Benni war am 24. August 2016 unterhalb des Schöllhornkars 70 bis 100 Meter abgestürzt und lebensgefährlich verletzt liegengeblieben.
Externer Dank und Lob sind ehrliche und unverfälschte Wertschätzung und sagen weitaus mehr aus über eine Organisation, als jedes intern definierte oder aufgesetzte Selbstverständnis: Benni und Marius, zwei junge Bergsteiger aus Mittelfranken, haben sich mit einer zünftigen Brotzeit bei den Berchtesgadener Bergrettern für ihre Rettung aus der Watzmann-Ostwand bedankt und damit die ehrenamtliche Leistung der Freiwilligen gewürdigt. Vor rund einem Jahr, am 24. August 2016, war der damals 22-jährige Benni am Kederbacherweg unterhalb des Schöllhornkars rund 70 bis 100 Meter tief über Felsschrofen und Wandstufen in den Graben abgestürzt. Nach der raschen Rettung, die dem jungen Mann das Leben rettete, folgte ein rund fünfmonatiger Kampf zurück ins Leben mit einer schier endlosen OP-Odyssee – mittlerweile ist er wieder einigermaßen fit.
Johanna Irlinger und Evi Partholl vom Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht kümmerten sich um den betroffenen Tourenpartner Marius und später und den Vater von Benni, der sofort angereist war und seinen Sohn auf der Intensivstation im Klinikum Traunstein besuchte.
Am 30. Juli 2016 retteten die Ehrenamtlichen insgesamt sechs verstiegene Bergsteiger aus der Watzmann-Ostwand, wobei sich der Einsatz wegen des überhängenden und sehr brüchigen Geländes und einer aufziehenden Gewitter Front sehr abenteuerlich und aufwendig gestaltete. Die Bergsteiger waren ebenfalls vor wenigen Tagen in Berchtesgaden und bedankten sich für ihre Rettung.
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