Bei der anschließenden Kontrolle zeigten sich die Insassen äußerst nervös. Der Grund hierfür war schnell gefunden: Bei den geworfenen Gegenständen handelte es sich um Marihuana und ein bis dato nicht bekanntes weißes Pulver. Beim 19-jährigen Fahrer sowie bei der 17-jährigen Beifahrerin konnten während der Kontrolle weitere Drogen aufgefunden und sichergestellt werden.
Der Führerschein des 19-jährigen Fahrers wurde vor Ort sichergestellt, er musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Hierdurch wird der genaue Wirkstoffgehalt bestimmt. Neben der Fahrt unter Drogeneinfluss wurden auch Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Am Montag, 15.01.2018 wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Kontrollort: Marktschellenberg, B 305, zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h (von 08.15 - 12.45 Uhr)
Bei einer Anzahl von 715 gemessenen Fahrzeugen musste nur ein Fahrzeuglenker verwarnt werden, die festgestellte Geschwindigkeit betrug 115 km/h. In Summe kann festgestellt werden, dass die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs waren.
In der Nacht von Montag, 15.01.18, auf Dienstag, 16.01.2018, führten Beamte der PI Laufen im Stadtgebiet von Laufen Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Rauschgift durch. Hierbei wurde auch ein 25-jährigen österreichischen Autofahrer überprüft. Während der Verkehrskontrolle stellten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest, die im Anschluss durch einen Drogentest bestätigt wurden. Dieser war positiv auf die Droge Kokain, weshalb bei dem Fahrzeuglenker eine Blutentnahme veranlasst werden musste. Den Österreicher mit Wohnsitz in Deutschland erwarten nun ein empfindliches Bußgeld und ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Trotz widriger Witterungsverhältnisse und schlechter Sicht hatte in der Nacht auf Freitag eine Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein auf der Autobahn den richtigen Durchblick. So stoppten sie eine ältere A-Klasse mit einer Kurzzeitzulassung, die in Richtung Österreich unterwegs war. Beim anschließenden Standardcheck stellten die Fahnder fest, dass die vom Chauffeur vorgelegten „Fahrzeugpapiere“ nicht mit der Fahrgestellnummer des angehaltenen Pkw übereinstimmten. Anhand von zwei aufgefundenen Gebrauchtwagenrechnungen - beides ältere „A-Klassen“ - war den Kontrollbeamten klar, dass sich der Mann einmal die „Exportkosten“ sparen wollte. Konfrontiert mit den Fakten, zeigte sich der verantwortliche, in Baden-Württemberg wohnhafte, Berufskraftfahrer geständig.
Als Folge musste er seinen fahrbaren Untersatz noch vor Ort an der Autobahntankstelle Piding-Süd abstellen. Die missbräuchlich verwendeten Kennzeichen stellten die Schleierfahnder sicher. Für die illegale Doppelverwendung der Kurzzeitkennzeichen muss der gebürtige Jugoslawe im Falle einer Verurteilung mit einer spürbaren Strafe rechnen. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme wegen Urkundenfälschung und diversen „Verkehrsdelikten“ durfte der 61-Jährige die Dienststelle der Schleierfahnder wieder verlassen.
38-jähriger Serbe heiratete kürzlich und hat den Familiennamen seiner Frau angenommen, um der deutschen Justiz aus dem Wege zu gehen.
Am Freitag, gegen Mittag, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein auf der Autobahn 8, Richtung Salzburg, an der Rastanlage Piding Süd, ein Fahrzeuggespann. Zugfahrzeug war ein Fiat Ducato mit deutschem Kennzeichen und einem Fahrzeughänger mit serbischer Zulassung. Der Fahrer, ein 38-jähriger serbischer Staatsangehöriger, konnte sich auch ordnungsgemäß mit Reisepass und Führerschein ausweisen.
Nach dem ersten Datenabgleich im Fahndungssystem schien alles in Ordnung zu sein.
Die erfahrenen Beamten recherchierten trotzdem weiter im Polizeicomputer und tatsächlich erschien der Serbe dann in einem anderen Licht.
Es wurde festgestellt, dass er kein unbekannter bei der Polizei ist. Aktuell wird der Serbe mit zwei Haftbefehlen, wegen wiederholtem Fahren ohne Fahrerlaubnis, verbunden mit annähernd 4.000 Euro Geldstrafe, gesucht und außerdem besteht gegen ihn ein Aufenthaltsverbot für Deutschland.
Bei der vor kurzem geschlossenen Ehe des Serben nahm er den Familiennamen seiner Frau an, ließ sich anschließend einen neuen Reisepass und Führerschein, lautend auf seinen „neuen“ Namen, ausstellen, um dadurch seine „wahre Identität“ vor der Polizei zu verschleiern. Nach der Anzeigenaufnahme wegen illegalem Aufenthalt und die Bezahlung der Geldstrafen musste der serbische Staatsbürger Deutschland verlassen.
In der Zeit von 20.01.2018, 19.10 Uhr bis 21.01.2018, 01.00 Uhr wurde in Piding - B 20 in Fahrtrichtung Freilassing kontrolliert.
Bei einem Durchlauf von 786 Fahrzeugen wurden 66 Lenker verwarnt und 15 Lenker angezeigt. Der Schnellste war hier bei erlaubten 70 km/h mit 111 km/h unterwegs.
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