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Bergsteiger verfehlen am Hohen Göll die Schusterroute und geraten in Rinne

Zwei Winterkletterer hatten sich beim Abseilen vertan und kamen dann am frühen Sonntagmorgen nicht mehr weiter.

Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Sonntagmorgen zwei unverletzte 40 und 45 Jahre alte Bergsteiger gerettet, die im Abstieg vom Hohen Göll falsch abgeseilt und die winterliche Schusterroute verfehlt hatten und dann in einer Rinne abseits des alpinen Steigs nicht mehr weiterkamen.

Das Duo aus Tschechien hatte am Samstag die Mixedtour Präludium durchstiegen und war dabei in die Dunkelheit geraten, wobei die Lichter der Stirnlampen bereits über Notruf gemeldet wurden, die Bergwacht aber zunächst nicht ausrücken musste, da sie noch in Bewegung waren und von keiner Notlage ausgegangen wurde. Gegen 5 Uhr in der Früh ging dann ein eigener Notruf der Bergsteiger bei der Leitstelle Traunstein ein, die in rund 2.000 Höhenmetern abseits des Steigs zwischen Mannlgrat und Rauchfang in einer Rinne festsaßen.

Da die Männer gut ausgerüstet waren, entschied der Einsatzleiter abzuwarten, bis es hell wird. „Christoph 14“ nahm dann gegen 7.45 Uhr in der Scharitzkehl zwei Bergretter auf, machte sich im auf die Suche, fand das Duo und setzte die Retter mit der Winde ab, die beide in Rettungssitzen sicherten, so dass sie der Heli in zwei Anflügen mit der Winde aufnehmen und ausfliegen konnte. Der Einsatz dauerte eine gute Stunde.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © BRK BGL
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