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Erneut massive Sachbeschädigung in der Notunterkunfthütte am Watzmann

Durch den wiederholten Vandalismus beginnt langsam auch die Bausubstanz der Hütte in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

Am vergangenen Mittwoch stellte ein Bergsteiger fest, dass in der Notunterstandshütte am Watzmann-Hocheckgipfel 2651 m, die Trennwand vom Notraum zum Lagerraum mit purer Gewalt durchgetreten wurde. Der Bergsteiger teilte dies dann der Bergwacht Ramsau mit.

Es ist bereits das mindestens vierte Mal, dass die Hütte massiv beschädigt wurde. Durch die Beschädigungen leidet laut Angaben der Bergwacht Ramsau, allmählich die Substanz der Hütte. Die Schadenshöhe samt der aufwändigen Reparatur mit Hubschrauberflug, wird auf ca. 300 – 400 Euro geschätzt.

Es wird noch einmal auf die Regelung im Nationalpark Berchtesgaden hingewiesen. Geplante Biwaks sind im Nationalpark Berchtesgaden nicht gestattet. Die Notunterstandshütte ist nicht für Übernachtungen gedacht. Sie soll im Notfall Bergsteigern und im Einsatzfall der Bergwacht Schutz bieten. Des Weiteren wird die Hütte bei aufwendigen Rettungsaktionen am Watzmanngrat als Materialdepot genutzt.

Falls jemand Hinweise auf den oder die Täter geben kann, wird er gebeten, sich mit der Grenzpolizeiinspektion in Piding, Tel. 08651-950-0 in Verbindung zu setzen.

red/Pressemitteilung GPI Piding

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