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Verkehrskontrollen von 28. Juli bis 3. August 2025

Einige Fahrzeuge waren auf der Reichenhaller Umgehungsstraße zu schnell unterwegs. In Marktschellenberg erwischte die Polizei einen stark betrunkenen Einheimischen. Im Rahmen der Grenzkontrollen unterband die Bundespolizei am Wochenende zahlreiche unerlaubte Einreisen, verhinderte mehrere Schleusungen und vollstreckte sechs Haftbefehle.

Bad Reichenhall


Am 28.07.2025 wurde in der Zeit von 15:00 Uhr bis 19:45 in Bad Reichenhall – B20/B21 in Fahrtrichtung Lofer kontrolliert. 3518 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrolle. 3 Lenker wurden angezeigt und 13 Lenker verwarnt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 89 km/h unterwegs.

Marktschellenberg


Am 04.08.2025, um 04:15 Uhr, wurde bei einer Verkehrskontrolle in Marktschellenberg bei einem 35-jährigen Einheimischen Alkoholgeruch festgestellt. Der freiwillige Atemalkoholtest ergab einen Wert im Straftatenbereich. In Folge dessen wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus Berchtesgaden durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde wegen Trunkenheit im Straßenverkehr bei der Staatsanwaltschaft Traunstein eingeleitet. Den Fahrer erwartet nun ein mehrmonatiger Entzug der Fahrerlaubnis und eine erhebliche Geldstrafe.

Bad Reichenhall & Freilassing


Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing stellten am vergangenen Wochenende (1. - 3. August) 51 unerlaubte Einreisen fest. Außerdem verhinderten die Einsatzkräfte sechs Schleusungen und stellten 20 Fahndungstreffer, darunter sechs Haftbefehle, fest.

Am Samstagmorgen stoppten Unterstützungskräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing am Grenzübergang am Walserberg (A8) einen Reisebus mit rumänischer Zulassung. Bei der Kontrolle einer vierköpfigen Reisegruppe konnte sich
ein 25-jähriger Mann aus Eritrea ordnungsgemäß ausweisen, während sein Begleiter, ein 25-jähriger Staatenloser keinerlei für den Grenzübertritt erforderliche Dokumente vorweisen konnte.
Bei der anschließenden Kontrolle einer 20-jährigen Äthiopierin und ihrem 24-jährigem Landsmann erkannten die Beamten gleich, dass es sich bei den Lichtbildern der ausgehändigten Reisepässen nicht um die zu kontrollierenden Personen handelte.
Wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie des Verdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren wurden alle vier Personen zur Dienststelle nach Freilassing verbracht.
Bei den dort durchgeführten Ermittlungen wurde nachgewiesen, dass der Eritreer und der Staatenlose ihren beiden Begleitern die Reisepässe zur missbräuchlichen Verwendung organisiert hatten. Beide müssen sich nun wegen des Einschleusens von Ausländern sowie wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren verantworten. Der Staatenlose wurde zudem wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt.
Die äthiopischen Staatsangehörigen müssen sich ebenso wegen versuchter unerlaubter Einreise sowie wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren verantworten. Die Bundespolizisten verweigerten allen vier Personen die Einreise nach Deutschland und wiesen sie nach Österreich zurück.

Nur zwei Stunden später stellten Beamte der Bundespolizei die nächste Schleusung an der Saalbrücke Freilassing (B 304) fest. Der Fahrer, ein 45-jähriger Österreicher, konnte sich bei der Kontrolle mit seinem österreichischen Personalausweis ausweisen. Sein Beifahrer, ein irakischer Staatsangehöriger verfügte nicht über die notwendigen Dokumente zur Einreise in die Bundesrepublik.
Während der Kontrolle nahmen die Kontrollkräfte einen starken Marihuanageruch wahr. Bei der Durchsuchung des Irakers wurden die Polizisten schließlich fündig. Er führte knapp 12 Gramm Cannabis sowie eine geringe Menge Kokain mit sich.
Beide Personen wurden vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Österreicher mit einer Anzeige wegen Einschleusens von Ausländern die Dienststelle wieder verlassen.
Der Iraker wurde wegen versuchter unerlaubter Einreise sowie wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt und anschließend nach Österreich zurückgewiesen.

Anger


Am Donnerstagvormittag stellten Beamte der bayerischen Grenzpolizei bei einer Schleierfahndungskontrolle auf der BAB 8, Fahrtrichtung Salzburg, am Parkplatz Angerer Berg, ein manipuliertes Wohnmobil sicher. Zwei Männer stehen im Verdacht, gewerbsmäßige Kfz-Hehlerei, Geldwäsche sowie Urkundenfälschung begangen zu haben.

Zwei italienische Staatsbürger im Alter von 46 und 23 Jahren wurden durch die Pidinger Schleierfahnder mit ihrem Wohnmobil auf der A8 in Richtung Salzburg kontrolliert. Die Fahnder stellten im Zuge der Fahrzeugüberprüfung Unstimmigkeiten bei der Identität des Fahrzeugs fest.

Im Rahmen der genaueren Überprüfung auf der Dienststelle konnte durch das geschulte Auge der bayerischen Schleierfahnder eine manipulierte Fahrgestellnummer und ein Typenschild aus einem anderen baugleichen Fahrzeug festgestellt werden. Im Zuge weiterer Überprüfungen konnte die originale Fahrgestellnummer ermittelt werden. Demnach wurde der Camper im Jahr 2025 mit deutschen Kennzeichen in einer Urlaubsregion in Italien als gestohlen gemeldet und zur Sicherstellung ausgeschrieben.

Die beiden Insassen wurden vorläufig festgenommen und der Camper im Wert von geschätzt 75.000 Euro wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei Traunstein, unter Federführung der Staatsanwaltschaft Traunstein, übernommen.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Bundespolizei Freilassing
Bild © GPI Piding
verkehrskontrolle kw31 00

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