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Verkehrskontrollen vom 21. bis 27. November 2016

Wieder mussten zahlreiche alkoholisierte Fahrer angehalten werden. Auch waren ein paar Personen unter Drogeneinfluss unterwegs. Bei den Grenzkontrollen wurde in einem Fernreisebus ein bereits mehrfach abgeschobenes albanisches Ehepaar entdeckt. Ein Sattelzug mit massiven Schäden an Bremsen und Reifen wurde am Walserberg gestoppt. In Berchtesgaden gab es noch eine Geschwindigkeitskontrolle.

Laufen


Fahrer unter Betäubungsmitteleinfluss


Die Polizei Laufen führte am Montagvormittag Verkehrskontrollen im Dienstbereich der PI Laufen durch. Hierbei wurde ein 38-jähriger Reichenhaller mit seinem Pkw angehalten und kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der Reichenhaller unter dem Einfluss von Cannabis stand. Gegen ihn wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Alkoholisierter 23-Jähriger


In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein 23-jähriger Feinmechaniker aus Österreich einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle wurde eine deutliche Alkoholisierung festgestellt. Ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest ergab einen Wert über 0,5 Promille.
Nun erwartet ihn eine Geldbuße von über 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot in Deutschland.

Bad Reichenhall


Auf der „falschen“ Autobahn mit Drogen unterwegs


Eigentlich wollte ein 19-jähriger Angehöriger des österreichischen Bundesheeres am Montag, 21.11.2016, kurz nach Mitternacht, nur seine Kameraden in der Kaserne abliefern und anschließend nach Hause fahren. Da er sich aber am Autobahnknoten Salzburg „verfranzte“, geriert er statt auf die Tauernautobahn auf die A8 in Richtung München. Als dann noch eine Streife der Schleierfahnder auf Grund seiner forschen Fahrweise auf ihn aufmerksam wurde, war es auch schon zu spät zum Umkehren. Schnell stellte sich heraus, dass der gebürtige Vorarlberger bereits vor genau einem Jahr von Fahndern am Bahnhof Lindau mit diversen Drogen im Gepäck erwischt wurde. Zur Abwendung der einmonatigen Freiheitsstrafe musste er nun 1.300,- Euro hinterlegen. Da es in seinem Fahrzeug verdächtigt nach Marihuana roch, schauten sich die Beamten den Innenraum genauer an. In einer am Boden liegenden Zigarettenschachtel fand sich dann eine kleine Menge „Gras“. Zudem konnte anhand eines Drogenschnelltests der Konsum von Kokain festgestellt werden. Zum gerichtsverwertbaren Nachweis wurde im nächsten Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt. Dem Wiederholungstäter droht nun wegen des erneuten Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eine deutlich höhere Geldstrafe. Sollte der Drogenkonsum durch das toxikologische Gutachten bestätigt werden, dürfte noch ein einmonatiges Fahrverbot und mindestens eine Geldbuße in Höhe von 500,- Euro in Deutschland hinzukommen.
Im Laufe des Vormittags konnte der geforderte Betrag in Höhe von 1.300,- Euro von einem Bekannten in die Gerichtskasse einbezahlt werden. Der 19-Jährige konnte auf freien Fuß entlassen werden, allerdings musste ihm aufgrund des Drogenkonsums am Vortag die Weiterfahrt mit seinem Pkw für 24 Stunden untersagt werden.

Wiederholt unerlaubt eingereist


Als offensichtlich unbelehrbar zeigte sich ein albanisches Ehepaar, das trotz zweimaliger Abschiebung im Jahr 2016, erneut ins Bundesgebiet einreiste.
Am Sonntagmittag, 20.11.2016, kontrollierten Fahnder einen albanischen Fernreisebus - kurz nach der Einreise über den Grenzübergang Bad Reichenhall-Autobahn - an der Ausfahrt Piding-Nord. Bei der ausländerrechtlichen Insassenüberprüfung bzw. Durchsicht der vorlegten Reisedokumente stachen den erfahrenen Beamten sowohl bei einem 61‑jährigen Albaner, als auch bei seiner mitreisenden Frau im Alter von 55 Jahren, sogenannte Abschiebungsstempel der Bundespolizei ins Auge. Erstmalige war das Pärchen im Mai 2016 per Flugzeug in ihre Heimat abgeschoben worden. Quasi als Stammgäste durften beide zuletzt Anfang November in der Chartermaschine Richtung Balkan Platz nehmen.
Das Pärchen wurde am nächsten Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dort wurden sie im beschleunigten Verfahren wegen der wiederholten unerlaubten Einreise trotz Abschiebung verurteilt. Im Anschluss wurden sie in die jeweilige Justizvollzugsanstalt überstellt. Nach Verbüßung der Strafen werden sie erneut in ihr Heimatland zurückgeschoben.

Mit fast zwei Promille zur Grenzkontrolle


Am späten Dienstagabend kam ein 61-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Bezirk Salzburg Land auf der Bundesautobahn A8 zur Einreise. Zunächst ignorierte er die Anhaltezeichen der Bundespolizisten an der Kontrollstelle, konnte dann aber doch noch angehalten werden. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten sofort starken Alkoholgeruch, weshalb eine Streife der Verkehrspolizei Traunstein hinzugezogen wurde. Ein Alkotest ergab einen Wert von knapp zwei Promille, so dass eine Blutentnahme im Krankenhaus Bad Reichenhall angeordnet wurde. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Österreicher muss sich in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten, was einen längeren Entzug der Fahrerlaubnis sowie eine empfindliche Geldstrafe mit sich zieht. Sollte sich der hohe Alkoholwert bei der Blutuntersuchung bestätigen, muss er vor Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zudem eine medizinisch-psychologische Untersuchung erfolgreich absolvieren.

Drogenfahrt am Walserberg


Am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr reisten am ehemaligen Grenzübergang Walserberg (B21) zwei österreichische Staatsangehörige mit ihrem Pkw ein. Bei der Einreisekontrolle wurde von Bundespolizisten festgestellt, dass beide Personen unter Drogeneinfluss standen. Der 20-jährige Bischofshofener hatte erst kurz vor Fahrtantritt nach eigenen Angaben in Salzburg einen Joint konsumiert. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Den Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 500.- Euro und 1 Monat Fahrverbot.

48-Jähriger ohne Führerschein unterwegs


Am Mittwochvormittag wurde der Fahrer eines Kleintransporters im Stadtgebiet zu einer routinemäßigen Verkehrskontrolle angehalten. Auf Nachfrage des Polizeibeamten nach dem Führerschein, gab der 48-jährige Reichenhaller an, dass diesen die Polizei bereits hat. Die darauffolgenden Ermittlungen ergaben, dass der Führerschein des Reichenhallers bereits wegen einer Trunkenheitsfahrt im Oktober 2016 damals durch die Polizei sichergestellt wurde. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Er muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

Betriebserlaubnis am Fahrzeug erloschen


Am Morgen des 25.11.16 kontrollierten Beamte der Polizei Bad Reichenhall ein Fahrzeug einer österreichischen Zimmerei. Das Fahrzeug fiel den Beamten auf, da in der Frontscheibe eine rote Beleuchtung festgestellt wurde. Bei der darauffolgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass ein 27-jähriger Mann aus Großgmain eine LED-Lichtleiste an dem im Fahrzeug befindlichen Rückspiegel befestigte. Diese Lichtleiste leuchtet, je nach Einstellung, in verschiedenen Farben. Es kann unter anderem auch blaues Blinklicht erzeugt werden. Aufgrund der nicht genehmigten Beleuchtung erlosch die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug. Die LED-Lichtleiste wurde durch die Beamten sichergestellt, woraufhin der junge Mann seine Fahrt fortsetzen konnte. Ihn erwartet eine Bußgeldanzeige in Höhe von 90 Euro und einem Punkt.

Sattelzug mit erheblichen Mängeln


Am Samstagvormittag wurde eine rumänische Sattelzugmaschine bei der Einreise am Grenzübergang Walserberg, auf der A 8, im Bereich Bad Reichenhall, kontrolliert.
Da die Bundespolizei bereits erhebliche Schäden an der Bereifung feststellte, wurde die VPI Traunstein hinzugezogen. Daraufhin konnten die Beamten der Verkehrspolizei an der Sattelzugmaschine eine mehrfach durchgerissene Bremsscheibe feststellen. An dem Sattelanhänger waren insgesamt drei Reifen so massiv beschädigt, dass diese für die Weiterfahrt getauscht werden mussten. Zuletzt war der Sattelanhänger noch mit knapp 22 Tonnen Stahl beladen, die ebenfalls völlig unzureichend gesichert waren. Da die Verkehrssicherheit massiv beeinträchtigt war, musste der 22-jährige Fahrer seine Fahrt an Ort und Stelle beenden. Des Weiteren musste er für das Verfahren ein Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro hinterlegen.

Freilassing


Ohne Führerschein unterwegs


Am 22.11.2016 führten die Beamten der Polizeiinspektion Freilassing Fahrzeugkontrollen durch. Gegen 02:45 Uhr wurde ein 24-jähriger ungarischer Staatsbürger Stadteinwärts kontrolliert. Er gab gegenüber den Beamten an, dass er noch nie eine Fahrerlaubnis besessen hat. Die Weiterfahrt wurde dem jungen Mann untersagt sowie der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der Fahrzeugführer durfte nach einen kleinen Aufenthalt auf der Wache seinen Weg zu Fuß weiter führen.

Betrunkener am frühen Freitagabend


Am Freitagabend gegen 18.50 Uhr kontrollierten Beamte der PI Freilassing einen 52-jährigen Freilassinger mit seinem Pkw in der Surheimer Straße / Görlitzer Straße. Bei der Verkehrskontrolle konnten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Mann feststellen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 0,5 Promille. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot in Deutschland

Betrunkener am späten Freitagabend


Am Freitag, den 25.11. gegen 22:15 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing einen 45-jährigen Mann, der mit seinem Audi A3 im Stadtgebiet von Freilassing unterwegs war. Dabei nahmen die Polizisten Alkoholgeruch beim Fahrer wahr. Ein Alkoholvortest bestätigte den Verdacht; der 45-jährige Mann aus Pfarrkirchen pustete einen Wert jenseits der 1,1 Promille Grenze. Er musste seinen Pkw stehen lassen und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Bestätigt die Blutuntersuchung den Promillewert des Vortests, muss der Mann seinen Führerschein, welchen er nicht mit sich führte, abgeben.

Ohne Führerschein aber unter Drogeneinwirkung zur Grenzkontrolle


Am 28.11.2016, um 02.30 Uhr, fuhr ein in Freilassing wohnhafter Ungar mit seinem Pkw von Salzburg kommend in Richtung Freilassing. Am Grenzübergang (B304)wurde er durch die Bundespolizei einer Grenzkontrolle unterzogen.
Da der 24-jährige keinen Führerschein vorzeigen konnte, wurde er mit dem Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis der zuständigen Polizeiinspektion Freilassing übergeben. Eine weitergehende Kontrolle ergab, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Daher wurde im Krankenhaus Freilassing eine Blutentnahme durchgeführt.

Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis - eine Fahrschule hatte er nie besucht - und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aufgrund der Drogeneinwirkung.

Laufen/Petting


Bei Verkehrskontrollen der Polizei Laufen von Donnerstag auf Freitag konnten unter anderem auch zwei alkoholisierte Fahrzeuglenker festgestellt werden. Am 24.11. gegen 20:45 Uhr wurde ein 60-jähriger Oberndorfer mit seinem Pkw einer Kontrolle in Laufen unterzogen. Bei ihm wurde ein Alkoholwert von 0,62‰ festgestellt.
Ebenfalls am 24.11. gegen 23:40 Uhr wurde ein 17-jähriger Pettinger auf seinem Roller in Petting kontrolliert. Bei ihm konnte derselbe Alkoholwert festgestellt werden.
Beide erwartet nun ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Berchtesgaden


Am Donnerstag, 24.11.2016, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.

Kontrollort: (von 08:15 - 13:00)
Berchtesgaden, Bergwerkstraße (B305), zulässige Geschwindigkeit 50 km/h

Von 1.930 gemessenen Fahrzeugen wurden 26 verwarnt, ein Pkw-Lenker muss mit einer Anzeige rechnen. Der schnellste Fahrzeugführer war mit einer Geschwindigkeit von 84 km/h unterwegs.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Freilassing, Laufen, Fahndung Traunstein, VPI Traunstein

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