Der bergerfahrene Österreicher wollte am Samstag den Klettersteig zum Geiereck begehen und stürzte dabei im Bereich der ersten Kletterstellen tödlich ab.
Am Nachmittag des 27.06.2026 wurde ein 57-jähringer Mann aus dem Salzburger Land durch seine Angehörigen bei der österreichischen Polizei als vermisst gemeldet, nachdem er in den Morgenstunden über den Ostgrat (Geiereck) auf den Untersberg klettern wollte und sich nicht zurückmeldete.
Durch die Alpine Einsatzgruppe Hallein wurde in Zusammenarbeit mit der Bergrettung Österreich und dem österreichischen Polizeihubschrauber eine augenscheinlich abgestürzte Person im Bereich des Untersbergs auf der deutschen Seite nahe der Staatsgrenze festgestellt und der Bayerischen Polizei mitgeteilt. Durch die eingeflogene Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 14 konnte nur noch der Tod festgestellt werden.
Im Bereich der ersten Kletterstellen kam es aus bisher ungeklärter Ursache zum tödlichen Absturz des Mannes. Der erfahrene Bergsteiger war alleine und ungesichert unterwegs.
Die Leichenbergung erfolgte in Zusammenarbeit der Bergwacht Marktschellenberg, der Alpinen Einsatzgruppe Mitte der bayerischen Polizei und des Polizeihubschraubers Edelweiß 14, der aufgrund eines weiteren tödlichen Bergunfalls in den Berchtesgadener Alpen bereits vor Ort war. Die Bergwacht Marktschellenberg war mit sieben Personen im Einsatz.
Die Ermittlungen werden durch einen Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Mitte bei der Grenzpolizeiinspektion Raubling geführt. Hinweise auf eine mögliche Fremdbeteiligung liegen nicht vor.
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