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BRK-Bereitschaft Teisendorf ehrt elf sehr verdiente Blutspender

Festessen in Markt-Gaststätte: Rupert Langwieder hat bereits über 125-mal seinen kostbaren Lebenssaft gespendet.

Die BRK-Bereitschaft Teisendorf hat in der Markt-Gaststätte „Die Alm“ elf langjährige, sehr aktive Blutspender geehrt. Bereitschaftsleiterin Kathi Kraller und Blutspende-Organisator Franz Aschauer bedankten sich für die Vielzahl an Spenden, die die Freiwilligen geleistet haben. „Diese Treue kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass die Gemeinde Teisendorf seit vielen Jahren landkreisweit die meisten Blutspender im Verhältnis zur Einwohnerzahl verzeichnet“, freut sich Aschauer.

Teisendorf ist Rekordhalter im Landkreis


Beim letzten Teisendorfer Blutspendetermin im Februar konnten 178 Blutkonserven gewonnen werden; bei der stattlichen Anzahl von 18 Erstspendern. Diese Zahlen schlagen sich auch in den Ehrungen nieder: Rupert Langwieder konnte für 125 Spenden mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent geehrt werden. Für 75 Blutspenden wurden weitere sechs Spender geehrt: Konrad Dumberger jun., Isidor Haunerdinger, Paul Heimbuchner, Johannes Koch, Johann Wannersdorfer und Gerhard Willberger. Maria Bichler, Johann Enzinger, Gerald Rothkopf und Thomas Schallinger haben alle bereits über 50-Mal ihren Lebenssaft gespendet. Ab sofort können Menschen bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag Blut spenden. Der nächste Blutspende-Termin in Teisendorf ist am 12. Mai 2016.

Ebenfalls sehr gutes Ergebnis beim letzten Termin in Aufham


Über einen ebenfalls sehr großen Erfolg freuten sich die Rotkreuzler beim letzten Blutspende-Termin am 4. März in der Grundschule in Aufham. Ein Rekordbesuch von 117 Spendern brachte ein Ergebnis von 105 gespendeten Blutkonserven. Auch drei Erstspender hatten sich für diese humanitäre Aufgabe neu entschieden. Die Blutspender aus der Gemeinde Anger liegen mit 10,6 Prozent der spendefähigen Bevölkerung (zwischen dem 18 und einen Tag vor dem 73. Geburtstag) im vergangenen Jahr, wieder an zweiter Stelle im Landkreis. Die nächsten Blutspende-Termine in der Grundschule Aufham sind am Freitag, 3. Juni, am Freitag, 2. September und Freitag, 9. Dezember, jeweils von 16 bis 20 Uhr.

Am meisten Blut wird für Krebspatienten benötigt


Nach wie vor benötigen die Krankenhäuser Bayerns täglich rund 2.000 Blutkonserven für schwerst Kranke und Unfallopfer. Dabei kann mit einer Blutspende bis zu drei Menschen geholfen werden. Fast 20 Prozent des gespendeten Blutes oder von Blutbestandteilen werden zur Behandlung von Krebspatienten, 19 Prozent für Herz- und Kreislaufpatienten, 16 Prozent für Magen- und Darmerkrankungen und zwölf Prozent für die Erstversorgung von Unfallopfern eingesetzt. Der Rest des gespendeten Blutes wird für weitere Erkrankungen und zur Herstellung von besonderen Medikamenten gebraucht.

Statistisch gesehen, sind 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben auf eine Blutkonserve angewiesen. Trotz zahlreicher Versuche der Medizin und der Pharmaindustrie ist es bisher nicht gelungen, ein entsprechendes Spenderblut künstlich herzustellen. Das Blut muss deshalb zuvor gespendet werden - freiwillig und unentgeltlich. „Dabei sind die Zahlen erschreckend“, betont Organisator Edi Schmid vom ehrenamtlichen Team der BRK-Bereitschaften. „94 Prozent der Deutschen halten Blut spenden für wichtig, aber nur 7,5 Prozent spenden in Bayern tatsächlich!“ Blut spenden kann jeder gesunde Mensch zwischen dem 18. und 73. Lebensjahr (diese Höchstgrenze wurde kürzlich erhöht). Schmid: „Jeder Blutspender ist nicht nur ein besonderer Lebensretter, sondern tut auch etwas für seine eigene Gesundheit, da sein Blut zahlreichen Untersuchungen unterzogen wird. Beständige Blutspender erhalten auch noch zusätzliche Untersuchungen.“

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bild © BRK BGL
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