Der 19-Jährige aus dem inneren Landkreis wollte eine „Nachtbegehung“ machen und war vorschriftsmäßig ausgerüstet.
Am Sonntagabend, gegen 18.20 Uhr wurde die Bergwachtbereitschaft Berchtesgaden zu einer blutüberströmten Person gerufen, die unmittelbar am Wandfuß des Grünsteinklettersteig lag. Nach erster Versorgung durch den Notarzt, wurde die schwerst verletzte und bewusstlose Person mit dem Bergwachtfahrzeug zum Tallandeplatz verbracht, von wo sie mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Salzburg geflogen wurde.
Da weder die Personalien, noch der Unfallhergang klar war, übernahm ein Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden die Ermittlungen. Gegen 22.30 Uhr wurde bekannt, dass es sich bei dem Verunfallten um einen 19-jährigen Spitzenkletterer, aus dem inneren Landkreis handelt. Der Kletterer war vorschriftsmäßig mit Helm und Klettersteigausrüstung ausgestattet. Vermutlich hatte er sie jedoch in der Stahlseilversicherungsanlage nicht genutzt.
Noch ist unklar, wie weit die Person abgestürzt ist. Sicherlich hatte er ein großes Glück im Unglück, da er sich schwerste Verletzungen zuzog, sie jedoch nach Angaben des Behandelnden Arztes nicht Lebensbedrohlich sind.
Unklar war auch noch, ob die Person alleine oder mit einer weiteren Person die „Nachtbegehung“ meistern wollte. Ein schon vorher eingestiegener Bergsteiger, hatte am Einstieg zwei Personen gesehen. Gegen 23.00 wurde eine weitere Absuche des Klettersteigs abgebrochen, da bekannt wurde, dass der 19-jährige einem Freund gegenüber geäußert hatte, dass er alleine den Klettersteig begehen wird.
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