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Waldbrand am Untersberg im Bereich des Reisenkasers in BischofswiesenAKTUALISIERT

Zwei Hubschrauber aus Österreich und etwa hundert Einsatzkräfte waren den ganzen Nachmittag mit Lösch- und Hilfeleistungsarbeiten beschäftigt. Nachtrag: Das Feuer wurde wahrscheinlich durch ein Lagerfeuer und Grablichter entzündet.

Zu einem größeren Waldbrand kam es heute gegen 14.00 Uhr am Untersberg im Gemeindebereich Bischofswiesen.

Wie Kreisbrandinspektor Anton Brandner aus Berchtesgaden in einer Presseinformation mitteilte, war der etwa 500m² große Brand an der Vegetationsgrenze im unwegsamen Gelände aus unbekannten Gründen ausgebrochen.
Eine Forststraße, der in die Nähe der Brandstelle führt, konnte wegen vorangegangener Murenabgänge nur bis zu einiger Entfernung genutzt werden. Anschließend muss die Bergwacht noch gut eine halbe Stunde zu Fuß aufsteigen, es ist kein absturzgefährdeter Bereich, aber ein beschwerliches Gelände. Ein Wanderweg geht an der Brandstelle nicht vorbei.

Um den Brand rasch zu löschen, wurden 2 Polizeihubschrauber „Edelweiß“, der österreichische Polizeihubschrauber „Libelle“ und ein privater Hubschrauber der Firma „Heli-Austria“ angefordert.
Die beiden Bayerische Polizeihubschrauber mussten allerdings zu einem anderen Waldbrand abkommandiert werden, nachdem durch den Überflug eines Edelweißhubschraubers klar war, das die beiden anderen Helis ausreichend waren.

In spektakulären Flugmanövern löschte der österreichische Polizeihubschrauber was er konnte.
Auf einer Wiese beim Eisenrichter vor der Felswand hatten die Freiwillige Feuerwehren Bischofswiesen, Bayerisch Gmain, Berchtesgaden und Bad Reichenhall , die Bergwachten Anger-Teisendorf, Bad Reichenhall und Marktschellenberg, das BRK, die Polizei Berchtesgaden, das THW und die SEG, ihr Equipment aufgebaut

Nachdem vom Österreichischen Polizeihubschrauber mehrere Feuerwehrmänner und vom privaten Hubschrauber Material zu der Brandstelle gebracht wurden, geht die Einsatzleitung davon aus, das das Feuer bis Einbruch der Dämmerung soweit abgelöscht ist.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Insgesamt waren ca. 100 Helfer im Einsatz.

Zahlreiche Schaulustige blockierten zwei Bushaltestellen und die B20.

Nachtrag Polizeibericht


Am Montag konnte gegen Mittag der Vegetationsbrand in Bischofswiesen, auf der Südwestseite des Untersbergs, im Bereich des Nierentalkopfs, durch die Feuerwehr mit Unterstützung mehrerer Hubschrauber gelöscht werden.
Bei einer Überprüfung mittels Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera konnten keine Glutnester mehr festgestellt werden.

Im Bereich der Brandstelle wurde am Wandfuß eine Lagerstelle aufgefunden. An dem Lager war eine frische Feuerstelle eingerichtet und mehrere Grablichter aufgestellt. Der Brand wurde mit großer Wahrscheinlichkeit durch die Betreiber der Feuerstelle verursacht, da eine Selbstentzündung bei der Witterungslage nicht anzunehmen ist.
Die Polizei hat deshalb Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Wer kann Hinweise auf die Betreiber dieser Lagerstelle geben?

Hinweise erbittet die Berchtesgadener Polizei unter der Telefonnummer 08652/94670.

red/Pressemitteilung Polizei Berchtesgaden
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