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Verkehrskontrollen von 16. bis 22. März 2026AKTUALISIERT

Ein Kastenwagen mit falschen Kennzeichen wurde auf der A8 bei Piding gestoppt. Ebenfalls in Piding wurden Ungarn mit Drogen und ohne Führerschein erwischt. In Bad Reichenhall hatte ein 64-Jähriger fremde Kennzeichen montiert. Bei Türk war ein Kastenwagenfahrer unter Alkoholeinfluss unterwegs. Mehrere Fahrzeuge waren in Marktschellenberg zu schnell. Bei Anger versuchte sich ein Kosovare mit einem gefälschten Führerschein auszuweisen. Ein 34-Jähriger hatte Dopingmittel im Gepäck. Im Rahmen der Grenzkontrollen wurden mehrere Fahndungstreffer erzielt. In Bayerisch Gmain und Freilassing wurde die Geschwindigkeit kontrolliert. Nachtrag: Syrer bei Piding mit Drogen gestoppt.

Piding


Unerlaubte Fernzulassung


Die Grenzpolizei Piding kontrollierte am Montag auf der A8, Höhe der Rastanlage Piding-Süd einen Iveco Kastenwagen mit österreichischer Zulassung, der sich auf dem Weg nach Österreich befand. Das Fahrzeug wurde von einem 62-jährigen Österreicher gelenkt, welcher angab das Fahrzeug am gleichen Tag in Augsburg gekauft zu haben. Bei genauerer Betrachtung wurde festgestellt, dass es sich bei der österreichischen Zulassung um Händlerkennzeichen handelte, welche nicht für die Verbringung eines Fahrzeuges aus Deutschland zugelassen sind. Die Weiterfahrt wurde dem Mann unterbunden und ein Strafverfahren u.a. wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.

Ohne Führerschein aber mit Drogen


Bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle auf der Autobahn A8 auf Höhe Piding haben Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding am späten Abend des 19.03.2026 zwei ungarische Staatsangehörige im Alter von 39 und 34 Jahren angehalten. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und darüber hinaus unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Bei der anschließenden Durchsuchung wurden außerdem Amphetamin und Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Zudem war auch der Beifahrer im Besitz von Amphetamin und Marihuana. Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln und der versuchten Ausfuhr von Marihuana eingeleitet, gegen den Fahrer zusätzlich ein Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Fahren ohne gültigen Führerschein. Nach Beendigung sämtlicher Maßnahmen wurden Beide wieder entlassen.

Nachtrag 25. März: Syrer mit Drogen im Gepäck und im Blut


Die Grenzpolizei Piding kontrollierte in der Nacht von Samstag, den 21.03.2026, auf Sonntag auf der A8, Höhe der Anschlussstelle Bad Reichenhall einen Audi mit Wiener Zulassung, welcher zuvor über den Grenzübergang Walserberg eingereist war. Schon zu Beginn der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Pkw mit insgesamt sechs Personen im Alter 14 bis 27 Jahren besetzt und somit überfüllt war. Da es aus dem Fahrzeug zudem deutlich nach Marihuana roch, wurde dieser durchsucht und hierbei eine geringe Menge Haschisch, sowie Ecstasy aufgefunden und sichergestellt. Da beim Fahrer, einem 23-jährigen Syrer aus Wien, ein Drogenvortest positiv auf Kokain anschlug, wurde bei diesem eine Blutentnahme im Krankenhaus Bad Reichenhall durchgeführt und ihm die Weiterfahrt untersagt. Das aufgefundene Rauschgift konnte einem 27-jährigem Syrer, ebenfalls aus Wien, zugeordnet werden, gegen welchen ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz, sowie dem Konsumcannabisgesetz eingeleitet wurde. Zwei im Fahrzeug angetroffene Mädchen aus Salzburg im Alter von 14 und 16 Jahren wurden an die wenig erfreuten Erziehungsberechtigen übergeben. Nach Abschluss aller Maßnahmen traten die übrigen vier Insassen die Weiterfahrt mittels Taxis an.

Bad Reichenhall


Falsche Kennzeichen


Beamte der PI Bad Reichenhall kontrollierten am Montag gegen 09:30 Uhr einen Ford in der Riedelstraße in Bad Reichenhall. Bei der Überprüfung der Fahrzeugdokumente wurden Unstimmigkeiten festgestellt, weshalb der Wagen einer näheren Kontrolle unterzogen wurde. Im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen ursprünglich für einen anderen Ford ausgegeben waren. Die Kennzeichen, die über einen amtlichen Zulassungsstempel verfügten, wurden somit widerrechtlich an dem Fahrzeug angebracht.

Gegen den 64-jährigen Mann aus dem mittleren Landkreis wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet. Die Kennzeichen wurden vor Ort als Beweismittel sichergestellt, die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Vorgang wird der Staatsanwaltschaft Traunstein vorgelegt.

Lieferfahrer unter Alkoholeinfluss


Am 20.03.2026 kurz nach 18 Uhr wurden uniformierte Streifenbeamten der Polizei Bad Reichenhall auf einen Verkehrsteilnehmer aufmerksam. Der 59-jährige Lenker eines Mercedes-Sprinter fiel auf der B21 in Bad Reichenhall (Höhe Ortsteil Türk) wegen auffälliger Fahrweise auf. Bei der anschließenden allgemeinen Verkehrskontrolle konnte bei dem Mann eine entsprechende Alkoholeinwirkung festgestellt werden. Ein gerichtlich verwertbarer Alkotest bestätigte diese Annahme und die Atemalkoholkonzentration des Betroffenen lag über den gesetzlichen Grenzwert. Die Weiterfahrt wurde folglich unterbunden und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Dem Fahrzeugführer aus Piding erwartet wegen der vorliegenden Verkehrsordnungswidrigkeit ein Bußgeldverfahren mit einem Monat Fahrverbot.

Marktschellenberg


Am Dienstag, 17.03.26 führte die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Geschwindigkeitsmessung in Marktschellenberg, B 305, Abschnitt 720, durch. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 70 km/h. Die Messung erfolgte in der Zeit von 07:20 Uhr - 12:40 Uhr. Im genannten Zeitraum passierten 551 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Gegen 9 Fahrzeugführer wird eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige erstattet und gegen 17 Fahrzeugführer eine Verwarnung erhoben. Der schnellste Fahrzeugführer wurde mit 102 km/h gemessen.

Anger


Gefälschter Führerschein und keine Fahrerlaubnis


Am Dienstagabend kontrollierte eine Streife der Pidinger Grenzpolizei auf der A8, Höhe Anger, einen Pkw mit slowenischer Zulassung. Der Fahrer, ein 46-jähriger Kosovare, händigte den Beamten bereitwillig seine Personaldokumente sowie seinen Führerschein aus.

Zu diesem Zeitpunkt rechnete der Fahrer offenbar nicht mit dem geschulten Auge der Fahnder – denn der kosovarische Führerschein wurde bereits nach kurzer Begutachtung als Fälschung erkannt. Da der 46-Jährige über keine gültige Fahrerlaubnis verfügte, war die Fahrt somit an Ort und Stelle beendet.

Gegen den Kosovaren wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung konnte er die Dienststelle in Urwies wieder verlassen. Die Organisation eines Ersatzfahrers musste er anschließend selbst übernehmen.

Größere Menge Dopingmittel


Am Vormittag des 19. März 2026 kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der A8, Höhe Angerer Berg, einen 34‑jährigen slowakischen Staatsangehörigen. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks stellten die Beamten die verbotenen anabolen Steroide Testosteron und Nandrolon fest. Die im Anschluss sichergestellte Menge überstieg den zulässigen Grenzwert um das 45‑Fache. Gegen den 34‑Jährigen wurde Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Anti‑Doping‑Gesetz erstattet. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Mann seine Reise fortsetzten.

Freilassing & Bad Reichenhall


Für einen 35-jährigen Äthiopier endete seine Reise am Mittwochmittag (18. März) bereits am Bahnhof Freilassing. Der Mann war als Insasse eines grenzüberschreitenden Zuges von Einsatzkräften der Bundespolizei kontrolliert worden. Dabei konnte er keine Ausweisdokumente vorlegen. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab zudem ein bis Februar 2029 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot. Zur weiteren Sachbearbeitung wurde der 35-Jährige zur Dienststelle der Bundespolizei nach Freilassing gebracht. Gegen ihn besteht der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise trotz bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er noch am selben Tag nach Österreich zurückgewiesen.

Nur kurze Zeit später geriet ebenfalls am Bahnhof Freilassing ein weiterer Reisender in den Fokus der Beamten. Bei der Kontrolle eines 35-jährigen Slowaken in einem Einreisezug stellten die Einsatzkräfte fest, dass ihm bis April 2030 das Recht auf Freizügigkeit entzogen worden war und ihm somit die Einreise in die Bundesrepublik untersagt ist. Zudem konnte der Mann kein gültiges Ticket für die Zugfahrt vorweisen. Aufgrund des Verdachts des Erschleichens von Leistungen wurde Anzeige erstattet. Auch er wurde nach Abschluss aller Maßnahmen nach Österreich zurückgewiesen.

Ein Fahndungstreffer gelang den Bundespolizisten zudem am Mittwochabend am Grenzübergang Saalbrücke (B304). Dort wurde ein 24-jährigen Rumäne kontrolliert, der als Mitfahrer in einem Fahrzeug unterwegs war. Die Überprüfung seiner Personalien ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut. Da der Mann die verhängte Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht begleichen konnte, wurde er am folgenden Tag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Im Rahmen weiterer Kontrollen im Grenzraum überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei am Mittwoch auch Reisende an der Kontrollstelle auf der A8. Dabei stellten die Beamten bei einem 45-jährigen Kosovaren fest, dass dieser seine zulässige Aufenthaltsdauer im Schengenraum bereits um 18 Tage überschritten hatte. Zwar konnte sich der Mann mit einem gültigen kosovarischen Reisepass sowie einem gültigen Schweizer Visum für einen Kurzaufenthalt ausweisen, dennoch besteht gegen ihn der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Am Donnerstag erfolgte seine Zurückweisung per Flug vom Flughafen Memmingen in den Kosovo.

Zu einem weiteren Fahndungserfolg kam es schließlich in den frühen Morgenstunden des Donnerstags (19. März) bei der Kontrolle eines Reisebusses an der A8. Bei der Überprüfung eines 39-jährigen slowenischen Insassen stellten die Beamten einen Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München II fest. Der Mann war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da er den geforderten Betrag vor Ort nicht begleichen konnte, wurde er noch am selben Tag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dort muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen verbüßen.

Bayerisch Gmain


Beamte der Reichenhaller Polizei führten am Vormittag des 20.03.2026 eine Geschwindigkeitsmessung am Hallthurmer Berg durch. Gemessen wurde in Fahrtrichtung Bischofswiesen. Bei lebhaftem Verkehr mussten zwischen 09:45 Uhr und 10:45 Uhr insgesamt acht Fahrzeuglenker vor Ort angehalten und beanstandet werden. Der Tagesschnellste wurde mit 83 km/h gemessen, insgesamt wurden zwei Verwarnungen und sechs Anzeigen erstellt.

Freilassing


Am 22.03.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing von 10:15 Uhr bis 12:15 Uhr Lasermessungen auf der B304 durch. Gemessen wurde der vom Grenzübergang kommende Verkehr. Bei erlaubten 70 km/h mussten insgesamt 10 Fahrzeugführer beanstandet werden. Tagesschnellster war ein 20-jähriger Österreicher, der mit 122 km/h gemessen wurde. Den Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld, mehrere Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot. Alle festgestellten Verstöße befanden sich deutlich über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit - zwischen 93 km/h und 122 km/h.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, GPI Piding, Bundespolizei Freilassing

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