Bergretter erreichten den Mann nach zwei Stunden und brachten in zurück zum Stahlhaus. In der Almbachklamm hatte sich eine Frau am Fuß verletzt.
Am Montagnachmittag musste die Bergwacht Berchtesgaden einen 40-jährigen Bergsteiger vom Schneibstein-Gipfel retten, der die Kleine Reibe gehen wollte, im durch den Neuschnee und dichten Nebel unübersichtlichen Wiesen- und Felsgelände die Orientierung verloren hatte und nicht mehr den Sommerweg zurück zum Stahlhaus fand. Als gegen 14 Uhr der Notruf einging, fuhren die Retter per Geländefahrzeug bis zum Torrener Joch und stiegen dann zu Fuß auf, wobei sie gegen 16.10 Uhr am Gipfel bei dem Mann eintrafen, der zwar fror aber sonst wohlauf war. Sie führten ihn zurück zum Stahlhaus, von wo aus er zu Fuß abstieg. Eine zweite Mannschaft war zusätzlich mit Wärmematerial aufgebrochen und dem ersten Rettungsteam entgegen gegangen. „Aktuell liegt in den Berchtesgadener und Chiemgauer Bergen bis 1.200 Metern Schnee, wodurch eventuell Wegmarkierungen nicht mehr erkennbar sind, und gerade in Kombination mit Nebel die Orientierung ohne GPS sehr schwierig werden kann“, warnt Einsatzleiter Stephan Bauhofer.
Am Sonntag gegen 13.50 Uhr ging ein Alarm für die Bergwacht Marktschellenberg aus der Almbachklamm ein, wo sich bei der Brücke 10 eine 68-jährige Frau am Fuß verletzt hatte. Die Bergretter versorgten die Berlinerin notärztlich, brachten sie aus der Schlucht und übergaben sie an eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes, die den weiteren Transport zur Kreisklinik Berchtesgaden übernahm.
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