Sieben Pkw beteiligt – Autobahn in Richtung München komplett gesperrt – Rückstau bis über die Grenze nach Salzburg.
Am Sonntagnachmittag hat sich gegen 15.50 Uhr auf der A8 am Teisenberg in Fahrtrichtung München kurz nach der Zufahrt Hub eine Massenkarambolage mit sieben Pkw ereignet, bei dem fünf Menschen verletzt wurden, nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes einer schwer, zwei mittelschwer und zwei weitere leicht, darunter ein vierjähriges Kind. Der geschätzte Gesamtschaden liegt bei weit über 50.000 Euro. Die Autobahn war in Richtung München rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt, wobei sich der restliche Verkehr bis weit über die Grenze hinweg nach Salzburg zurückstaute. Auch die Umleitungsstrecke über die Staatsstraße 2103 zwischen Anger und Teisendorf war komplett dicht.
Nach Auskunft der Verkehrspolizei Traunstein waren überhöhte Geschwindigkeit und mangelnder Sicherheitsabstand Auslöser der Kettenreaktion am Fuße des Teisenbergs. „Ein Auto bremst, der Fahrer des nächsten Wagens kann nicht rechtzeitig reagieren, und schon kommt die Kettenreaktion in Gang“, erklärte ein Sprecher der Polizei. Sieben Autos – aus Österreich, der Schweiz, Ungarn und Norddeutschland – waren in die Kollision verwickelt.
Die Leitstelle Traunstein schickte gegen 15.50 Uhr zunächst die Freiwillige Feuerwehr Teisendorf und den Löschzug Freidling sowie das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Unfallort, wobei der Pilot auf der komplett gesperrten A8 landen konnte.
Die Einsatzkräfte forderten wegen der insgesamt fünf Verletzten dann vor Ort zwei weitere Rettungswagen, einen zweiten Notarzt und den Einsatzleiter Rettungsdienst nach. Die Verletzten wurden nach medizinischer Erstversorgung mit vier Rettungswagen ins Salzburger Landeskrankenhaus, ins Klinikum Traunstein und in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.
Die Freiwillige Feuerwehr Teisendorf war mit 27 Einsatzkräften gefordert und unterstützte den Rettungsdienst, stellte den Brandschutz sicher, reinigte die Fahrbahn und regelte den Verkehr. Der Teisendorfer Abschleppdienst Eglseer musste die beteiligten Autos bergen; die Autobahnmeisterei reinigte abschließend die Fahrbahn. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein nahmen den genauen Hergang auf.
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