Während einer vierstündigen Geschwindigkeitskontrolle in Bischofswiesen waren 32 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die Schleierfahnder entdeckten am Grenzübergang Melleck bei einem Ukrainer gefälschte Führerscheine. In Freilassing wurden auf der Grenzstraße mehrere Fahrzeuge mit zum Teil deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Am Dienstag, 24.03.26, führte die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung auf der B20 in Bischofswiesen durch. Im Bereich der Messung gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. In der Zeit von 13:20 Uhr bis 17:30 Uhr passierten knapp 1.200 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Insgesamt wurden 32 Fahrzeugführer beanstandet, wobei gegen 16 eine Verwarnung erhoben und gegen 16 eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige erstattet wurde. Der schnellste Fahrzeugführer wurde mit 77 km/h gemessen.
Im Rahmen einer Grenzkontrolle am Übergang Melleck-Steinpass kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding am Nachmittag des 28.03.206 einen Pkw mit slowakischer Zulassung bei der Einreise. Hierbei konnte ein 39-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger als Beifahrer im Fahrzeug festgestellt werden. Im Zuge der Kontrolle wurden in seinem Reisepass zwei Führerscheine aufgefunden, bei denen sich der Verdacht auf Fälschungen ergab. Eine eingehende Überprüfung der Dokumente bestätigte, dass es sich bei beiden Versionen um Totalfälschungen handelt. Daher wurden die Führerscheine umgehend sichergestellt. Der Besitzer war augenscheinlich ahnungslos und gab an, keine Kenntnis von der Fälschung der mitgeführten Dokumente gehabt zu haben.
Gegen den 39-jährigen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 2.400 Euro wurde der Ukrainer wieder auf freien Fuß gesetzt.
Am 29.03.2026 führt die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein in Freilassing auf der B304 - der sogenannten „Grenzstraße“ - von Salzburg kommend in der 70 km/h Begrenzung eine Geschwindigkeitsmessung durch.
In der Kontrollzeit zwischen 06:15 - 11:35 Uhr mussten insgesamt 21 Fahrzeug beanstandet werden, wovon 12 Fahrzeuglenker im Verwarnungsbereich blieben und neun weitere mit einer Anzeige rechnen müssen. Trauriger Rekordhalter war an diesem Tag ein Fahrer mit 120 km/h. Diesen erwartet nun zusätzlich ein einmonatiges Fahrverbot.
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