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Verkehrskontrollen vom 29. September bis 5. Oktober 2014

In Bad Reichenhall wurde das Nachtfahr- und Feiertagsfahrverbot für Lkw kontrolliert. Auf der A8 bei Anger konnte ein Wohnmobildieb geschnappt werden. Ein 25-Jähriger wollte nur einen Stempel, bekam aber Handschellen. Auf der B20 bei Saaldorf-Surheim wurden in knapp sechs Stunden 30 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Bad Reichenhall


Nachtfahrverbot B20/B21


In der Nacht von Montag auf Dienstag kontrollierten Beamte der PI Bad Reichenhall auf der B 21 einen Sattelzug, der von Kufstein nach Mondsee unterwegs war. Der 51-jährige Österreicher verstieß gegen das geltende Nachtfahrverbot. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

Geschwindigkeitskontrolle am 29.09.2014


In der Zeit von 14.45 Uhr bis 18.15 Uhr wurde in Bayerisch Gmain in beiden Fahrtrichtungen kontrolliert.
Es fuhren 2800 Fahrzeuge durch die Kontrollstelle.
Hier wurden 312 Lenker verwarnt und 2 Lenker angezeigt.
Der Schnellste war bei erlaubten 50 km/h mit 80 km/h unterwegs.

Alkoholisiert mit dem Pkw unterwegs


Am Donnerstag, gegen 23.10 Uhr, wurde der Lenker eines Geländewagens mit Münchner Kennzeichen zur Kontrolle angehalten, als er auf der Anton-Winkler-Straße (B20) stadteinwärts fuhr. Da bei dem 69-jährigen Mann leichter Alkoholgeruch wahrgenommen wurde boten die Beamten einen Alkotest an. Dieser zeigte einen Wert von knapp 0,9 Promille an. Da der Mann Probleme bei der Luftabgabe hatte, wurde im Krankenhaus Bad Reichenhall eine Blutentnahme durchgeführt. In den nächsten zwei Wochen stellt sich dann heraus, ob sich der Wert ober- oder unterhalb der 1,1 Promille-Grenze befindet. Dies entscheidet, für wie lange der Mann aus München auf seinen Führerschein verzichten muss und ob er „lediglich“ eine Ordnungswidrigkeit begangen hat.

Überwachung Feiertagsfahrverbot für Lkw


Aufgrund des Feiertagsfahrverbotes für Lkw wurden von Beamten der Polizeiinspektion Bad Reichenhall am 03.10.14 Lkw-Kontrollen auf der B 21 durchgeführt. Zwischen 10:45 Uhr und 12:00 Uhr wurden ca. 25 Lkw überprüft, wobei 8 Kraftfahrer angezeigt wurden. Die anderen Lkw waren aufgrund des Transportes verderblicher Güter vom Verbot ausgenommen.

=== Trunkenheitsfahrt in der Poststraße verhindert ==
Am Freitag um 20 Uhr wollte ein stark betrunkener 55-jähriger Österreicher mit seinem Pkw von der Poststr. in Bad Reichenhall aus nach Hause fahren. Der Mann war unvernünftig und ließ sich vom Gastwirt seinen Fahrzeugschlüssel nicht abnehmen. Deshalb wurde die Polizei Bad Reichenhall verständigt. Die Beamten stellten den Fahrzeugschlüssel sicher und setzten den Mann in ein Taxi, dass ihn zurück nach Österreich fuhr. Seinen Fahrzeugschlüssel kann er in nüchternem Zustand bei der Polizei abholen.

Anger


Schleierfahnder schnappen gesuchten Betrüger


- Wohnmobil im Wert von 94.000 Euro ergaunert -

Unter Vorlage eines gestohlenen Führerscheins hatte ein mittlerweile 51-jähriger Deutscher vor vier Jahren in der Nähe von Dachau ein hochwertiges Wohnmobil betrügerisch erlangt. Als potentieller Kaufinteressent war er nach einer Probefahrt mit dem 94.000 Euro-Gefährt verschwunden. In seiner Abwesenheit - der studierte IT-Berater lebt seit mehreren Jahren quasi ohne festen Wohnsitz in Wien - wurde er im Jahr 2011 vom Amtsgericht Dachau zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten verurteilt.
Den daraus resultierenden Haftbefehl konnten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein jetzt vollstrecken, als der Gesuchte am Montagmittag in einem Münchner Pkw an der Anschlussstelle Anger-Nord als Mitfahrer angetroffen wurde.
Mit Handschellen ging es dann direkt in die Arrestzelle der Schleierfahnder.

Nachdem bei der Durchsuchung seiner mitgeführten persönlichen Gegenstände ein gefälschtes österreichisches Ausweisdokument für EU-Bürger, sowie zwei offensichtlich rechtswidrig erlangte Maestrokarten einer österreichischen Bank zum Vorschein kamen, wurden gegen den gebürtigen Berliner weitere umfangreiche strafrechtliche Ermittlungen - insbesondere im benachbarten Österreich - eingeleitet.
Die aufgefundenen Dokumente bzw. Bankkarten wurden allesamt sichergestellt.
Anschließend übergaben die Fahnder den Ingenieur zur Vollstreckung seiner einjährigen Haftstrafe an die nächstgelegene freie Justizvollzugsanstalt.

An dem damals unterschlagenen Wohnmobil konnte sich der Betrüger auch nicht lange erfreuen, da es bereits rund 11 Monate nach der Tat durch die österreichische Polizei in Wien beschlagnahmt wurde.

Freilassing


Alkoholfahrt in der Vinzentiusstraße


Am Montag, den 29.09.2014, gegen 17:10 Uhr, führten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing eine Verkehrskontrolle in der Vinzentiusstraße durch. Dabei wurde ein 53-jähriger Freilassinger mit seinem Pkw angehalten, da er den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.
Bei der Verkehrskontrolle wurde eine „Fahne“ bei dem Freilassinger festgestellt und er daraufhin angesprochen. Da er abstritt, Alkohol getrunken zu haben wurde ihm ein Alkotest angeboten. Dabei erreichte der Mann einen Wert über 0,7 Promille. Somit war die Aussage des Mannes widerlegt. Seinen Führerschein durfte der Mann zwar vorerst behalten, dennoch wird er in den nächsten Monaten ein Fahrverbot von einem Monat antreten müssen. Zudem muss er mit einem Bußgeld in Höhe von 500.- Euro und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

25-Jähriger Arbeitsloser fragt bei der Polizei nach Stempel und bekommt statt dessen Handschellen


Keinen glücklichen Tag hatte ein Rumäne, als er in den Nachmittagsstunden des 30.09.2014 bei der Außenstelle der Schleierfahndung in Freilassing an der Tür klingelte und nach einem Stempel auf einer Ausreiseaufforderung der österreichischen Behörden fragte.
Die Behörden des Nachbarstaates hatten Elvis N. nach Verbüßung einer längeren Haft mit einem Aufenthaltsverbot belegt und gebeten, Österreich sofort zu verlassen.
Der kontrollierende Beamte stellte bei der Personalienüberprüfung gegen 15.45 Uhr fest, dass der 25 Jahre alte Arbeitslose auch schon in Deutschland aufgetreten war und ein offener Haftbefehl der Duisburger Justiz wegen Wohnungseinbruch vorlag.
Darüber hinaus bestand ein internationaler Haftbefehl der rumänischen Behörden wegen Eigentumsdelikten. Der Rumäne hat in seinem Heimatland noch drei Jahre Haft abzusitzen. Statt eines Stempels bekam er deshalb Handschellen angelegt und wird im Lauf des 01. Oktober dem Haftrichter vorgeführt. Die beabsichtigte Reise nach Deutschland wird sich damit wohl um einige Zeit verschieben.

Teisendorf


Radarmessung auf der B 304 in Oberteisendorf und Hörafing

Am Montag, den 29.09.2014, im Zeitraum zwischen 07:00 Uhr und 09:30 Uhr, wurde durch die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung auf der B 304 in Oberteisendorf durchgeführt. 15mal löste der Radarblitz aus.
Von 865 gemessenen Fahrzeugen mussten 13 Fahrzeuglenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gebührenpflichtig verwarnt werden. Gegen zwei Fahrzeuglenker musste ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Der Schnellste fuhr mit 87 km/h bei erlaubten 50 km/h. Damit handelte er sich ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat ein.

Gegen 10:00 Uhr wurde die Kontrollstelle auf Höhe Hörafing verlegt. Im Zeitraum bis 13:00 Uhr, mussten von 424 gemessenen Fahrzeugen, 10 Pkw-Lenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gebührenpflichtig verwarnt werden. Gegen fünf Lkw-Lenker musste hingegen ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden, da sie mit ihren Schwerfahrzeugen zu schnell auf der B 304 unterwegs waren.

Marktschellenberg & Berchtesgaden


Am Dienstagnachmittag, 30.09.14 wurden in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein in Marktschellenberg und Berchtesgaden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

Auf der B 305 bei Marktschellenberg wurden außerorts 609 Fahrzeuge gemessen, wobei lediglich sieben zu schnell unterwegs waren. Spitzenreiter war ein Autofahrer mit 165 km/h bei erlaubten 100 km/h.
In der Von-Hindenburg-Allee in Berchtesgaden durchfuhren 231 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Hier mussten 38 Lenker beanstandet werden, der Schnellste mit 55 km/h bei erlaubten 30 km/h.

Piding


Pole mit fünf Fahndungsnotierungen festgenommen


Am gestrigen Mittwochnachmittag konnten die Pidinger Schleierfahnder einen mit fünf Fahndungsnotierungen gesuchten polnischen Staatsbürger kurz vor Grenzübertritt verhaften.
Der 31-Jährige war Insasse eines Linienbusses auf dem Weg nach Wien. Stutzig wurden die Beamten bereits, als sich der Pole nur mit einer Kreditkarte ausweisen konnte. Seinen Ausweis habe er auf dem Oktoberfest verloren. Die Überprüfung seiner Personalien erbrachte Erstaunliches.

Als Mitglied einer auf Diebstähle von hochwertigen Fahrrädern spezialisierten polnischen Bande wurde von der Landeshauptstadt München im Jahr 2009 das Freizügigkeitsrecht für EU-Bürger aberkannt, sprich er hielt sich zum Kontrollzeitpunkt unerlaubt in Deutschland auf.

Da er gegen das Betretungsverbot bereits im Jahr 2013 verstoßen hatte, wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 20 Tagen verurteilt.
Weitere 90 Tage Freiheitsstrafe bekam der Pole, nachdem er sich im Sommer 2013 bei einer Kontrolle mit dem Personalausweis seines Bruders ausgewiesen hatte.
Beide Haftstrafen waren noch offen.

Weil er sich außerdem wegen des schweren Bandendiebstahls von Fahrrädern in München bisher nicht dem Strafverfahren gestellt hat, erteilte das zuständige Amtsgericht ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Reisenden.

Die letzte Fahndungsnotierung stammt von der Bundespolizei. Dabei wird ersucht, den Mann in Haft zu nehmen, damit er in sein Heimatland abgeschoben werden kann.

Der Pole wurde in die nächstgelegene JVA eingeliefert.

Schneizlreuth


Am Freitag von 08 Uhr bis 09 Uhr wurden auf der B 305 im Ortsgebiet Weißbach Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei dichtem Verkehr wurden zwei Pkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Schnellster war ein Reichenhaller, der mit 78 km/h gemessen wurde. Ihn erwartet eine Geldbuße in Höhe von 80 € und ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei.

Saaldorf-Surheim


30 Geschwindigkeitsverstöße in knapp sechs Stunden


Am Samstag, den 04.10.2014, im Zeitraum zwischen 19:15 Uhr und 01:00 Uhr, wurde auf der Bundesstraße 20, in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein, eine Geschwindigkeitsmessung auf Höhe Reit durchgeführt. Das Ergebnis: 30mal löste der Radarblitz aus.
Von 866 gemessenen Fahrzeugen mussten 20 Personen gebührenpflichtig verwarnt und 10 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h angezeigt werden. Der Schnellste fuhr 148 km/h. Damit wurde ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat fällig.

Bad Reichenhall & Piding


Geschwindigkeitskontrolle am 04.10.2014

In der Zeit von 07.10 Uhr bis 10.00 Uhr wurde in Bad Reichenhall - St2101 in Richtung Bad Reichenhall kontrolliert. Es fuhren 684 Fahrzeuge durch die Kontrollstelle. Hier wurden 21 Lenker verwarnt und 4 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 110 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in „Flensburg“, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.

In der Zeit von 11.20 Uhr bis 13.30 Uhr wurde in Piding - B20 in Richtung Freilassing gemessen. Bei einem Durchlauf von 1.200 Fahrzeugen wurden 82 Lenker verwarnt und 7 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 101 km/h unterwegs.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, VPI Traunstein, Fahndung Traunstein

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