Rotes Kreuz versorgt zwei leicht Verletzte – kilometerlanger Stau bis über den Grenzübergang am Walserberg hinaus.
Am Montagmorgen gegen 7 Uhr hat sich auf der A8 am Zellberg in Fahrtrichtung München unmittelbar vor der Loithal-Brücke zwischen der Behelfsausfahrt Anger und Neukirchen ein Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen ereignet, bei dem nach erster Einschätzung zwei Menschen leicht verletzt wurden. Beteiligt waren ein Sattelzug, ein Kleintransporter sowie drei Pkw. Der 63-jährige Fahrer des Iveco-Kleintransporters aus Slowenien und der 24-jährige Fahrer eines VW Polo aus Piding wurden nach Erstversorgung durch den Reichenhaller Notarzt mit dem Teisendorfer Rettungswagen zur Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.
Den polizeilichen Ermittlungen zufolge war ein 52-jähriger Kroate mit seinem slowenischer Sattelzug zunächst in einen eigentlich gesperrten Parkplatz beim dortigen Sendemast eingefahren und wollte nach nur kurzer Pause wieder auf die durchgehende Fahrbahn einfahren. Hierbei vertraute er wohl darauf, dass der auf der rechten Spur fahrende Verkehr ihm mangels Beschleunigungsstreifen ein Einscheren ermöglichen würde. Ein 28-jähriger Schärdinger konnte wegen anderer Verkehrsteilnehmer auf der Überholspur einen Fahrstreifenwechsel eigentlich nicht durchführen, musste deswegen sehr stark abbremsen und es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem bereits auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug. Ein ihm nachfolgender 63-jähriger Kastenwagen-Fahrer aus Slowenien konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass er trotz eigener Ausweichbewegung auf den VW des Schärdingers auffuhr.
Ein dem Kastenwagen folgender 24-jähriger VW-Polo-Fahrer aus Piding fuhr schließlich auf den Kastenwagen auf, der totalbeschädigt an der Mittelleitplanke stehen blieb. Aufgrund der Ausweichbewegungen der anderen wurde zu guter Letzt noch ein 41-jähriger Salzburger mit seinem Ford Galaxy in die Mitteleitplanke gedrängt. Eine zufällig vorbeikommende Streife der Polizeiinspektion Fahndung veranlasste umgehend die ersten Maßnahmen. Ein Aufgebot von vier Streifen der Verkehrspolizei eilte zum Unfallort und kümmerte sich um eine zügige Unfallaufnahme, da der Berufsverkehr in Richtung München aufgrund der notwendigen Totalsperre völlig zum Erliegen kam.
Der 63-jährige Slowene sowie der 24-jährige Pidinger wurden vom Roten Kreuz mit leichteren Verletzungen zur Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Abgesehen vom verursachenden Sattelzug mussten die anderen vier Fahrzeuge alle vom Teisendorfer Abschleppdienst Eglseer geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 20.000 Euro. Nachdem die Autobahnmeisterei die von Trümmern übersäte und von ausgelaufenen Betriebsstoffen verunreinigte Fahrbahn gesäubert hatte, konnte die A8 gegen 8.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Gegen den kroatischen Sattelzugfahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Autobahnmeisterei und die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn, die in Fahrtrichtung München bis 8.30 Uhr komplett gesperrt war, wodurch sich ein kilometerlanger Rückstau bis über den Grenzübergang am Walserberg hinaus bildete.
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