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Verkehrskontrollen vom 9. bis 15. Oktoboer 2017

Ein Österreicher wollte sein Fahrverbot antreten, obwohl es unwissentlich bereits in Kraft war. Mit mehreren erheblichen Geschwindigkeitsverstößen wurde ein Lkw-Fahrer erwischt. Bei den Grenzkontrollen gab es mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ein 58-Jähriger war ohne Führerschein aber mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs. Ein Rumäne hatte zwar keinen Führerschein, dafür aber einen Sack voll hochpreisiger Parfums vom "Flohmarkt".

Berchtesgaden


Trunkenheitsfahrt verhindert


Im Rahmen einer Alkoholkontrolle in der Nacht zum Dienstag, fiel kurz vor Mitternacht Beamten der Polizeiinspektion Berchtesgaden ein ausländischer 20-jähriger Pkw-Lenker auf, der gerade von einem Parkplatz in der Maximilianstraße in Berchtesgaden wegfahren wollte. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest erbrachte ein Ergebnis, das bei Fahrtantritt zu einem Fahrverbot von einem Monat und einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro geführt hätte. Dem Mann wird ein Schreiben zugestellt, in dem er eindringlich auf die Fahrt unter Alkoholeinfluss hingewiesen wird.

Verkehrskontrolle im Ortsgebiet


Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden führten am Samstag, den 14.10.2017, zwischen 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr, in Berchtesgaden eine Verkehrskontrolle durch. In dieser Zeit mussten bei sehr geringen Verkehrsaufkommen zwei Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld von 25 Euro und einer Anzeige von 80 Euro plus einem Punkt beanstandet werden. Sie waren anstatt den erlaubten 30 Km/h mit 45 bzw. 58 Km/h unterwegs. Erfreulicherweise mussten keine weiteren Verstöße beanstandet werden.

Bad Reichenhall


Wegen Fahrverbot zur Polizei gefahren


Am 10.10.2017, gegen 13.45 Uhr, kam ein 51-jähriger Österreicher zur Dienststelle der Polizei Bad Reichenhall um ein Fahrverbot auf Grund eines erlassenen Bußgeldbescheids anzutreten. Hierbei wurde festgestellt, dass das Fahrverbot bereits wirksam war, da der Betroffene das Fahrverbot nicht innerhalb von vier Monaten angetreten hat. Da er mit seinem Pkw von Österreich nach Bad Reichenhall gefahren ist, hat er sich nun wegen Fahren trotz Fahrverbot strafbar gemacht. Ihn erwartet nun aus diesem Grund eine Strafanzeige. Für die Heimreise musste er sich nun abholen lassen.

Rasenden Lkw gestoppt


Am 14.10.2017 um 08:00 Uhr wurde durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall ein österreichischer Sattelzug einer Kontrolle unterzogen. Bei dieser Kontrolle wurden gravierende Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Bei erlaubten 60 km/h war der Lenker mit bis zu 95 km/h auf der B21 in Richtung Bad Reichenhall unterwegs. Da er mehrere Verstöße begangen hatte, wurde das Bußgeld vervierfacht. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von über 400 Euro und einen Punkt.

Mehrere Drogendelikte bei der Grenzkontrolle festgestellt


Von Freitag auf Samstagmorgen wurden die Beamten der PI Fahndung Traunstein mehrfach von der Bundespolizei wegen diverser Drogendelikte an den Autobahnübergang gerufen.

Zunächst wurden ein Italiener und zwei Moldauer im Alter von 22 Jahren auf dem Weg aus Italien in den Urlaub näher überprüft. Beim Fahrer wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Der durchgeführte Schnelltest verlief positiv auf Cannabis. Bei der Durchsuchung wurde bei allen drei Personen Cannabis und Marihuana im Grammbereich aufgefunden. Nach ersten Angaben waren die Drogen zum Eigenkonsum im Urlaub bestimmt.

Gegen 04.00 Uhr befand sich eine 24-jährige Dame aus Österreich mit ihrm Pkw auf der Rückreise von Salzburg nach Tirol. Auch sie und ihr Begleiter wurden aufgrund ihres auffälligen Verhaltens einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Im Fahrzeug wurde dann in einem typischen Kleinbehältnis eine Kleinmenge gelblichen Pulvers vorgefunden. Die Dame behauptete zwar zunächst, dass es sich hierbei um ein harmloses Pulver handelt. Der Drogenstofftest bestätigte jedoch den Verdacht der Beamten, dass es sich hierbei um Amfetamin handelt. Auf Vorhalt wurde der Sachverhalt schließlich von ihr auch zugegeben.

Auch nach 05.00 Uhr früh waren die Beamten noch aufmerksam. Ein slowakischer Pkw, besetzt mit drei jungen Männern und einem Mädchen wurde näher überprüft. Der Fahrer fuhr relativ forsch an der Kontrollstelle vor und zeigte beim Aussteigen leichte Unsicherheiten. Vom Fahrzeuginneren drang den Beamten Marihuanageruch entgegen. Ein freiwilliger Drogentest verlief beim Fahrer positiv. Im Fahrzeug wurde eine sogenannte Konsummenge Marihuana aufgefunden, die zunächst keinem der Insassen gehören wollte.
Auch hier übernahm die PI Fahndung Traunstein die weitere Sachbearbeitung.

Bei den männlichen Fahrzeugführern wurde jeweils einer Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus Bad Reichenhall vorgenommen. Gegen alle Beteiligte wurden Strafverfahren nach dem BtmG, bzw. wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet.

Während die österreichische Dame keine Anhaltspunkte auf Fahruntüchtigkeit zeigte und die Heimfahrt nach der Anzeigenaufnahme fortsetzen konnte, mussten die jungen Männer zunächst abwarten, bis nach einer sogenannten Karenzzeit die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt war. Da die jungen Männer offensichtlich gemeinsam vor Fahrtantritt einen oder mehrere Joints geraucht hatten, kamen auch die Mitfahrer als Ersatzfahrer nicht in Frage.

Geschwindigkeitskontrolle am 13.10.2017


In der Zeit von 07.00 Uhr - 12.00 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 Antoniberg - in Richtung Bad Reichenhall kontrolliert.
Bei einem Durchlauf von 1017 Fahrzeugen wurden 115 Lenker verwarnt und 44 Lenker angezeigt. Hier war der Schnellste bei erlaubten 60 km/h mit 112 km/h unterwegs. Diesen erwarten Punkte in „Flensburg“ eine empfindliche Geldbuße und ein Fahrverbot.

Drogen und Restalkohol im Blut


„Ordentlich getankt“ hatte ein österreichisches Quartett, das sich nach einer langen Nacht am Sonntagmorgen auf der Heimfahrt befand. Beim Fahrer verliefen sowohl Drogen- als auch Alkoholtest positiv, was wiederum zu einer durchaus kostspieligen Verkehrsordnungswidrigkeiten-Anzeige führte. Gegen den Beifahrer - er hatte rund 2 Gramm Marihuana im Handschuhfach deponiert - erstatteten die Fahnder Strafanzeige wegen Rauschgiftschmuggels. Da auch die beiden Fondpassagiere - einer der Männer verschlief die komplette Kontrolle - nicht fahrtüchtig waren, mussten sie für die Weiterreise erst einen Ersatzfahrer aus Tirol organisieren.
Einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein war der mit vier „Burschen“ im Alter von 19 bis 22 Jahren besetzte österreichischer Ford Escort gegen 11.00 Uhr auf der Bundesstraße 21, auf Höhe Bad Reichenhall/Ortsteil Schwarzbach aufgefallen. Der anschließende Blick ins Fahrzeuginnere genügte dann den Fahndern um in Richtung Drogen- und Alkoholkonsum etwas genauer nachzuschauen. Nachdem sie dann beim Beifahrer die geringe Menge „Gras“ auffinden konnten, erbrachte der beim Lenker durchgeführte Drogenschnelltest ein positives Ergebnis auf Cannabis und Metamphetamin. In Sachen Alkoholisierung vermerkten die Schleierfahnder für den Chauffeur einen Wert von knapp über der 0,5-Promille-Grenze. Sollten das toxikologische Gutachten den Anfangsverdacht bestätigen, kommen auf ihn neben dem Regelbußgeld von 500,-- Euro, den dreistelligen Kosten für Blutentnahme und Gutachten, noch ein einmonatiges Fahrverbot zu.
Gegen den Beifahrer wurde ein Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet; das mitgeführte Marihuana stellten die Beamten sicher.
Im Nachhinein bleibt festzuhalten, dass sich die vermeintliche Abkürzung über das „Kleine deutsche Eck“ für die Fahrgemeinschaft weder in finanzieller noch in zeitlicher Hinsicht ausgezahlt hat.

Bischofswiesen


Geschwindigkeitsmessung auf der B20


Am Dienstag Nachmittag führte die VPI Traunstein in Bischofswiesen, auf der B 20, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Insgesamt wurden 13 Anzeigen und 68 Verwarnungen ausgesprochen. Der schnellste war mit 109 km/h bei erlaubten 70 km/h unterwegs.

Geschwindigkeitsmessung auf der St2097


Die Polizeiinspektion Berchtesgaden führte am Mittwochnachmittag eine Geschwindigkeitskontrolle in Bischofswiesen/Stanggaß mit dem Laserhandmessgerät durch.
Während der Kontrollzeit mussten nur zwei Fahrzeuglenker beanstandet werden. Ein Fahrzeuglenker fuhr allerdings mit 75 km/h durch die Stanggaß. Gegen ihn wird Anzeige erstattet. Bei dem anderen Verkehrsteilnehmer war der Verkehrsverstoß geringer, so dass dieser mit einer Verwarnung geahndet wurde.

Teisendorf


„Doppelte Staatsbürgerschaft“ war gelogen


Ein Audi mit Wiener Zulassung wurde auf der A8, auf dem Weg nach Salzburg, durch die Pidinger Schleierfahnder einer Kontrolle unterzogen. Während der 23-jährige österreichische Fahrer sich zumindest mit seinem Führerschein ausweisen konnte, gab der 33-jährige Beifahrer an, dass er slowenischer als auch serbischer Staatsangehöriger sei und alle Personaldokumente zu Hause in seiner Wohnung in Wien vergessen habe.

Bei der anschließenden Fahrzeugdurchsuchung wurden durch die Beamten in einer auf dem Rücksitz liegenden Jacke ein slowenischer Führerschein als auch Aufenthaltstitel aufgefunden, welche den angeblich Ausweislosen zeigten. Er gab jetzt sofort an, dass es sich dabei um seine Dokumente handle.

Dem Blick der Schleierfahnder entging jedoch nicht, dass es sich bei den aufgefundenen Dokumenten um Fälschungen handelte. Der 33-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und auf die Dienststelle der PI Fahndung Traunstein verbracht. Anfänglich behauptete er vehement, dass es sich um Originale handle. Letztendlich gab er jedoch aufgrund der offensichtlich ausweglosen Situation zu, in Wirklichkeit Serbe zu sein und das die Dokumente nicht echt seien.

Weiteren Ermittlungen ergaben, dass der bereits amtsbekannte Serbe aktuell von den österreichischen Behörden zur Fahndung ausgeschrieben ist, da er sich dort als abgelehnter Asylbewerber, trotz bereits vollzogener Abschiebung nach Serbien, unerlaubt aufhielt. Auch seine Angaben bezüglich seiner Wohnung in Wien konnten widerlegt werden - vielmehr war seine letzte aktuelle Adresse eine Justizvollzugsanstalt in Ried im Innkreis.

Der 33-Jährige wurde wegen Verschaffen falscher amtlicher Ausweise sowie wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt zur Anzeige gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein, wird der Serbe im Laufe des Donnerstags, dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Ohne Führerschein - dafür mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs


Gleich wegen einer Vielzahl von Delikten wird sich ein 58-jähriger Österreicher vor Gericht verantworten müssen.

Am Donnerstagabend unterzogen Beamte der PI Fahndung Traunstein einen Audi mit Salzburg Land Zulassung auf der A8 einer Kontrolle. Seinen Führerschein als auch den Zulassungsschein konnte er nicht vorweisen, da er diese angeblich in seiner Wohnung in Österreich vergessen hat.

Um seine Angaben zu überprüfen, wurde Kontakt mit der österreichischen Polizei aufgenommen. Dabei kam so einiges ans Licht. Der Führerschein dürfte sich nicht wie angegeben in seiner Wohnung befinden, denn dieser wurde ihm bereits vor längerer Zeit durch die österreichischen Behörden entzogen. Doch damit nicht genug - die am Pkw angebrachten Kennzeichen wurden 2016 als gestohlen gemeldet und sind seitdem von Österreich zur Fahndung ausgeschrieben. Diese hatte der 58-Jährige an den Pkw montiert, um eine rechtmäßige Zulassung vorzutäuschen. In Wirklichkeit besteht für den Audi aktuell keine Zulassung und somit auch kein Versicherungsschutz.

Der Österreicher gab die gegen ihn erhobenen Vorwürfe letztendlich auch zu. Er wurde u.a wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch sowie einem Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz zur Anzeige gebracht. Die Kennzeichen wurden sichergestellt und der Audi an Ort und Stelle abgestellt.

Anger


Bei der Durchsuchung eines Pkw wurden durch die Pidinger Schleierfahnder Parfüms namhafter Hersteller aufgefunden. Einen Eigentumsnachweis dafür konnte der 46-jährige rumänische Fahrer nicht vorweisen - genauso wenig wie einen gültigen Führerschein.

Ein Pkw, besetzt mit zwei Rumänen, wurde am Donnerstag kurz vor Mitternacht, auf der A8 einer Kontrolle unterzogen. Der Fahrer konnte zwar eine rumänische Fahrerlaubnis vorweisen, jedoch wurde ihm bereits 2013 das Recht aberkannt, von dieser Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen. Einen Antrag zur Aufhebung diesbezüglich, unterließ der 46-Jährige bislang. Deshalb wurde er wegen eines Vergehens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Doch auch ein weiterer Umstand brachte den Rumänen in Erklärungsnot. Da beide Insassen sehr nervös wirkten, entschlossen sich die Beamten der PI Fahndung Traunstein den Wagen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Im Fond des Pkw wurde schließlich ein Seesack mit 20 sehr hochpreisigen Parfüms aufgefunden (siehe Bild). Erste Recherchen ergaben, dass diese einen derzeitigen Marktwert von ca. 1.250€ haben. Einen Eigentumsnachweis konnte der Fahrer nicht vorweisen - vielmehr gab er an, dass diese ein nicht näher bekannter Freund auf einem Flohmarkt in Frankreich erworben und ihn anschließend gebeten hat, diese mit nach Rumänien zu nehmen.

Diese sehr fragwürdigen Angaben, als auch die Tatsache, dass beide Insassen bereits wegen gewerbsmäßigen Diebstahls von Kosmetikartikeln polizeilich in Erscheinung getreten sind, veranlasste die Polizisten dazu, die Parfums sicherzustellen und den Fahrer wegen Verdacht der Hehlerei zur Anzeige zu bringen. Nun steht noch einiges an Ermittlungsarbeit bevor, um die Parfums einem möglichen Diebstahl zuzuordnen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, konnte der 46-Jährige seine Heimreise nach Rumänien als Beifahrer fortsetzen.

Schneizlreuth


Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall kontrollierten am Sonntagnachmittag mehrere Motorradfahrer auf der B 305 in Fahrtrichtung Ramsau. Bei schönem Ausflugswetter wurden in einem Zeitraum von zwei Stunden ca. 20 Krafträder angehalten. Während sich der Großteil an die vorgeschriebenen Regeln hielt, mussten drei Motorradfahrer beanstandet werden. Während ein Mann mit einer Verwarnung davon kam, wurde gegen einen 50-jährigen Österreicher ein höheres Bußgeld verhängt. Bei der Kontrolle fiel auf, dass der Honda-Fahrer seinen Auspuff manipulierte und hierdurch ein höherer Geräuschpegel verursacht wurde.
Gegen einen 45-jährigen Mann aus dem Landkreis Berchtesgadener Land musste sogar ein Strafverfahren eingeleitet werden, da das Kennzeichen aufgrund einer Manipulation nicht mehr einwandfrei lesbar war.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Fahndung Traunstein
Bild © Polizei Fahndung Traunstein
verkehrskontrolle kw41 00

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