Bundesstraße komplett gesperrt: Sieben Verletzte bei schwerem Unfall zwischen Berchtesgaden und Marktschellenberg.
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es Freitag Nachmittag in Marktschellenberg auf der B305.
Ein Wohnmobilfahrer stand gegen 14:45 Uhr an der Bushaltestelle Krautschneiderbrücke in Richtung Marktschellenberg. Laut Zeugenaussagen wollte der Wohnmobilfahrer wenden und übersah dabei einen polnischen Reisebus, der Richtung Marktschellenberg unterwegs war. Der Reisebus krachte seitlich in das Wohnmobil und schob es noch einige Meter weiter bis sie zum Stillstand kamen.
Die beiden Insassen im Wohnmobil wurden unbestimmten Grades verletzt und wurden durch das BRK ins KKH Bad Reichenhall verbracht. Der polnische Busfahrer und 4 seiner chinesischen Fahrgäste wurden durch das BRK zur Behandlung ins KKH Berchtesgaden verbracht. Dieses konnten sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehreren 10 000 Euro. Das BRK war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Zur Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Marktschellenberg und Berchtesgaden mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.
Am Freitagnachmittag gegen 14.50 Uhr sind auf der B305 auf Höhe der Kugelmühle bei Marktschellenberg ein Wohnmobil und ein Reisebus mit einer asiatischen Urlaubergruppe zusammengestoßen, wobei nach erster Einschätzung die beiden Insassen im Wohnmobil schwer und weitere fünf der insgesamt 26 Fahrgäste des Busses leicht verletzt wurden. Wohnmobil und Reisebus waren beide in Richtung Salzburg unterwegs; als der Fahrer des Wohnmobils links zur Kugelmühle abbiegen wollte, erkannte der Fahrer des nachfolgenden Reisebusses offenbar die Situation zu spät und prallte frontal in die Fahrerseite des Campers.
Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden und Marktschellenberg samt der Löschzüge Ettenberg und Scheffau sowie ein Großaufgebot des Roten Kreuzes zum Unfallort, darunter die Sanitätseinsatzleitung (SanEL) mit Unterstützungsgruppe, den Kriseninterventionsdienst (KID), drei Notärzte, den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ und vier Rettungswagen aus Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Salzburg. Ärzte und Sanitäter versorgten die insgesamt sieben Verletzten und brachten sie in die Kreiskliniken nach Bad Reichenhall und Berchtesgaden. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Hergang auf.
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