In Ainring erwischte die Polizei Fahrer, der seit 60 Stunden fast durchgängig mit seinem Sattelzug unterwegs war. Die Pidinger Schleierfahnder hatten am Wochenende mehrere Personen im Grenzbereich gestoppt. Darunter war eine Migrantengruppe am kleinen Walserberg und ein 55-Jähriger der sich die Zulassung für seinen neuen 20.000€ teuren Pkw sparen wollte. Außerdem gab es einige Geschwindigkeitskontrollen.
Am Mittwoch gegen 14.30 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing auf der B 304 im Bereich Ainring einen slowenischen Sattelzug. Die Überprüfung ergab, dass der serbische Fahrer seit über 60 Stunden mit dem Lkw unterwegs war und nur zweimal für etwa 5 Stunden eine Pause einlegte. Um die Nichteinhaltung der Ruhezeit und damit die Überschreitung der Lenkzeiten zu vertuschen, fuhr zeitweise ohne seine Fahrerkarte zu stecken. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und dem Fahrer eine Pause von 11 Stunden verordnet. Sein Pech war zudem, dass am Donnerstag - Fronleichnam - ganztägig ein Lkw-Fahrverbot besteht und er daher erst ab 22.00 Uhr seine Fahrt fortsetzen kann.
Ihn und seinen Arbeitgeber erwartet nun ein Bußgeld von mehreren tausend Euro.
Am Donnerstag, 26.05.2016, wurde in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Kontrollort: (von 14.20 Uhr bis 18.30 Uhr)
Marktschellenberg, B 305, Alpenstraße, erlaubte Geschwindigkeit 100 km/h.
Von 1397 gemessenen Fahrzeugen waren 23 (7 Anzeigen / 16 Verwarnungen) zu schnell unterwegs.
Höchste gemessene Geschwindigkeit 162 km/h.
Geschwindigkeitskontrolle am 26.05.2016
In der Zeit von 08.20 Uhr bis 11.00 Uhr wurde in Piding - B20 in Richtung Bad Reichenhall eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Bei einem Durchlauf von 1.136 Fahrzeugen wurden hier 3 Lenker verwarnt und 1 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 107 km/h unterwegs.
In der Zeit von 11.40 Uhr bis 13.45 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St 2101 in Richtung Bad Reichenhall kontrolliert. Bei einem Durchlauf von 538 Fahrzeugen wurden 11 verwarnt und 3 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 90 km/h unterwegs.
Am 29.05.2016, gegen 01.00 Uhr wurde im Stadtgebiet von Bad Reichenhall ein 67-jähriger Kraftfahrer aus Teisendorf von einer Streife der Polizei Bad Reichenhall angehalten und routinemäßig einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten beim Fahrzeuglenker Alkoholgeruch fest. Ein auf der Polizeidienststelle durchgeführter und gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest ergab einen Wert über der erlaubten Maximalgrenze. Nun erwarten den Betroffenen ein Bußgeld von mehr als 500.- € und ein Monat Fahrverbot.
Die Weiterfahrt wurde von den Beamten unterbunden.
Am 29.05.2016, führte die Polizei Bad Reichenhall in der Zeit von 21:45 Uhr bis 22:45 Uhr eine Geschwindigkeitsmessung auf der Umgehungsstraße B21 bei Bad Reichenhall durch. Es herrschte mäßiges Verkehrsaufkommen. Es konnten mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Der schnellste Fahrer war bei den erlaubten 60 km/h mit 96 km/h unterwegs. Den Betroffenen erwartet ein Bußgeld in Höhe von 120.- € und einem Punkt.
Trotz der überfüllten Straßen am letzten Pfingstferienwochenende behielten die Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein den Überblick und zogen einige Straftäter aus dem Verkehr.
Zunächst erwischte es am vergangenen Freitag einen 55-jährigen Slowenen der tatsächlich für seine Autoneuerwerbung im Wert von über 20.000 Euro die anfallenden „Überführungskosten“ von rund 150 Euro mittels gefälschter Zulassung sparen wollte. Neben den beiden am BMW X1 angebrachten „roten Händlerkennzeichen“ mit nachgeahmten Zulassungsplaketten handelte es sich auch bei den mitgeführten Fahrzeugpapieren - wie dem Fahrzeugscheinheft und der so genannten „Grünen Karte“ als Versicherungsnachweis - um Falsifikate.
Aufgeflogen war die ganze Aktion am 27.05.2016, gegen 14:00 Uhr auf der Autobahn in Fahrtrichtung Salzburg, kurz vor der Ausfahrt zur Rastanlage Piding-Süd. Der routinierten Streifenbesatzung waren zunächst die „roten Kennzeichen“ aus München suspekt. Nachdem auch die anschließende Computer-Recherche darauf hindeutete, dass hier etwas nicht stimmen konnte, lotsten die Schleierfahnder den slowenischen Rentner mitsamt seines Neuerwerbs zur Dienststelle nach Urwies.
Im Falle einer Verurteilung wegen vierfacher Urkundenfälschung und diversen Verkehrsverstößen muss der gebürtige Ex-Jugoslawe mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Als Sicherheitsleistung hinterlegte der Beschuldigte bereits einen dreistelligen Eurobetrag. Der nicht zugelassene und versicherte SUV wurde bis zum Erwerb von Ausfuhrkennzeichen bei den Schleierfahndern zwangsgeparkt.
Am Samstagnachmittag war eine fünfköpfige Migrantengruppe auf der Bundesstraße 21 in der Nähe der Autobahnauffahrt beim Reiterhof Buchenhof einer Zivilstreife der Schleierfahndung geradewegs in die Arme gelaufen. Es stellte sich heraus, dass die jungen Männer aus dem Irak ohne die erforderlichen Einreisedokumente zu Fuß über den kleinen Grenzübergang am Walserberg nach Deutschland marschiert waren. Nach vorläufiger Festnahme und Personalienfeststellung wurden die Schutzsuchenden im Alter von 18 bis 22 Jahren zuständigkeitshalber an die Bundespolizeiinspektion Rosenheim übergeben.
Einem am Sonntagvormittag festgenommenen Albaner steht hingegen die Einlieferung und möglicherweise ein längerer Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt bevor. Wegen eines Urkundenfälschungsdelikts stand der 29-Jährige mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I und einer Ausweisung der Ausländerbehörde München auf der aktuellen Fahndungsliste. Erstes Problem: Da kein ausreichendes Bargeld vorhanden war, blieb nur die Option von 99 Tagen Freiheitsstrafe absitzen. Zweites und wahrscheinlich gravierenderes Problem: Mit dem Erlass der Ausweisungsverfügung bestand für den Mann eine mehrjährige Wiedereinreisesperre. Bei einem derartigen Verstoß droht ihm neben einer Haftstrafe auch die anschließende zwangsweise Abschiebung in seine Heimat.
Gegen 09.00 Uhr hatten Schleierfahnder den mit zwei Männern besetzten britischen Kleintransporter an der Autobahnausfahrt Piding-Nord einer Kontrolle unterzogen. Kurz nachdem der Polizeicomputer die zwei aktuellen Festnahmeausschreibungen ausspuckte, klickten auch schon für den Gesuchten die Handschellen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Insassen um Brüder handelte und der Fahrer - ausgewiesen mit einem britischen Reisepass - vom Einreiseverbot des Jüngeren wusste. Er wurde wegen Beihilfe angezeigt und im Anschluss entlassen.
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