Am Hallthurmer Berg waren drei Fahrzeuge zu schnell unterwegs. In Bad Reichenhall wurde auf der Umgehungsstraße und am Antoniberg die Geschwindigkeit gemessen. Die Bundespolizei stoppte in Bischofswiesen einen Ukrainer ohne Führerschein, der zudem unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Auf der Autobahn fanden die Schleierfahnder einen totalgefälschten Führerschein. In Freilassing stoppte die Polizei einen extrem getunten Kompaktwagen.
Am Montag führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall in der Zeit von 09:45 Uhr bis 11:15 Uhr Geschwindigkeitsmessungen auf der B20 im Bereich des Hallthurmer Berges durch.
Die Kontrollstelle befindet sich an einem bekannten Unfallschwerpunkt, an dem es in der Vergangenheit wiederholt zu Verkehrsunfällen kam.
Bei der Kontrolle wurden insgesamt drei Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 74 km/h – bei erlaubten 50 km/h. Die Fahrerin, eine 41-jährige Frau aus dem Landkreis, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen.
Am 10.06.2025 wurde in der Zeit von 14:20 Uhr bis 16:40 in Bad Reichenhall, B 21 – in Fahrtrichtung Salzburg kontrolliert. 1.623 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrolle. 4 Lenker wurden verwarnt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 77 km/h unterwegs.
Am 15.06.2025 wurde in der Zeit von 14:37 Uhr bis 17:50 Uhr in Bad Reichenhall – St 2101, Antoniberg – in Fahrtrichtung Bad Reichenhall kontrolliert. 365 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrolle. 5 Lenker wurden angezeigt und 11 Lenker verwarnt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 82 km/h unterwegs.
Bei einer Verkehrskontrolle am 12.06.2025 gegen 00.30 Uhr im Bereich Bischofswiesen Hallthurm wurde ein holländischer Pkw Mazda einer Verkehrskontrolle durch die Bundespolizei unterzogen. Hierbei stellte sich heraus, dass der 34-jährige ukrainische Fahrzeuglenker wiederholt ohne Führerschein unterwegs war. Zudem roch er nach Alkohol und räumte auch vorangegangen Cannabiskonsum ein. Die Polizei Berchtesgaden wurde hinzugezogen und führte einen freiwilligen Atemalkoholtest durch, der eine Wert von knapp 2 Promille Atemalkohol anzeigte. Somit wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus Berchtesgaden angeordnet. Den Fahrzeuglenker erwarten nun Anzeigen wegen wiederholten Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr aufgrund des Alkohol- und Drogenkonsums.
Beamte der Grenzpolizei Piding kontrollierten am Abend des 11.06.25 einen Pkw mit moldauischer Zulassung, welcher die BAB A 8 in Fahrtrichtung Salzburg befuhr. Bei der Kontrolle der beiden Fahrzeuginsassen auf dem Parkplatz Angerer Berg wurden den Fahndern zunächst die erforderlichen Dokumente ausgehändigt, ehe die Personen durch die Beamten überprüft wurden.
Im Rahmen einer anschließend durchgeführten Durchsuchung des Pkw stellten die Fahnder dann einen, auf die Personalien des Beifahrers ausgestellten, totalgefälschten britischen Führerschein fest. Der junge Mann musste die Beamten daher zunächst zur Grenzpolizeiinspektion Piding begleiten. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren aufgrund eines Vergehens des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen.
Nach Beendigung der Sachbearbeitung und dem Hinterlegen einer Kaution konnten die beiden Touristen ihre Reise fortsetzen.
Am Donnerstagnachmittag, 12.06., führten Beamte der VPI Traunstein Verkehrskontrollen im Stadtgebiet von Freilassing durch. Der leicht betagte Subaru Impreza eines 33-jährigen Fahrzeuglenkers zog hierbei das besondere Interesse der Polizisten auf sich. So lief das schief hängende vordere Kennzeichen aufgrund gebrochenen Kennzeichenverstärkers Gefahr, herabzufallen, sämtliche Bremsleuchten waren ohne Funktion, und der Fahrer konnte für die geänderten Felgen und Reifen die vorgeschriebene Abnahmebestätigung nicht vorweisen. Das wesentlichste Problem zeigte sich den Beamten aber beim Blick unter die Motorhaube. Am Triebwerk des zwanzig Jahre alten Subaru, welches laut ausgehändigter Fahrzeugpapiere eine Nennleistung von gerade einmal knapp 100 PS besitzen sollte, wurde illegalerweise ein Abgasturbolader verbaut, wodurch eine erheblich höhere tatsächliche Motorleistung, sowie eine ebenso deutliche Verschlechterung des Umweltverhaltens zu erwarten war.
Das Fahrzeug wurde zwecks Beweissicherung und Vorstellung bei der Technischen Prüfstelle sichergestellt und per Abschleppdienst zu seinem Verwahrort verbracht. Den Fahrzeugführer, zugleich Fahrzeughalter, erwartet ein Bußgeldverfahren bei der Zentralen Bußgeldstelle in Viechtach, wegen Inbetriebnahme eines Kraftfahrzeugs, dessen Betriebserlaubnis erloschen war. Zusätzlich zum Bußgeld und dem Punkt in Flensburg wird er auch die Kosten für Abschleppdienst und Begutachtung durch einen amtlich anerkannten KFZ-Sachverständigen tragen müssen.
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