Gleichaltriger Reichenhaller schleudert mit VW-Polo auf die Gegenfahrbahn und stößt mit Audi zusammen.
Ein 19-jähriger Reichenhaller ist am Sonntagabend bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B21 in der Mooshammerkurve aus einem VW-Polo geschleudert worden und dabei ums Leben gekommen. Der junge Mann war Beifahrer eines gleichaltrigen Reichenhallers, der mit dem Kleinwagen auf regennasser Fahrbahn vermutlich zu schnell unterwegs war, auf die Gegenfahrbahn schleuderte und dort mit dem Audi eines 43-jährigen Pinzgauers zusammenstieß.
Den bisherigen Ermittlungen der Reichenhaller Polizei zufolge fuhr der 19-Jährige mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn, kam ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr, wo er frontal mit einem entgegenkommenden Audi zusammenstieß, der von einem 43-jährigen Pinzgauer gelenkt wurde. Der Polo schleuderte durch die Wucht des Aufpralls weiter nach rechts über die gesamte Fahrbahn und blieb dann an der Leitplanke stehen, wobei der Beifahrer aus dem Auto geschleudert wurde und leblos neben der Straße liegen blieb.
Ersthelfer, darunter ein Rettungsassistent des Roten Kreuzes, versorgten den lebensgefährlich Verletzten, leiteten sofort Wiederbelebungsversuche ein und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die daraufhin um 18.50 Uhr zunächst das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen und dem Reichenhaller Notarzt zur Unfallstelle schickte. Zur Unterstützung musste kurze Zeit später auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall samt Löschzug Marzoll ausrücken.
Der 19-jährige Unfallfahrer aus Bad Reichenhall uns der 43-jährige Unfallgegner aus dem Salzburger Pinzgau kamen nach erster Einschätzung mit leichteren Verletzungen davon und wurden in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht, wo sich der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes um den jungen Mann kümmerte. Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall nahmen den genauen Unfallhegang auf, wobei die Staatsanwaltschaft Traunstein zur Ursachenforschung auch einen Gutachter an die Unfallstelle schickte.
30 Feuerwehrleute waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort, sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den restlichen Verkehr durchs Stadtgebiet um, stellten den Brandschutz sicher, reinigten die Fahrbahn und beleuchteten die Unfallstelle für den Gutachter. Die B21 musste zwischen der Johann-Häusl-Straße und der Teisendorfer Straße für rund dreieinhalb Stunden komplett gesperrt werden. An den beiden Autos, die vorerst sichergestellt wurden und noch untersucht werden, entstand Totalschaden in Höhe von rund 18.000 Euro. Gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Verbindung mit fahrlässiger Tötung bei einem Verkehrsunfall ein Strafverfahren eingeleitet.
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