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Arbeitsreicher Feiertag für BRK-Wasserwacht & Bergwacht im BRK

Viele Menschen haben am Donnerstag das schöne Ausflugswetter genutzt, weshalb auch die BRK-Wasserwacht und die Bergwachten im südlichen Landkreis mehrmals ausrücken mussten; auch der Landrettungsdienst verzeichnete wegen zahlreicher Kreislaufprobleme und Stürzte ein allgemein erhöhtes Einsatzaufkommen.

Gegen 14 Uhr wurde die Bergwacht Ramsau ins Wimbachgries alarmiert, wo ein Patient mit Rippenverletzung Hilfe brauchte; nahezu zeitgleich ging ein weiterer Notruf für die Bergwacht Berchtesgaden ein, da ein erschöpfter älterer Wanderer an der Königsbachalm Hilfe brauchte. Die Bergwacht versorgte den 72-jährigen Mann aus dem Landkreis Traunstein ärztlich und übergab ihn an eine Rettungswagenbesatzung des Roten Kreuzes, die den weiteren Transport zur Kreisklinik Bad Reichenhall übernahm. Die Bergwacht Berchtesgaden brachte den Patienten vom Jenner selbst ins Krankenhaus.

Gegen 16 Uhr musste das Rettungsboot der BRK-Wasserwacht nach Salet fahren, wo eine 32-jährige Frau und ihr knapp ein Jahr altes Mädchen nach einem Sturz Hilfe brauchten. Die Wasserwacht versorgte die Kopfplatzwunde des Kleinkinds und das verletzte Knie der Mutter und übergab beide an der Seelände an den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes, der die Patienten zum Salzburger Landeskrankenhaus fuhr.

Gegen 16 Uhr musste der Landrettungsdienst ein gestürztes und verletztes dreieinhalbjähriges Kind auf der Hirschbichlstraße bei Ramsau notärztlich versorgen und dann ins Salzburger Landeskrankenhaus bringen.

Gegen 17.55 Uhr ging ein weiterer Notruf aus St. Bartholomä ein, wo ein zweieinhalbjähriges Mädchen nach einem Sturz von der Bank mit einer Kopfplatzwunde Hilfe brauchte. Die Wasserretter versorgten das Kind und brachten es per Boot zur Seelände, von wo aus es per Rettungswagen zum Salzburger Landeskrankenhaus gefahren wurde.

Gegen 20 Uhr musste der Landrettungsdienst in die Gumpinger Straße in Ainring ausrücken, wo sich ein Reiter beim Sturz vom Pferd am Knie verletzt hatte.

Am Montag gegen 1.45 Uhr ging ein Alarm für die Bergwacht Ramsau wegen vermeintlicher Licht-Notsignale am Watzmann ein. Am Sonntag gegen 17.30 Uhr mussten die Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung von „Christoph 14“ einen erschöpften Wanderer im Bereich zwischen Trischübel und Sigeretplatte retten. Der Bergsteiger konnte nach längerer Suche lokalisiert werden und im Schwebeflug in den Hubschrauber einsteigen. Am Sonntag gegen 11.40 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden eine 53-jährige Frau mit Sprunggelenksverletzung an der Jenner-Krautkaser-Bergstation versorgen und per Fahrzeug abtransportieren. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm die Patientin in Hinterbrand und brachte sie dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall.


Am Freitag vor einer Woche gegen 22.15 Uhr wurden Lichtquellen von der Jenner-Krautkaser gemeldet, wobei die Nachforschung des Einsatzleiters eine Schneekanone als Ursache ergab. Am späten Abend des 18. Mai wurde die Bergwacht Reichenhall wegen einer Wandergruppe alarmiert, die beim Abstieg vom Untersberg über die Vierkaser-Almen in Richtung Bruchhäusl den Steig verloren hatte und auf der neuen Forststraße auf Hilfe wartete. Da das Einsatzgebiet in Österreich lag, wurde der Auftrag an die zuständige Bergwacht Grödig und einen österreichischen Hubschrauber übergeben.

red/Pressemitteilung BRK BGL

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