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Sechs zum Teil schwer Verletzte bei Zusammenstoß zwischen Auto und Motorrad

57-jähriger Opelfahrer übersieht beim Abbiegen von der B319 auf die B305 Biker.

Die Serie an schweren Unfällen im Landkreis reißt nicht ab: Am Sonntagvormittag stießen auf der B305 an der Abzweigung zur B319 in die Oberau ein Auto und ein Motorrad zusammen, wobei sechs Menschen verletzt wurden, drei davon schwer. Die Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden und Marktschellenberg sowie ein Großaufgebot des Roten Kreuzes waren rund eineinhalb Stunden lang im Einsatz.

Den bisherigen Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei zufolge wollte ein 57-jähriger Berliner mit seinem Opel Vektra von der B319 nach links in die B305 abbiegen, wobei er einen vorfahrtberechtigten 56-jährigen Kradfahrer aus Laufen übersah, der auf der B305 in Richtung Marktschellenberg unterwegs war. Das Motorrad prallte mit großer Wucht gegen die vordere linke Seite des Opels, wobei der Kradfahrer und seine 47-jährige Sozia über das Auto geschleudert wurden und auf die Straße stürzten, wo sie schwer verletzt liegen blieben. Der Autofahrer wurde ebenfalls schwer verletzt und in seinem Wagen eingeklemmt. Die restliche Familie im Auto, zwei 36 und 66 Jahre alte Frauen und ein 70-jähriger Mann kamen nach erster Einschätzung leicht bis mittelschwer verletzt davon.

Ersthelfer, darunter ein Rettungsassistent des Roten Kreuzes, kümmerten sich sofort um die Beteiligten und setzten einen Notruf ab. Die Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin gegen 10.50 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden und Marktschellenberg sowie ein Großaufgebot des Roten Kreuzes. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den eingeklemmten Autofahrer mit dem hydraulischen Rettungssatz befreien; die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ flog ihn danach zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Der ebenfalls schwer verletzte 56-jährige Kradfahrer wurde nach medizinischer Erstversorgung per Rettungswagen zum Landeskrankenhaus Salzburg gefahren. Seine 47-jährige Sozia musste mit dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ zum Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen werden. Die ehrenamtliche Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden und eine Rettungswagen-Besatzung aus Freilassing brachten die drei leichter Verletzten zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden und Marktschellenberg vor Ort. Sie kümmerten sich um die technische Rettung des eingeklemmten Autofahrers, unterstützten das Rote Kreuz bei der medizinischen Versorgung der Verletzten, stellten den Brandschutz sicher, reinigten die Fahrbahn von Trümmern und ausgelaufenen Betriebsstoffen und sperrten die Unfallstelle ab. Das Rote Kreuz war mit fünf Notärzten und 13 Sanitätern, darunter die ehrenamtliche Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der BRK-Bereitschaft, zwei Hubschraubern, vier Rettungswagen und dem Einsatzleiter rund eineinhalb Stunden lang gefordert. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Berchtesgaden nahm den genauen Unfallhergang auf. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die B305 war während der Rettungs- und Bergearbeiten rund eine Stunde lang komplett gesperrt.

Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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