Mann bricht im Bergwald leblos zusammen - aufwendiger Rettungseinsatz von Bergwacht und BRK-Landrettungsdienst.
Ersthelfer, Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes haben am Dienstagvormittag einen akut intern erkrankten Jäger wiederbelebt, der auf einem Forstweg zwischen Johannishögl und Fürberg leblos zusammengebrochen war.
Weitere Jagdteilnehmer fanden den Bewusstlosen, leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Die Leitstelle Traunstein schickte daraufhin kurz nach 10 Uhr das Reichenhaller Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notärztin und die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing zum Högl, da der genaue Einsatzort im ausdehnten Bergwald unklar war. Ein Einweiser lotste die Retter dann von der Kirche rund einen Kilometer weit in den Wald, wo sich bereits weitere Jagdteilnehmer um den Mann kümmerten. Notarzt und Sanitäter mussten ihn wiederbeleben und intensivmedizinisch versorgen; mit dem Freilassinger Notarzteinsatzfahrzeug und einem Geländewagen der Bergwacht wurde dann noch eine automatische Wiederbelegungshilfe zum Einsatzort nachgebracht.
Die Retter transportieren den Mann mit dem Bergwachtauto bis nach Hammerau, wo ihn die Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm und dann ins Klinikum Traunstein einlieferte. Der aufwendige Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Zur Betreuung der Angehörigen wurde vorsorglich der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes nachalarmiert.
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