Keine Verletzten – Bergung des abgestürzten Traktors aus der Berchtesgadener Ache abgeschlossen.
Am frühen Sonntagnachmittag ist bei Marktschellenberg ein nicht besetzter Trakor samt Ladewagen über einen Abhang in die Berchtesgadener Ache abgestürzt und in zwei Teile zerbrochen. Das Fahrzeug querte dabei einen Weg, auf dem gerade mehrere Fahrradfahrer unterwegs waren, von denen aber niemand verletzt wurde.
Die Berchtesgadener Polizei erkundete den genauen Unfallhergang und forderte gegen 13.40 Uhr bei der Leitstelle Traunstein die Freiwilligen Feuerwehren Marktschellenberg und Berchtesgaden und die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der BRK-Wasserwacht aus Berchtesgaden an. Die Einsatzkräfte bereiten aktuell die Bergung des Trakrors vor. Die Wasserretter sichern derzeit unter anderem die Arbeiten der Feuerwehr ab, mussten eine Ölsperre ins Wasser einziehen und rund 700 Meter flussabwärts beim Wehrturm einen abgetriebenen Traktorreifen sichern und mit einem Seilzug an Land ziehen.
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und BRK-Wasserwacht haben die Bergung der abgestürzten Traktorteile aus der Berchtesgadener Ache abgeschlossen. Für den Autokran musste die B305 im Bereich der Unfallstelle für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Den Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei zufolge hatte ein Landwirt gegen 12.30 Uhr in Marktschellenberg seinen Traktor mit Ladewagen auf einer abschüssigen Wiese mit laufenden Motor abgestellt. Als er sich gerade hinter der Maschine befand löste sich die Handbremse und das Gespann fuhr führerlos über die Wiese in den angrenzenden Wald. Dort fuhr es rund 40 Meter in einer Rinne und stürzte dann rund 15 Meter über eine Felswand auf den darunterliegenden Fußweg; anschließend fielen die Teile des zerbrochenen Traktors und der Ladewagen in die Ache.
Zur Bergung der Trümmerteile und zum Binden der auslaufenden Betriebsstoffe mussten die Freiwilligen Feuerwehren Marktschellenberg und Berchtesgaden sowie die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden ausrücken. Das Fahrzeug wurde durch einen örtlichen Kranbetreiber aus dem Wasser geborgen, wozu die B305 rund eineinhalb Stunden gesperrt werden musste.
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