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Fußgängerbrücke bricht in Weißbach a.d.Alpenstraße zusammen – 11 VerletzteAKTUALISIERT

Am Donnerstag, 24.08.2017, gegen 16.45 Uhr, brach in Weißbach an der Alpenstraße eine hölzerne Fußgängerbrücke über den dortigen Weißbach zusammen, wodurch 11 Angehörige einer Jugendgruppe leicht verletzt wurden. Nachtrag: BRK-Bericht

Polizeibericht


Wie sich später herausstellte, befand sich die Gruppe mit insgesamt 40 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren sowie 10 Betreuern auf einer Wanderung entlang des Weißbachs. Die aus dem Landkreis Regensburg stammende Jugendgruppe war in einem Jugendcamp in Inzell untergebracht.

Am Ortsbeginn von Weißbach begaben sich zahlreiche der Gruppenmitglieder auf eine Holzbrücke, die dort in etwa 1,5 Meter Höhe den eben dahin fließenden Weißbach überspannt. Es sollte ein Gruppenfoto auf der Brücke gefertigt werden.

Jedoch brach die Holzbrücke plötzlich zusammen. Die auf der Brücke befindlichen Personen fielen und rutschten in den darunter befindlichen Weißbach. Der Bach ist an dieser Stelle ca. 10 Meter breit und 20 bis 30 cm tief.

Es verletzte sich dabei niemand schwer und die gesamte Gruppe konnte eigenständig das Bachbett verlassen und den Rückweg in das Urlaubsquartier mit dem Bus antreten. Dort stellte sich heraus, dass doch einige Personen leichte Verletzungen erlitten, wodurch der Notruf getätigt wurde.

Letztlich wurden elf der Kinder und Jugendlichen mit dem Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser zur Untersuchung gebracht. Wie mittlerweile bekannt ist, konnten 10 der 11 Leichtverletzten nach ambulanter Untersuchung und Behandlung wieder entlassen werden. Eine Person sollte vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus verbleiben.

Ein Alpinbeamter der Polizeiinspektion Bad Reichenhall hat umgehend - unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein - die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen.

BRK-Bericht


Am Donnerstagnachmittag gegen 16.45 Uhr ist in Weißbach an der Alpenstraße am nördlichen Ortsende eine hölzerne Fußgänger-Brücke über den dortigen Weißbach zusammengebrochen, wodurch elf Mitglieder einer Jugendgruppe leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Die Betroffenen stiegen noch selbst zur Straße auf und wurden per Bus in ihr Freizeitdorf im Inzeller Ortsteil Holzen zurückgebracht, wo die Betreuer aufgrund der Verletzungen dann einen Notruf absetzten. Ein Großaufgebot des Roten Kreuzes rückte mit 20 Einsatzkräften, neun Fahrzeugen und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ aus, versorgte die Verletzten und brachte sie in umliegende Kliniken zwischen Bad Reichenhall und Trostberg.

Die aus dem Landkreis Regensburg stammende Jugendgruppe ist in einem Jugendcamp in Inzell untergebracht. Wie sich später bei den polizeilichen Ermittlungen herausstellte, befand sich die Gruppe mit insgesamt 40 Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren sowie zehn Betreuern auf einer Wanderung entlang des Weißbachs am so genannten Salzalpensteig von Inzell nach Bad Reichenhall (Etappe 6). Am Ortsbeginn von Weißbach begaben sich zahlreiche Mitglieder für ein Gruppenfoto auf eine Holzbrücke, die dort in etwa eineinhalb Metern Höhe nördlich des Wanderparkplatzes am Reitereck den eben dahinfließenden Weißbach überspannt. Die Brücke führt von der Ostseite, wo der Salzalpensteig verläuft auf die Westseite des Bachs zu einem anderen Wanderweg und gehört nicht zum eigentlichen Salzalpensteig.

Die Holzkonstruktion war dem großen Gewicht der Gruppe nicht gewachsen und brach plötzlich zusammen, wodurch die auf der Brücke stehenden Menschen in den darunter fließenden Weißbach fielen und rutschten. Der Bach ist an dieser Stelle rund zehn Meter breit, aber nur 20 bis 30 Zentimeter tief. Glücklicherweise verletzte sich dabei niemand schwer, und die gesamte Gruppe konnte eigenständig das Bachbett verlassen und den Rückweg in das Urlaubs-Quartier mit dem Bus antreten. Dort stellte sich dann heraus, dass doch einige Jugendliche leichte Verletzungen erlitten hatten, weshalb die Betreuer einen Notruf absetzten.

Ein Großaufgebot des Roten Kreuzes mit 19 Sanitätern, einem Notarzt, dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und neun Fahrzeugen aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein rückte aus, versorgte die elf Patienten und brachte sie in umliegende Kliniken zwischen Bad Reichenhall und Trostberg, darunter auch der Einsatzleiter Rettungsdienst und die ehrenamtlichen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften Bad Reichenhall, Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf. Ersten Einschätzungen zufolge hatten alle Glück im Unglück und wurden leicht bis mittelschwer verletzt, wobei nur ein Teil der Jugendlichen stationär bleiben musste.

Ein Alpin-Beamter der Polizeiinspektion Bad Reichenhall nahm umgehend - unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein - die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Unfallursache auf.

red/Pressemitteilungen Polizei Oberbayern Süd, BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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