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Verkehrskontrollen vom 30. Oktober bis 5. November 2017

In Laufen gab es bei Verkehrskontrollen mehrere Verstöße. Neun Lkw-Fahrer hielten sich bei Bad Reichenhall nicht an das Feiertagsfahrverbot. Im Gegensatz zur letzten Woche gab es diesmal in der Schnitzhofallee eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung. Auf der A8 wurde ein 31-Jähriger mit Alkohol und ohne Führerschein gestoppt; sein Beifahrer bot sich als Ersatzfahrer an, war aber ebenfalls betrunken. Ein Bulgare versteckte sich in einer Zugtoilette um der Fahrkarten- und Polizeikontrolle zu entgehen. In weiteren Fernzügen gab es einige Aufgriffe.

Laufen


Die Polizei Laufen führte am 30.10.2017 verstärkt Kontrollen mit Zielrichtung Handynutzung während des Führens eines Fahrzeuges durch. Hierbei wurden vier Pkw-Fahrer angehalten, während sie ihr Mobiltelefon ohne erforderliche Freisprecheinrichtung benutzten. Da sich die Bußgelder in diesem Bereich stark erhöht haben, müssen die Fahrzeugführer nun mit einem Bußgeld von 100 EUR rechnen. Bei den Kontrollen wurden zudem fünf Pkw-Fahrer ohne Sicherung mittels Gurt angehalten. Diese wurden gebührenpflichtig verwarnt.

Bad Reichenhall


Lkw-Feiertagskontrolle


Am Dienstagvormittag, dem Reformationstag, führten Beamte der PI Bad Reichenhall an zwei verschiedenen Kontrollstellen entlang der B 21, anlässlich des bestehenden Lkw-Feiertagsfahrverbots, Kontrollen durch.
Es wurden insgesamt neun Lkw beanstandet, welche das Feiertagsverbot missachtet haben bzw. nicht darüber informiert waren. Die Lkw-Fahrer erhielten jeweils eine Bußgeldanzeige.
Dennoch wurde zahlreichen Lkw die Weiterfahrt erlaubt. Sie hatten leicht verderbliche Güter, wie Fisch, Fleisch, Milch oder Gemüse geladen. Solche Transporte sind u.a. vom Feiertagsfahrverbot ausgenommen.

Geschwindigkeitskontrolle am 31.10.2017


In der Zeit von 07.00 Uhr - 13.00 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 in Richtung Bad Reichenhall und Inzell kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 1.965 Fahrzeugen wurden 143 Lenker verwarnt und 46 angezeigt. Der Schnellste war hier bei erlaubten 60 km/h mit 119 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.

Pkw-Fahrer unter Drogeneinfluss


Am 04.11.2017, um 22:50 Uhr, wurde ein Pkw in Bad Reichenhall einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass der Fahrer, ein 19-jähriger Bad Reichenhaller, das Fahrzeug gelenkt hatte, obwohl er unter Drogeneinfluss stand. Zudem konnte bei ihm selbst und bei seinem Beifahrer, einem 21-jährigen Berchtesgadener, Cannabis aufgefunden werden.

Marktschellenberg


Am Dienstag, 31.10.2017, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.

Kontrollort: Marktschellenberg, B 305, Schnitzhofallee, Fahrtrichtung Berchtesgaden, zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h (von 07.50-13.00 Uhr).

Von 1.360 gemessenen Fahrzeugen wurden 12 Fahrzeuglenker verwarnt, 3 müssen mit einer Anzeige rechnen. Der schnellste Fahrzeugführer war mit 148 km/h unterwegs, hier hat die erhebliche überschrittene Geschwindigkeit ein Fahrverbot zur Folge.

Piding


Betrunken und ohne Führerschein


Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein kontrollierten am Sonntag auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung München einen Pkw mit österreichischer Zulassung. Das Auto war mit zwei Wienern besetzt, welche angaben, sich auf ihrer Heimfahrt verfahren zu haben.

Der 31-jährige Fahrzeugführer konnte gegenüber den Beamten keinen Führerschein vorweisen. Den Grund hierfür nannte er auch gleich, nämlich dass er seinen „Schein“ in Österreich aufgrund diverser Verkehrsdelikte abgeben musste. Das er aus der Vergangenheit nicht gelernt hatte, zeigte ein anschließender freiwilliger Alkoholtest. Dieser ergab einen Wert von 0,86 Promille, welchen er damit erklärte, dass er am Abend zuvor ordentlich „getankt“ hatte.

Sein 25-jährigen Beifahrer erklärte sich vor Ort sofort bereit, als Ersatzfahrer für den führerscheinlosen und betrunkenen Freund einzuspringen und den Fahndern zur Sachbearbeitung mit dessen Pkw auf hiesige Dienststelle zu folgen. Einen gültigen Führerschein konnte er vorweisen.

Während der Sachbearbeitung stellte sich zur Verwunderung der Beamten heraus, dass auch der „Ersatzfahrer“ offensichtlich Alkohol konsumiert hatte. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab bei dem 25-Jährigen einen Wert von 1,08 Promille. Auf Nachfrage, warum er die Beamten nicht vor Fahrtantritt über seine Alkoholisierung informierte, meinte dieser nur: „Er hoffte, dass die Aufnahme bei der Polizei nicht so lange dauern und die Polizisten seinen Alkoholkonsum nicht bemerken würden. So hätte er als Ersatzfahrer auch die weitere Heimfahrt ohne Zeitverlust fortsetzen können!“

Beide Österreicher wurden angezeigt. Nachdem der 25-Jährige seinen Restalkohol abgebaut hatte, konnte dieser nun die ersehnte Heimfahrt Richtung Wien fortsetzen.

Freilassing


Räuber im Zug festgenommen


Am Mittwochmittag wurde von Beamten der Fahndungsgruppe Schiene der PI Fahndung Traunstein, ein von Klagenfurt kommender Eurocity, in Richtung München kontrolliert. Dabei fiel den Beamten eine seit längerer Zeit verschlossene Toilettentür im Zug auf, bei der auch auf Klopfen und Nachfragen niemand reagierte.

Die Beamten entschlossen sich deshalb die Türe zu öffnen. Wie sie feststellen mussten hatte sich ein Bulgare darin eingesperrt - der Grund hierfür wurde schnell klar.

Da er zum einen kein Geld für eine Fahrkarte hatte, wollte er sich auf diese Weise der Fahrkartenkontrolle entziehen. Doch ein anschließender Abgleich des 30-Jährigen mit dem polizeilichen Fahndungsbestand brachte es für diesen noch dicker, denn die Staatsanwaltschaft München suchte den arbeitslosen Bulgaren mit Haftbefehl wegen Raubes.

Der jetzt 30-Jährige wurde 2011 auf frischer Tat festgenommen, als er einer an einer Bushaltestelle wartenden Frau ihre Kette vom Hals riss und flüchten wollte. Gleichgelagerte Taten wurden ihm nachgewiesen, weshalb er damals vom Landgericht München wegen Raubes zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt wurde.

Nachdem er einen Teil der Strafe abgesessen hatte, wurde er nach Bulgarien abgeschoben. Da er nun trotz Wiedereinreiseverbot erneut nach Deutschland zurückgekehrt ist, muss er die 344 Tage Restfreiheitsstrafe in einer JVA verbüßen, in die ihn die Polizei umgehend eingeliefert hat.

Mehrere Aufgriffe in Fernzügen


Bei den Zugkontrollen von und nach Österreich können die „Schienenfahnder“ der PI Fahndung Traunstein wieder mehrere Aufgriffe vermelden. Haftbefehle vollstreckt und Rauschgift sichergestellt.

Bereits am Donnerstagnachmittag wurde in einem Meridian eine Gruppe von Slowaken nach ihrer Einreise in das Bundesgebiet kontrolliert. Dabei wurden bei zwei Personen mehrere Fahndungsersuchen festgestellt.
Ein 40-jähriger Slowake wurde wegen Diebstahls gesucht. Er hatte dabei noch Glück, da er nachdem seine Wohnanschrift festgestellt worden ist, weiterreisen durfte.
Weniger Glück hatte sein 26-jähriger Begleiter. Gegen diesen bestand ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung wegen Körperverletzung den die Staatsanwaltschaft Lörrach erlassen hatte, nachdem er seinen Ratenzahlungen nicht mehr nachgekommen ist. Da er mittellos war und auch seine mitreisende Familie das Geld nicht beibringen konnte, muss er nun die nächsten 77 Tage in einer JVA verbringen.

Am Freitagmorgen wurde ein deutscher Staatsangehöriger in einem Railjet von München nach Wien genauer überprüft, da er augenscheinlich der Rauschgiftszene zuzurechnen war. Der Spürsinn der Fahnder erwies sich als richtig. Im mitgeführten Rucksack konnte in einem sauberen Marmeladenglas ein ganzes Sortiment an Drogen aufgefunden werden. Neben 20 Gramm Marihuana befanden sich noch eine geringe Menge an Haschischöl und Kokain, sowie mehrere Ecstasy Tabletten darin. Der 26-jährige Großhandelskaufmann wollte Freunde in Wien besuchen, um mit ihnen zu feiern. Nachdem die Strafanzeige aufgenommen und die Drogen sichergestellt waren, konnte der Beschuldigte zwar weiterreisen - die Feierlaune war ihm allerdings vergangen.

In der Nacht zum Samstag konnten die Fahnder im EuroNight von München nach Budapest nochmals einen Haftbefehl vollziehen. Ein 30-jähriger ungarischer Koch wurde von der Staatsanwaltschaft Offenburg seit 2015 wegen Erschleichen von Leistungen gesucht, da er seitdem untergetaucht war. Auch in diesem Fall wurde der Ungar in eine JVA eingeliefert, da er die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte.

Teisendorf


Am Sonntagnachmittag, in der Zeit von 14:15 - 15:45 Uhr führte die Polizeiinspektion von Freilassing eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Kreisstraße BGL 12 in Fahrtrichtung Waging am See mittels Laserpistole durch.

Bei geringem Verkehrsaufkommen mussten die Beamten erfreulicherweise nur drei Verkehrsteilnehmer beanstanden.

Hierbei sprachen die Beamten zwei Verwarnungen aus, ein Verkehrsteilnehmer musste angezeigt werden. „Tagesschnellster war ein 22-jähriger Audi Fahrer aus Bischofswiesen der anstatt der erlaubten 100 km/h mit 132 km/h unterwegs war.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Laufen, Fahndung Traunstein

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