30-jährige alkoholisierte Seat-Fahrerin gerät auf Bahnüberführung auf die Gegenfahrbahn und stößt mit entgegenkommendem Volvo zusammen.
Am Sonntagnachmittag gegen 17.45 Uhr hat sich auf der Reichenhaller Umgehungsstraße auf der Brücke über die Frühlingstraße und die Bahngleise ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos ereignet, bei dem die 30-jährige alkoholisierte Verursacherin aus Bad Reichenhall und die Beifahrerin eines entgegenkommenden Volvos nach erster Einschätzung mit leichteren Verletzungen davonkamen.
Die 30-Jährige fuhr auf der B20/B21 von Bad Reichenhall in Richtung Piding. Auf Höhe der Bahnüberführung kam sie mit ihrem Seat Ibiza in der Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, wo sie seitlich mit einem entgegenkommenden Volvo eines Urlauberpaares aus Mitteldeutschland zusammenstieß. Aufgrund des Aufpralls wurde das Fahrzeug der Urlauberfamilie im Frontbereich komplett zerstört. Am Seat wurden die Fahrerseite komplett zerstört und Teile der Türe herausgerissen, wobei sich die Trümmer über eine Strecke von rund einhundert Metern verteilten.
Der Pkw eines 55-jährigen Pidingers, der hinter dem Urlauberpaar fuhr, wurde aufgrund der herumfliegenden Fahrzeugteile ebenfalls beschädigt. Ersthelfer, darunter zwei Rettungsassistenten des Roten Kreuzes und ein Reichenhaller Arzt kümmerten sich um die beiden verletzten Frauen und setzten einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall samt Löschzug Marzoll und einen Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes zum Unfallort schickte. Die beiden Frauen wurden per Rettungswagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert.
Bei der Unfallverursacherin wurde von der Polizei erheblicher Alkoholgeruch festgestellt; ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab eine deutliche Alkoholisierung. Aufgrund dessen wurde ihr Führerschein beschlagnahmt und eine Blutentnahme durchgeführt. Die Feuerwehr richtete umgehend eine Umleitung durchs Ortsgebiet ein, um einen größeren Stau zu verhindern. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Hergang auf; die Höhe des Sachschadens beläuft sich nach ihren Schätzungen auf insgesamt rund 15.000 Euro.
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